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Oskar Lafontaine bezeichnet Angela Merkel als "gefährlichste Frau Europas"

Der frühere Vorsitzende der Partei Die Linke Oskar Lafontaine bezeichnete Merkel nun als "gefährlichste Frau Europas". Ihre Politik sei falsch. "Sie versteht das Euro-System nicht, und sie versteht die Finanzmärkte nicht", sagte er.

Die Mehrheit der Deutschen ist offenbar ähnlicher Meinung. 55 Prozent glauben nicht, dass die Bundesregierung eine neue Finanzkrise zu verhindern weiß. Derselben Umfrage zufolge sprechen 20 Prozent Kanzlerin Angela Merkel jegliche Kompetenz in Sachen Finanzen ab. Nur 22 Prozent vertrauen ihr.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy schneidet bei den Deutschen noch schlechter ab: Nur 15 Prozent sprachen ihm ihr Vertrauen aus, 63 Prozent sind skeptisch.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frau, Umfrage, Gefahr, Angela Merkel, Oskar Lafontaine, Krisenmanagement
Quelle: www.spiegel.de

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19.08.2011 12:39 Uhr von wrigley
 
+14 | -14
 
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eine frau: gehört nicht in die politik, schon gar nicht in den regierungsvorstand eines ganzen landes!

eine frau gehört.....(ach, lassen wir das :D)
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19.08.2011 12:41 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+25 | -1
 
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Hätten wir doch mal auf Lafontaine gehört Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:

Lafontaine hatte in den 90er Jahren eine Europäische Gemeinschaftswährung ohne vorherige Fiskal-, Wirtschafts- und Währungsunion immer abgelehnt und wurde deswegen zwischen Frankfurt und London von den üblichen Politikern und deren Pressevertretern in den Medien zum "gefährlichsten Mann Europas" ausgerufen.

Daher diese Anspielung.

Wie es sich nun zeigt, hat Lafontaine auf breiter Front recht behalten und im Übrigen auch zusammen mit seinem ehemaligen Finanzsekretär Heiner Flassbeck Jahr für Jahr die Gründe benannt, warum diese Union scheitern muss.

Etwa hier, 1 Jahr vor Bekanntwerden des Griechenland-Disasters (eines von etlichen Beispielen, weswegen Lafontaine & Flassbeck als "Demagogen" bezeichnet wurden): http://www.focus.de/...

Ohne gemeinsame Finanz-, Wirtschafts und Sozialpolitik machen Eurobonds wenig Sinn - Lafontaine wies noch im Juli darauf hin, dass eine Einführung derselben aufgrund der Fehler der Union nun sehr teuer zu stehen kommen. Dies hätte man zuvor "für 3 Milliarden pro Jahr" haben können, so Lafontaine in einem Interview...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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19.08.2011 12:44 Uhr von RitterFips
 
+7 | -10
 
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große Klappe und nichts dahinter: Ich vertraue kein bisschen auf unsere liebe Frau Merkel. Genauso wenig würde ich habe sagen das es der Herr Lafontaine oder jemand anderes von den derzeitigen Politikern großartig besser machen würde. Die sind doch teilweise fast alle Stroh dumm. Und die die es nicht sind die werden klein gehalten.
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19.08.2011 12:49 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+23 | -2
 
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@RitterFips: Weniger BILD lesen, sondern einfach die unendlich vielen Statements, die Lafontaines zu diesem Thema seit den 90ern gemacht hat.

Es ist einfach unverschämt zu behaupten, er würde es nicht "großartig" besser gemacht haben. .

Für seine Ideale und gegen die blinde neoliberale Ideologie ist Lafontaine aus Protest sogar als Finanzminister zurückgetreten - aber das war ja dann der einschlägigen Presse und somit der diktierten öffentlichen Meinung auch wieder nicht Recht...

PS: Lafontaine "Europe´s most dangerous man" - hier nochmal eine Quelle von 1998: http://www.independent.co.uk/...

...so funktioniert die systematische Meinungsmanipulation in Deutschland ;-)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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19.08.2011 13:18 Uhr von mueppl
 
+2 | -6
 
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@Baron-Muenchhausen: >>Es ist einfach unverschämt zu behaupten, er würde es nicht "großartig" besser gemacht haben. . <<

Mitnichten ist diese Behauptung unverschämt. Er wäre nicht in der Lage gewesen Gesetzesänderungen und Reformen alleine auf den Weg zu bringen. Koalitionen verlangen nun einmal einen Konsens.
Viele Gesetzesänderungen/neugestaltungen wurden ja nach Brüssel outgesourced. Da wäre nicht viel Spielraum für ihn gewesen.
Und ob er den Lobbyisten widerstanden hätte?

Er mag im nachhinein recht gehabt haben, ob er es anders machen hätte können/wollen bezweifle ich.

[ nachträglich editiert von mueppl ]
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19.08.2011 13:23 Uhr von BigVirt
 
+3 | -6
 
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Hoffen: wir mal das sich das auch bei den nächsten Wahlen zeigt und am Ende ne andere Partei ganz oben ist, anstatt unsere sogenannten Volksparteinen!!!! CDU,SPD, LINKE, FDP und GRÜNE sind doch alles Landesverräter. Aber natürlich auch nicht auf die Idee kommen die NPD zu wählen!!!

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