Medienforscher fordern Kennzeichnung von Werbung in Online-Spielen
Viele Computerspiele enthalten Werbung, ohne dass dies den Nutzern bewusst ist. Besonders Kinder merken nicht den kommerziellen Zweck, der dahintersteht.
Ein Beispiel dafür sind die Banderolen auf virtuellen Fußballplätzen als Abbild der Wirklichkeit. Sie werden eher unterbewusst wahrgenommen. Werbung in Spielen sollte daher gekennzeichnet werden, fordern die Wissenschaftler.
Zudem müssten einheitliche Rahmenbedingungen aufgestellt werden. Computerspiele würden rechtlich sehr unterschiedliche bewertet. "Werbetreibende und Spieleindustrie haben kaum verlässliche Rahmenbedingungen und zugleich große Gestaltungsspielräume", sagte Prof. Christoph Klimmt von der HMTM Hannover.