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Krefeld: Polizei überlistet einen todkranken Kinderschänder

Die Polizei aus Krefeld überlistete jetzt einen vorbestraften Kinderschänder, der nicht zu seiner Verhandlung vor Gericht erschien. Sie wechselte das Schloss an der Wohnungstür des 64-Jährigen gesuchten Mannes aus.

Prompt erschien dieser auf der Polizeiwache, wo er in Gewahrsam genommen wurde. Vor dem Landgericht wurde der todkranke Kinderschänder zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil er die vierjährige Tochter der Nachbarn sexuell missbrauchte.

Hinzu kommen viereinhalb Jahre Haft aus einer vorangegangenen Tat, bei der er für den Missbrauch zweier Heimkinder verurteilt wurde. Sein Strafverteidiger ist der Ansicht, dass der 64-Jährige die Haft wegen seiner schweren Erkrankung nicht überleben wird.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Haft, Kinderschänder, Krefeld
Quelle: www.express.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2011 07:27 Uhr von borgworld2
 
+92 | -9
 
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Ja und? Als Wiederholungstäter ist er doch dann da gestorben wo er hin gehört.
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19.08.2011 07:56 Uhr von PeterLustig2009
 
+24 | -9
 
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Lieber Autor: Manchmal versteh ich nicht warum es so schwer ist eine News wiederzugeben.

Er hat bereits 4,5 Jahre gesssen. Diesmal hat er 5 Jahre bekommen, eben weil er schon vorbestraft ist. Nicht er muss eh 4,5 Jahre absitzen und hat noch ein halbes Jahr oben drauf bekommen.

Vorstellungen geistern hier durch die Köpfe
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19.08.2011 08:10 Uhr von leerpe
 
+13 | -17
 
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Lieber PeterLustig2009: Manchmal versteh ich nicht warum es so schwer ist eine Quelle zu lesen.

Zitat aus der Quelle:

"In die Strafe floss der Missbrauch zweier Heimkinder ein. Dafür hatte er bereits viereinhalb Jahre Haft aufgebrummt bekommen."

Die Strafe hat er zwar bekommen, aber das er sie abgesessen hat, steht nirgends. Aber das die viereinhalb Jahre in das aktuelle Urteil eingeflossen sich, dass steht da ganz deutlich.
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19.08.2011 08:16 Uhr von chrismaster87
 
+5 | -3
 
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lieber autor: sa steht ganz deutlich, dass nis strafmaß eingeflossen ist, dass er schon vorbestraft ist. was mir sagt, wäre er net vorbestraft gewesen, hätte er z. B. nur ein jahr auf bewährung bekommen
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19.08.2011 08:43 Uhr von Bender-1729
 
+18 | -4
 
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der 64-Jährige die Haft [...] nicht überleben wird: Soll das jetzt eine Entschuldigung sein? Da könnte ja jeder schwer kranke Mensch kommen und kurz vor seinem Tod nochmal was kriminelles abziehen.

Gut, dass sie den Perversen geschnappt haben.
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19.08.2011 08:54 Uhr von gravity86
 
+15 | -2
 
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lol: Und manche raffen´s immer noch nicht. Er hat nicht 6 Monate bekommen sondern 5 Jahre. 4,5 Jahre hat er schon gesessen. 4,5 Jahre gibt es nicht auf Bewährung o.Ä. daher sind für die neue Straftat nicht nur 6 Monate hinzugekommen. Da steht NUR "In die Strafe floss der Missbrauch zweier Heimkinder ein" und nicht "Die Strafen wurden zusammengefügt" oder Ähnliches. Das ist doch eigentlich ganz klar verständlich und hier von (Short)News-Autor schlicht falsch wiedergegeben worden. Die vorherige Straftat ist hier nur ein strafschärfender Grund. Sieht man ja auch deutlich: 2 Heimkinder bei Erststraftat = 4,5 Jahre, nur 1 Kind aber diesmal eben mit Vorbestrafung = 5 Jahre. Merkt ihr was? Bei der zweiten Straftat hat er rein rechnerisch "weniger angestellt" als bei der ersten und bekommt AUFGRUND DER VORBESTRAFUNG eine härtere Strafe als beim ersten Mal. Alles andere (4,5 Jahre + 0,5 Jahre) macht erstens gar keinen Sinn und steht zweitens auch nicht in der Quelle. Wenn man keine Ahnung von deutschem Recht hat, sollte man solche News einfach besser nicht schreiben.

[ nachträglich editiert von gravity86 ]
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19.08.2011 09:13 Uhr von Montrey
 
+6 | -8
 
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Da hilft nur eine: Medizin und die heißt 9mm !
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19.08.2011 09:31 Uhr von face
 
+7 | -10
 
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wenn es nach mir ginge würde kein einziger Kinderschänder die Haft überleben...
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19.08.2011 09:35 Uhr von christineseiler
 
+4 | -2
 
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5 Jahre für sexuellen Missbrauch an einem 4-jährigen Kind :-/
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19.08.2011 09:35 Uhr von leerpe
 
+3 | -8
 
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Hier noch einmal ein anderer Link.

http://www.rp-online.de/...

Der Täter wurde im Februar zu 4,5 Jahren Haft verurteilt. Also kann er die Strafe noch gar nicht angetreten haben, zudem er danach noch ein weiteres Kind missbraucht hat.

Das Gericht verurteilte nun den Täter, auch im Hinblick auf das Urteil vom Februar, zu eine GESAMTSTRAFE von fünf Jahren.

Auch wenn es euch nicht gefällt. Es ist so.

@gravity86

Vorher informieren, bevor man klugscheißt.

[ nachträglich editiert von leerpe ]
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19.08.2011 10:24 Uhr von gruthakhul
 
+7 | -4
 
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is doch wurschd: ob er jetzt nur 4,5 oder 5 oder 9,5 jahre bekommen hat - ist alles verdammt nochmal zu wenig >.<
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19.08.2011 10:50 Uhr von Bender-1729
 
+2 | -7
 
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@ christineseiler: Welcome to Germany ...

So ist es nunmal leider, wenn man in einer Lobbyisten-Demokratie lebt. Und vergewaltigte Kinder haben nunmal leider keine Wirtschaftslobby ...
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19.08.2011 10:59 Uhr von JesusSchmidt
 
+4 | -5
 
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was sind denn das für seltsame methoden? die bullen wechseln das schloß aus?! alles klar. und der typ soll sich deswegen stellen? logisch. ich glaube nicht daran, dass die polizei zu fahndungszwecken sachbeschädigung begeht. vor allem nicht, weil es keinen logischen grund für den gesuchten verbrecher gibt, deshalb auf die wache zu gehen.

nachricht ist mit sicherheit eine ente. was beim express ja nicht ungewöhnlich wäre...
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19.08.2011 11:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -1
 
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@jesus: Die haben die Wohnung öffnen lassen, um sicherzugehen dass der Täter nicht zu Hause ist und um evtl Infos auf seinen Aufenthaltsort zu bekommen.
Dabei wird dann das Schloss ausgetauscht (normaler Vorgang) und eine Info an die Tür gebappt dass er sich bei der Polizei melden soll, um den "neuen" Wohnungsschlüssel zu bekommen.

@leerpe
Ja in deiner Quelle steht es deutlich richtiger (auch wenn sich dadurch meine Aussage als falsch herausstellt) So wie es im Express geschrieben wurde hat er aber eine erneute Strafe von 5 Jahren bekommen und nicht eine Gesamtfreiheitsstrafe.

Wenn man deine Quelle durchliest wird auch klar warum er "nur" 5 Jahre bekommen hat. Kein sexueller Missbrauch sondern laut Gesetz nur sexuelle Nötigung, deswegen die milde Strafe
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19.08.2011 11:11 Uhr von Hebalo10
 
+1 | -0
 
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@gravity86, wenn eine vorangegangene Strafe in ein aktuelles Urteil einfließt, heißt dies, dass eine Gesamtstrafe gebildet wurde, hier waren es 5 Jahre. Es passiert immer wieder, dass während eines laufenden Verfahrens neue Ermittlungen aufgenommen wurden, obwohl bereits Anklge erhoben wurde. Das erste Verfahren wird beendet, im zweiten kann dann eine Gesamtstrafe gebildet werden, was hier ja geschehen ist.

Für diesen Täter kann es egal sein, ob 5 oder 9,5 Jahre, es wird am Ende wohl ein LL für ihn bedeuten.
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19.08.2011 12:10 Uhr von derleo
 
+3 | -2
 
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wollen wir es mal hoffen: das der die Haft nicht überlebt