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BGM will Hartz-IV-Empfängern PKV-Beitragsrückstände erlassen

Das Bundesgesundheitsministerium hat nun mit dem PKV-Verband vereinbart, privatversicherten Hartz-IV-Empfängern deren Beitragsrückstände zu erlassen.

Im Gegenzug sollen ab sofort die Jobcenter die Beiträge zur PKV direkt an die privaten Krankenversicherungen zahlen.

Die Jobcenter hatten die Übernahme der PKV-beiträge bereits vor einigen Wochen angekündigt, allerdings war es bisher unklar, was mit den Beitragsschulden aus vergangenen Tagen passieren sollte.


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WebReporter: Sneath
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Übernahme, Schulden, Hartz-IV-Empfänger, PKV, Kostendeckelung
Quelle: www.private-krankenkasse-pkv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2011 12:42 Uhr von Sneath
 
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Andere Versicherte müssen ihre Beiträge auch zahlen, von daher finde ichs nicht gerade fair!! Aber naja...
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18.08.2011 16:23 Uhr von Delios
 
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@Autor: einem Hartz-4-Empfänger der gesetzlich versichert ist, wird auch der Beitrag vom Amt übernommen? Wo ist also dein Problem? NACH dieser Entscheidung ist es fair.
Als Arbeitsloser wirst du sowieso gezwungen respektive musst es nachweisen, dass du den Basistarif der PKV hast.
Somit dürfte auch kaum das Argument mit den hohen Beiträgen ziehen.
Achja apropos Beitrag, wenn ich jetzt arbeitslos werden würde und hätte mich vlt. freiweillig gesetzlich versichert und nicht privat, würde ich dem Steuerzahler fast doppelt soviel an Beiträgen kosten...
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18.08.2011 18:05 Uhr von Haecceitas
 
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Ach! Mal was ganz neues. Aber wenn man 2 Jahre lang arbeitslos, ohne Bezug von Arbeitlosengeld 1+2 und auch ohne Krankenversicherung ist, wird einem dann gleich, wenn es denn endlich aufwärts geht, mitgeteilt, dass man, da es ja die Versicherungpflicht gibt, die zwei Jahre nachbezahlen darf. Was ist denn damit?

Bevor jetzt jemand meckert: Genau das ist mir passiert... toller Start in ein neues Leben mit knapp 3000€ Schulden -.-
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23.08.2011 11:53 Uhr von SniperRS
 
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@Haecceitas: Dann WARST Du aber garantiert auch versichert. Es ist ja bestimmt nicht so, dass dann der Staat käme und das Geld stellvertretend einzieht, nur weil Du hättest versichert sein müssen.

[ nachträglich editiert von SniperRS ]
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23.08.2011 13:10 Uhr von Haecceitas
 
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@SniperRS: Nein, ich war NICHT versichert. Es gibt seit 2007 eine Versicherungspflicht, die besagt, dass man, wenn man eine Weile nicht versichert war, beim Wiedereintritt in eine Krankenversicherung die Beiträge für die Zeit, in der man nicht versichert war, nachzahlen muss. Also im Endeffekt Geld für nichts. Der Betrag geht allerdings nicht an den Staat, sondern an die jeweilige Versicherungsgesellschaft und richtet sich nach dem individuellen Beitragssatz (in meinem Fall, bei meiner Versicherung, waren das etwa 160€ im Monat).
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23.08.2011 14:36 Uhr von SniperRS
 
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@Haecceitas: Tut mir Leid, das kann so nicht stimmen (es sei denn da gab es noch besondere Umstände). Siehe z.B. hier: http://www.vzb.de/...

Ich nehme an, dass Du davon zu dem Zeitpunkt einfach nichts wusstest und es daher versäumt hast Dich rechtzeitig zu melden. Versichert warst Du grundsätzlich natürlich schon, nur wusstest Du nicht wo. Und dass Du im Schadensfall nur begrenzte Leistungen bekommen hättest lag daran, dass Du nicht zahltest.

Ich mache Dir hier keinen Vorwurf, ich schildere nur das, was ich zu dem Thema weiß oder in Erfahrung bringen konnte. Es ist natürlich fragwürdig, warum diese Nachzahlungspflicht besteht, wenn nach längerer Nichtzahlung der Versicherungsschutz eingeschränkt wird. Aber grundsätzlich ist man durch dieses System nicht wirklich unversichert.

Aber wie gesagt: Bitte nicht falsch verstehen! Das sollte kein Vorwurf sein oder so!

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