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Griechenland-Hilfe: CDU-Politiker erbost über Sonderregelung für Finnland

Der CDU-Politiker Michael Fuchs schimpft über die Sonderregelung für Finnland zur Absicherung von Griechenland-Hilfen. Ausnahmen für einzelne Länder dürfe es nicht geben, sagte er. Wenn weitere Länder Ausnahmen durchsetzten, bestehe die Gefahr einer "erheblichen Entsolidarisierung".

Finnland war es gestern gelungen, mit Griechenland eine separate Vereinbarung über die Hinterlegung von Sicherheiten für die Hilfskredite auszuhandeln (ShortNews berichtete). Inzwischen fordert auch Österreich eine entsprechende Sicherheit als Bedingung für die Teilnahme an der Rettungsaktion.

Das im Juli von den Euroländern verabschiedete zweite Rettungspaket für Griechenland ist 109 Milliarden Euro schwer. Es ist noch nicht ratifiziert. Sollte dies wegen Finnland und Österreich nicht geschehen, steht der EU mit dem Ausscheiden beider Länder aus dem Rettungspaket neuer Ärger bevor.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, CDU, Politiker, Hilfe, Finnland
Quelle: www.handelsblatt.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2011 14:37 Uhr von TennoTomsen
 
+12 | -0
 
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Normal bei den Summen Da sollte man sich schon absichern diese Ländern habe halt nichts zu verschenken und denken an ihr eigenes volk.
Das tut Deutschland nicht zuerst werden sie so richtig verarscht und dann zahlen sie sogar noch die zeche.
Die Griechen freut es wie dumm man nur sein kann.
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19.08.2011 15:01 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+8 | -0
 
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OMFG: "Finnland hat mir den Lolli geklaut." *heul*

Mal ehrlich: Finnland niedermachen, nur weil die als einzige auf die überaus sinnvolle Idee gekommen sind sich bei dieser Geldverbrennung zumindest abzusichern? Was können die Finnen dafür, wenn der Rest Europas zu blöd ist auf Sicherheiten zu bestehen.

Jede Bank verlangt von ihren Kunden Sicherheiten wenn es um Dinge wie Autofinanzierung, Hausbau oder Wohnungskauf geht, und man dafür einen Kredit aufnehmen will. Und da geht es oft genug um nur sechsstellige Beträge. Hier ist es ein zwölfstelliger Betrag.

Ich finde es völlig in Ordnung, was die Finnen da machen. Traurig, dass sie offenbar bislang die Einzigen sind, die von selbst drauf gekommen sind.

/Edit: Ich gehe hier bewusst nicht auf Österreich ein, wiel es so aussieht, als ob die nur die Finnen nachmachen. ("Oh, schaut mal. Die Finnen wollen Sicherheiten für die Kredite. Warum ist uns das nicht eingefallen? Los, los. Schnell, schnell. Das müssen wir auch machen!")

[ nachträglich editiert von Kepas_Beleglorn ]
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19.08.2011 15:08 Uhr von lina-i
 
+7 | -0
 
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die Finnen sind die einzigen, die korrekt gehandelt haben.

Merkel und Sarkozy plündern die Gemeinschaft gemeinsam aus. Ein Sinn hinter ihrem Handeln ist nicht erkennbar, da es für jeden ersichtlich ist, dass Griechenland in absehbarer Zeit das Geld nicht zurück zahlen kann. Die Ausfälle sind damit vorprogrammiert. Dazu kommen bald auch die Wackelkandidaten Spanien, Italien und Irland, die auch bald die Hand aufhalten werden.
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19.08.2011 15:15 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -0
 
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Zweiklassen-Gesellschaft bei den EU-Bürgen und wieder mal sieht man, dass es bei dem "Projekt" in Wahrheit gar keine "Volksvertreter" gibt, allenfalls Volkverräter. Es handelt sich um willfährige Banken-, Vermögens- und Industriellenvertreter ohne jeglichen nationalen Bezug zur jeweiligen Bevölkerung. Vor allem die Deutschen werden die Verlierer dieses Spieles sein.

Das Volk belogen, der deutsche Heinrich steht als Generalhafter für Privatinteressen gerade - Finnland hat durch einen Warnschuss vor den Bug demonstriert, das es diese Politik nicht mehr uneingeschränkt mitzugehen bereit ist - derweil titulieren unsere Medien Euroskeptiker als "Rechtspopulisten" und die Gesandten der Kanzlerette brechen mit dem Parlament, mit den Lissaboner Verträgen, mit dem Grundgesetz.

Solange immer die gleichen Parteien in den Bundestag gewählt werden, darf man sich da wohl nicht beschweren.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.08.2011 23:47 Uhr von Zephram
 
+1 | -0
 
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lol: ich trau den Finnen eher wie unseren ´Vertretern´ ^^ und man sieht, wie man uns wahrnimmt, nämlich überhaupt nicht...

Politiker = willfãhrige Lakaien der Hochfinanz

jm2p Zeph

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