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Streit um die Herkunft Alexander des Großen

Griechenland und Mazedonien liegen schon seit Jahren im Clinch über die Frage, wer Alexander den Großen für sich beanspruchen kann. Nicht nur eine historische Frage, der Streit verhindert sogar den EU- und NATO-Beitritt Mazedoniens.

Seit Gründung 1991 knüpft die Republik Mazedonien demonstrativ an die Tradition des antiken Reichs Makedonien an. Dies äußert sich vor allem in der Errichtung von Alexander-Denkmälern und in der Benennung von Straßen. Griechenland blockiert deshalb jede Annäherung des Nachbarn an die EU und die NATO.

Zudem verlangen die Griechen sogar eine Namensänderung. Aus dem Geschichtsunterricht weiß jeder aufmerksame Schüler, dass Alexander der Große zu Griechenland gehört. Und dennoch: "Dieser Konflikt wird nie gelöst werden, da wette ich mein Geld drauf", so ein griechischer Geschichtsprofessor.


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: EU, Streit, Griechenland, Herkunft, Mazedonien, Alexander der Große
Quelle: www.handelsblatt.com
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2011 18:43 Uhr von Strassenmeister
 
+3 | -2
 
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Wenn die sich nicht einigen können haben wir doch dann die Gründe für ein Ausschluss Griechenland aus der EU.Oder?

/Ironie off
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18.08.2011 19:32 Uhr von ZzaiH
 
+4 | -1
 
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klar: damals waren die staatsgrenzen ja auch schon so ausgeprägt, wie heut...

weitere beispiele um strittige "nationalitäten" mozart, kopernikus und nicht zuletzt columbus
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18.08.2011 20:02 Uhr von korem72
 
+3 | -5
 
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ich war der Meinung: Alexander der Große wäre in seinem weltlichen Leben ein "Borgia" gewesen und von daher ein Spanier... Wenn ich das hier so lese dann liege ich wahrscheinlich komplett in Irrtum mit der Geschichte...
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22.08.2011 04:43 Uhr von erw
 
+0 | -1
 
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Das sind 2 Staaten, kenie sturen Opis. Beides stimmt, sollten sie es darauf beruhen lassen. Dass man sowas in die Politik zieht, zeigt nur, wie provinziell beide Staaten geführt werden.

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