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Schweiz: Petition gegen die Steuerprivilegien der FIFA

In der Schweiz wurde eine Petition mit mehr als 10.500 Unterschriften eingereicht, die fordert, dass der Weltfußballverband FIFA wie jedes andere Unternehmen Steuern zahlen muss. Als Gemeinnützige Organisation hatte die FIFA von 2008 bis 2010 nur drei Millionen Franken Steuern zahlen müssen.

Nach den ganzen Korruptionsskandalen und der Ignoranz der FIFA gegenüber Menschen und Arbeitsrechten könne es nicht sein, dass man diese weiterhin als gemeinnützige Organisation einstufe. Bei normalen Steuerabgaben hätte die FIFA von 2008 bis 2010 180 Millionen Franken bezahlen müssen.

So hatte sich die FIFA in Südafrika von den Steuerpflichten befreien lassen, da man ja schon in der Schweiz Steuern bezahle. Das Resultat: Während die FIFA 2,35 Milliarden Franken Gewinn einstrich, resultierte bei Südafrika ein Verlust von drei Milliarden. Dieses Geld fehlt nun im Kampf gegen die Armut.


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WebReporter: Findolfin
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Fußball, Schweiz, Steuer, FIFA, Petition
Quelle: www.fussball.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2011 23:40 Uhr von Katzee
 
+1 | -0
 
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Soweit ich weiss: ist es allgemein üblich, nur in einem Land Steuern zu zahlen. Wenn also die FIFA in der Schweiz voll besteuert würde, bekäme Südafrika trotzdem nichts davon ab. Also würde sich so oder so nicht ändern. Überhaupt verstehe ich diesen Hinweis auf den "Verlust" Südafrikas nicht. Habe ich da etwas mißverstanden?
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18.08.2011 23:51 Uhr von anderschd
 
+3 | -1
 
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LESEN: Dieser korrupte Haufen wurde eben nicht voll besteuert. Also seine Einnahmen.
Es wird Zeit, dass sich Länder trennen von der FIFA und eigene Brötchen backen. Zumindest mal androhen.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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18.08.2011 23:55 Uhr von Bayernpower71
 
+2 | -0
 
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Liegt wohl an den Steuergesetzen der Schweiz: gemeinnützig ist die FIFA (und auch UEFA) schon lange nicht mehr. Das sind Unternehmen mit Gewinnorientierung.

Es gibt unzählige Unternehmen die ihre Briefkästen....ääääh Holding, in die Schweiz verlegen (oder Niederlande) und die Gewinne im Zuge von Lizenzabgaben in der Schweiz eingefahren werden.

Zu deutsch: Unternehmen wie (hier sollte ein Beispiel stehen) verlagern ihre Buchhaltung und Holding in die Schweiz. Um den Namen (Markenrecht) des Unternehmens in Deutschland benutzen dürfen, zahlt das deutsche Unternehmen Lizenzgebühren an die schweizer Holding. Dadurch mindert man den Gewinn des deutschen Unternehmens und erhöht den Gewinn der Holding. Und der Gewerbesteuer-Hebesatz ist in der Schweiz immens gering. In Deutschland sehr hoch.

Warum sollte es also die Fifa anders machen. Wären ja dumm wenn nicht, wenn man sieht wieviel Gelder da fließen.

btw. es gibt auch ein schwedisches Unternehmen das mit Lizenzgebühren-Schlupfloch alles Geld nach Schweden schafft.

[ nachträglich editiert von Bayernpower71 ]
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19.08.2011 00:00 Uhr von anderschd
 
+2 | -2
 
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Ok Bayernpower: Und dann noch Befreiung in Südafrika beantragen?
In der Schweiz nur ein unbedeutenden Teil und zusätzlich das. Unverschämt, mein ich.

Weil es so läuft, muss es ja nicht richtig sein.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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19.08.2011 00:05 Uhr von Bayernpower71
 
+0 | -0
 
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anderschd: leider läuft der Hase so. Und die EU kann nichts machen. Versteuert wird halt dort, wo die Rechnungsanschrift ist. Thats our world-wide financial-system.

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