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Physiker machen den "Kaffeering-Effekt" rückgängig

Fast jeder hat schon Erfahrungen mit dem so genannten "Kaffeering-Effekt" machen müssen. Er bezeichnet die dunklen Ränder, die nach dem Verdunsten von Kaffeetropfen zurückbleiben. Zur Vermeidung dieses unerwünschten Phänomens zielte man bisher auf die Entwicklung spezieller Beschichtungen ab.

Ein Team um Arjun Yodh von der University of Pennsylvania verfolgt einen anderen Ansatz und kann erste Erfolge vorweisen. Der Effekt beruht auf den Partikelströmungen in die Randbereiche des Tropfens. Die Rolle der Partikelformen bei den Bewegungen wurde dabei bislang aber vollkommen unterschätzt.

Yodh konnte belegen, dass die Einbringung elliptischer Partikel in den Tropfen den Effekt unter Umständen komplett aufhebt. Die Methode funktioniert zwar noch nicht in jedem Fall, aber sie kann schon als Grundlage für weitere Forschungsarbeiten über innovative Beschichtungen herangezogen werden.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Forschung, Effekt, Physiker, Beschichtung
Quelle: www.astropage.eu

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2011 06:13 Uhr von alphanova
 
+25 | -15
 
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Ich kenne das Phänomen auch zur Genüge, obwohl ich keinen Kaffee trinke. Die üblichen Verdächtigen werden jetzt bestimmt wieder aufschreien und verständnislos fragen, warum man für sowas Forschungsgelder ausgibt.. kennt man ja.
Ich schmettere euch entgegen: "Darum!" (alles weitere ist mir zu blöd und bringt ja nix :P)
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19.08.2011 06:43 Uhr von jschling
 
+13 | -5
 
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wat soll das bringen ? ob nun rechtsdrehende Partikelströmungen, oder eliptisch... verdunsten tut nur das Wasser und der Kaffee selber bleibt zurück - ob nun als heftiger Ränder oder gleichässig auf "die Tropfenstelle" verteilt: sauber machen sollte man vielleicht trotzdem und das wird sich doch wohl auch nicht verhindern lassen *g*
Und sollte der Kaffee doch tatsächlich mitverdunsten, was ich aber nicht rauslesen kann, dann hab ich in Zukunft nicht nur gelbe Tapeten vom Nikotin, sonderrn es gesellt sich noch ein nettes braun hinzu vom Kaffee, auch nicht wirklich erstrebenswert, dann doch lieber mal den Tisch abputzen.
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19.08.2011 07:50 Uhr von emilklopfenstein
 
+5 | -0
 
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Ab sofort: will ich nur noch Kaffee mit ovalen Partikeln drin zu mir nehmen. Na dann Prost.
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19.08.2011 09:06 Uhr von gravity86
 
+2 | -1
 
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na super: und irgendwann stellt sich heraus, dass sich diese Partikel in unserem Organismuss absetzen weil die neue Form so toll passt und wir werden alle kaffeekrank ;-)
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19.08.2011 09:45 Uhr von K.T.M.
 
+8 | -0
 
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Was sagt und das? Physiker sind Kaffesüchtige faule Schweine, die ihre Tassen nicht mehr aufwaschen wollen. ;)
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19.08.2011 10:04 Uhr von Grool
 
+1 | -2
 
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.....verfolgt einen anderen Ansatz und kann erste Erfolge vorweisen.....
....bislang aber vollkommen unterschätzt....
auf sn liest man täglich über 100 nutzlose studien

DIES HIER HAT wert aufgrund oben geschriebenem

denn es geht ums prinzip nicht um kaffee
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19.08.2011 10:29 Uhr von kirkpatrik
 
+2 | -0
 
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Und: der Sinn der Sache ist?????
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19.08.2011 11:49 Uhr von Floxxor
 
+3 | -1
 
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Der Sinn der Sache: ist Änderung der Oberflächenbeschaffenheit. Der Sinn kann darin liegen, dass Autolacke sich leichter abspülen lassen oder dass Oberflächen selektiv Partikel mehr oder weniger gut aufnehmen oder, oder, oder...
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19.08.2011 12:56 Uhr von Trekki1990
 
+2 | -5
 
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Oh mann als ob wir nich genug Probleme auf der Welt haben -.-
Gestern lese ich von Apple will Fingerabdrücke mit neuer Beschichtung vermeiden, heute lese ich über Kaffeeränder die stören oO

Gehts denen überhaupt noch ganz gut??? Es gibt echt wichtigere Dinge die man hier auf diesem VERSCHISSENEN PLANETEN ENDLICH LÖSEN SOLLTE!!!!!!!!!!!
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19.08.2011 13:16 Uhr von Floxxor
 
+8 | -2
 
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@Trekki: meinst du mit Probleme, Leute die Kommentare schreiben, obwohl sie die News nicht Checken???
Denn es geht hier NICHT um Kaffee.
Und mit Funktionsoberflächen erhofft man z.B. 10% Schiffsdiesel einzusparen, halt durch neue Schiffsrumpfoberflächen, oder wie bereits erwähnt kann man damit umweltschädliche Reiniger einsparen. Dass da im Mikro- und noch kleinerem Bereich etwas mit angefangen werden kann ist doch auch noch möglich...
Es gibt auch so eine Anekdote, nach der ein Physiker mit seinen Entdeckungen (zur Elektrizität glaube ich)´getourt´ ist, um es den einfachen Menschen vorzuführen. Hat da halt ein paar hübsche Effekte gezeigt, oder sowas.
Dann am Ende wurde er von ner Frau gefragt, was das für eine Steuerverschwendung sei, und wozu das gut sei.
Darauf der Physiker sinngemäß: ´Mit einer neuen Technologie ist es wie mit einem Neugeborenen. Beide kosten Anstrengung, Geld und erfüllen praktisch keinen Nutzen. Ob das Kind später einmal eine große Persönlichkeit oder nur ein Bettler wird, lässt sich nicht vorhersagen, aber es lässt sich vorhersagen, dass es ohne Neugeborene, von denen man nicht weiß wozu sie einmal gut sind, keine großen Persönlichkeiten gäbe.´
Hab das, hoffe ich, einigermaßen zusammengekriegt, auch kp mehr wer das genau war, aber die Message kommt rüber hoffe ich :-)
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19.08.2011 14:17 Uhr von limasierra
 
+1 | -0
 
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Kalkflecken auf dem Auto Wollt ihr das nach der Waschanlage haben?

Naja, man könnte meiner Meinung nach aber wirklich sinnvoller forschen...
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19.08.2011 17:25 Uhr von KingPiKe
 
+1 | -0
 
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Wie wäre es mit abwaschen?!
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19.08.2011 19:25 Uhr von LocNar
 
+1 | -0
 
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Dazu sage ich nur trinkt mehr Milch.
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20.08.2011 12:34 Uhr von alphanova
 
+4 | -0
 
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@ruckzuckzackzack: das "Darum" war an Leute wie dich gerichtet, die sachliche Argumente für solche Forschungsprojekte sowieso nicht verstehen würden.. oder nicht verstehen wollen.

Leute, die weniger rückständig sind, lesen in der Quelle oder informieren sich via Google über die möglichen Anwendungsgebiete.
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23.08.2011 09:56 Uhr von Floxxor
 
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Alphanova: for the win!!! :-D

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