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Kettenreaktion befürchtet: Venezuela will 211 Tonnen Gold im Ausland abziehen

Nachdem Venezuela bereits die gesamte Goldwirtschaft verstaatlicht hat, gibt es jetzt eine neue Nachricht von Präsident Hugo Chávez, die ausländischen Banken und Regierungen das Fürchten lehrt. Chávez möchte die gesamten venezolanischen Goldreserven aus dem Ausland abziehen.

Über etwa 211 Tonnen an physischem Gold verfügt das südamerikanische Land auf ausländischen Konten. Das meiste davon lagert bei Banken wie JP Morgan, der Bank of Nova Scotia und Barclays. Man vermutet, dass Chávez mit dem Abzug ausländischer Werte, einem Einfrieren der Konten vorbeugen will.

99 Tonnen Gold sollen alleine von englischen Konten geholt werden. Besonders brisant ist, dass Gerüchten zufolge dieses Gold in England nur als "Papiergold" vorhanden sein soll.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ausland, Gold, Venezuela, Abzug
Quelle: www.goldseiten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2011 13:32 Uhr von Sir_Waynealot
 
+6 | -0
 
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sollte man auch mal mit dem deutschen gold machen !
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19.08.2011 15:36 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -2
 
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Vive Chavez! Eins steht fest: Der Mann wirtschaftet um ein Vielfaches solider als die US- oder Euro-Regierungen. Das Tolle: Sowohl die Gewinne aus den Gold- als auch aus den Öl-Gewinnen kommen dem venezuelanischen Volk zu!

Und Chavez weiß: Der große Knall kommt. Wir sind schon dabei. Vor allem in Europa - vorneweg die Handelsüberschussländer wie Deutschland und China mit einer Unmenge von schwebenden Forderungen - werden am Ende ihre Handelspartner mit Geschenken beliefert haben. Ihnen wird außer entwertete Papier-Schuldverschreibungen nicht viel bleiben. Die Gewinner werden jene Staaten sein, deren Regierungen ihren Bevölkerungen eine Politik des Lohn-, Sozial- und Rentendumpings zugunsten von Gewinnen einer kleinen Export-Mafia und ihren Finanziers erspart haben.

Schon jetzt werden Hunderte von Milliarden Euro dieser zweifelhaften Forderungen beim Volk rückwirkend sozialisiert - siehe "Euro-Rettungsschirme".

Ob Angsprüche gegen Versicherungen, Bargeld, Sichteinlagen, Spareinlagen, Sparbriefe, Investmentzertifikate, festverzinsliche Wertpapiere, Termingelder, Ansprüche aus Pensionsrückstellungen oder überbewertete Aktien....es wird übelst kommen.

Griechenland kauft derzeit übrigens auch fleißig Gold und wettet somit unmittelbar gegen den Euro.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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19.08.2011 21:00 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@BastB: "Der Kerl sichert sich mit dem Geld nur seine Macht, nicht mehr und nicht weniger!"

Das mag aus Springer-Sicht und der neoliberalen BILD-Ideologie so sein. Wie gesagt, bestell das Abo ab.

Meine Nichte hat in Valencia/Venezuela studiert und wir haben uns oft über das "vorher / nachher" unterhalten und sie versteht diese Diskussionen in Deutschland gar nicht. Ihre Meinung: Allemal besser als das, was davor in Venezuela war.

Meine venezuelanischen Verwandten können sich heutzutage - wie soviele im Land - ein Vielfaches von dem leisten, wovon sie unter der US-nahen Vorgängerregierung nur träumen konnten. Jene 3%-Elite im Übrigen, welche bis heute die Medien in Venezuela beherrscht (...soviel zur "Diktatur") und das Volk dennoch nicht von Chavez zu spalten versteht.

Vielleicht solltest Du Dir diese Reportage einmal anschauen um zu verstehen, um aus anderer Perspektive nachzuvollziehen, dass Chavez Macht sich vor allem auf das Volk stützt - er weit über Venezuela hinaus in Südamerika Sympathien hat:

Siehe: http://video.google.de/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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19.08.2011 21:04 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -0
 
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@BastLB stört es Dich?

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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19.08.2011 21:23 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@BastLB: "denn ich glaub es nicht! ;) Aber auch egal.... Im Grunde genommen ist mir dieses Land völlig egal!"

Dann kommentier auch nicht, wovon Du nichts verstehst.
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21.10.2011 00:14 Uhr von kingoftf
 
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der: messias, äh chavez will ja auch mit demokratischem einsatz des militärs seine wiederwahl sichern
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21.10.2011 11:01 Uhr von kingoftf
 
+0 | -0
 
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Jemand, der heute in den spanischen Tageszeitungen Gadafi als Märtyrer bezeichnet, hat meiner Meinung nach einen heftigen Sprung in der Schüssel.

"Chávez sobre Gadafi: “Se le recordará como un mártir”

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