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Norwegen: Polizei veröffentlicht Anders Breiviks Telefonate zum Zeitpunkt des Attentats

Die Polizei hat jetzt die Protokolle der Telefonate veröffentlicht, die Anders Breivik während des Attentats geführt hat. Um 18:01 Uhr ging der erste Anruf bei der Polizei ein. Breivik meldete sich mit "Kommandant" und beschrieb sich als "Mitglied der norwegischen anti-kommunistischen Widerstandsbewegung".

Er sagte, dass er sich ergeben wolle, dann riss die Verbindung ab. Um 18:26 Uhr ging bei einer anderen Polizeidienststelle ein zweiter Anruf ein. Breivik gab darin an, ein Attentat als "Mitglied der europäischen Tempelritter" begangen zu haben.

Weiter sagte er: "Wir sind in der antikommunistischen und norwegischen Widerstandsbewegung organisiert, gegen die Islamisierung Europas und Norwegens". Als er verlangte, ihn mit Polizei-Spezialeinheiten zu verbinden, brach auch diese Verbindung ab. Das Mobilfunknetz soll überlastet gewesen sein.


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WebReporter: joecool_RX
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Norwegen, Attentat, Anders Behring Breivik, Telefonat
Quelle: www.bild.de

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19.08.2011 10:15 Uhr von KamalaKurt
 
+5 | -28
 
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19.08.2011 10:59 Uhr von uferdamm
 
+21 | -6
 
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Langsam langweilen mich diese ganzen Breivik News ... schenkt diesem Menschen doch einfach keine Aufmerksamkeit!

Und wenn man es genau nimmt, hat er nur das Erbe der katholischen Kirche fortgeführt ... alle "Ungläubigen" abschlachten (Kreuzzüge etc. pp.) ....
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19.08.2011 14:02 Uhr von U.R.Wankers
 
+5 | -0
 
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Norweger trauern, Rechtspopulisten hetzen: gegen Muslime und "Gutmenschen"

Fjordman galt als einer der Stars in der islamfeindlichen Blogosphäre, seine Texte erschienen auch auf der deutschsprachigen Seite PI-News, die nach eigenen Angaben rund 50.000 Besucher täglich verzeichnet und auch Fjordmans Buch "Eurabien besiegen" verbreitet. In dem Werk soll bewiesen werden, dass es seit den 1970er-Jahren eine internationale Verschwörung gibt, um Europa zu islamisieren. Die Angst davor gehört zu den Grundpfeilern des rechtspopulistischen Weltbilds, aus dem sich unmittelbar ein Selbstverteidigungsszenario ableiten lässt. "Kollaborateure" eines islamischen Großangriffs sind dieser Ideologie zufolge Liberale und Linke - die "Gutmenschen". Daraus lässt sich erklären, warum Breivik den sozialdemokratischen Nachwuchs als Ziel wählte - und nicht Muslime.

"Gutmenschen" und deren "politische Korrektheit" gehören seit vielen Jahren zum populären Feindbild in rechten Kreisen. Auf der Seite Document.no, auf der sich Breivik ausführlich als Kommentator betätigte, wird der Begriff "politische Korrektheit" als meist angegebenes Schlagwort geführt. Die "Gutmenschen" oder auch "68er" sind in diesen Kreisen an allem Übel schuld. Der deutsche Blogger Michael M.* schrieb, die "Kollaborateure der islamischen Hassideologie", welche Muslime "millionenfach in ihre Länder geholt und das Gesicht Europas in einem historisch beispiellosen Ausmaß bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet" haben, hätten "den Willen der überwiegenden Mehrheit der indigenen Europäer vergewaltigt und sind daher die wahren Verantwortlichen für das Norwegen-Massaker".

Alles wird getan, um eine politische Nähe zum in Skandinavien erfolgreichen Rechtspopulismus zu leugnen - gleichzeitig soll Breiviks Tat als Beweis für die angeblich verzweifelte Lage in Europa missbraucht werden. Ein Widerspruch, der nicht aufgelöst werden kann.

http://www.tagesschau.de/...

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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19.08.2011 15:54 Uhr von omar
 
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@Chorkrin + @KamalaKurt: "Also führen die radikalen Muslime und Islamisten auch das Erbe der katholischen Kirche weiter?"
=> Im Endeffekkt steht doch jegliche Art von religiöser (oder rassistischer) Intolleranz und Fanatismus zum gleichen Ergebnis.
Daher kann m.E. schon sagen, dass die Radikalen von heute, die Radikalen von damals beerbt haben.
Und ob Scheisse von Rechts, Links, Oben oder Unten kommen, ist egal, denn stinken tut es uns allen.

@KamalaKurt:
Vergeltung != Gerechtigkeit.
Auch wenn der Täter ein Unmensch ist. so ist er dennoch Mensch und Mitbürger, und sollte nach dem Gesetz verurteilt und bestraft werden. Erschießen ist in seinem Fall nicht möglich und auch nicht angebracht. Zudem gehe ich davon aus, dass der Typ geisteskrank ist. Daher sollte er lebenslänglich in eine Hochsicherheits-Klapse.

[ nachträglich editiert von omar ]
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19.08.2011 18:31 Uhr von DEMOSH
 
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Verbrecher: Hat seine Freunde bei Opus Dei.
Daher der Besuch des Papstes in Spanien.
Danach Ehrung für Franco an dessen Ehrenmal.
Bald ein Ehrenmal in Norwegen für Breivik ?
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20.08.2011 04:06 Uhr von KamalaKurt
 
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@omar mein kommentar war symbolisch gemeint. du gibst zu, dass er ein unmensch ist. durch seine tat hat er kinder und menschen getötet, die ganz bestimmt keine unmenschen waren. du spichst von einer gerechten strafe? wie kann denn die nur aussehen. ich warte auf deine antwort. aber bitte komme mir nicht nach geltenden rechten des staates, denn die reichen in diesem falle nicht aus.
während den verhören hat er sich weder reumütig noch einsichtig gezeigt und geäussert. er ist von seiner tat überzeugt. und solch ein unmensch hat seine daseinsberechtigung verwirkt.
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22.08.2011 09:30 Uhr von omar
 
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@KamalaKurt: Die Antwort habe ich bereits geliefert:
"Daher sollte er lebenslänglich in eine Hochsicherheits-Klapse."

Ich denke diese Strafe wäre angemessen.

Wir reden hier weder von einem Kriegsverbrecher noch einem Mörder, der im Auftrag eines Demagogen gehandelt hat.
Er ist ein Einzeltäter, der unter Wahnvorstellungen leidet.
Der Mann ist ganz offensichtlich geisteskrank und gehört daher lebenslänglich in eine Hochsicherheitsgefängnis mit psychologischer Betreuung.

Nietzsche sagte einmal: "Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."
Wenn du jemanden "gerecht" bestrafen möchtest, solltest du frei von Emotionen dich an ein Regelwerk (Gesetze) halten. Andernfalls riskierst du selbst aus Rache "der Dunklen Seite zu verfallen", wenn du verstehst was ich meine.

Ich gebe dir insofern Recht, als das Recht und Gerechtigkeit selten das gleiche sind, und dass Vergeltung auf Grund des sehr emotionalen Themas naheliegend ist.
Allerdings würde ich ein lebenslange Haftstrafe als angemessen bertrachten, zumal der Täter noch recht jung (32) ist und locker noch 50-60 Jahre absitzen kann.

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