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Urteil: GEZ darf von Freiberuflern keine Gebühren für Arbeitscomputer erheben

Gute Nachrichten für alle Freiberufler und Selbstständige kommen von dem Bundesverwaltungsgericht, dass drei Klägern gegen die GEZ Recht gegeben hatte.

Die Gebühreneinzugszentrale darf von Freiberuflern keine Gebühren für ihren Arbeitscomputer verlangen, der sich in ihren Wohnungen befindet. Dieser Computer sei als Zweitgerät einzuordnen, wenn bereits für einen Fernseher Gebühren bezahlt würden.

Der Deutsche Journalisten-Verband sagte, das Urteil stärke "die wirtschaftliche Lage freier Journalistinnen und Journalisten", denn: "Viele von ihnen sind froh über jeden Euro, den sie nicht von ihren Honoraren abzweigen müssen."


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Verbot, Gebühr, GEZ, Erhebung
Quelle: www.dwdl.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2011 12:38 Uhr von mr_shneeply
 
+6 | -23
 
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18.08.2011 12:59 Uhr von Jaecko
 
+19 | -0
 
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GEZ: Nelson.wav.
Ihr geiert eh schon genug von anderen Leuten. Irgendwo muss mal schluss sein.
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18.08.2011 13:01 Uhr von DerEssener
 
+12 | -0
 
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Jawoll! :): Gute Nachricht!

Die Regelung war nämlich in der Tat eine Sauerei. Man muss als Privatperson für seine Geräte zahlen und soll plötzlich, wenn man neben seinem Job als Angestellter ein kleines Gewerbe gründet, noch einmal zahlen...
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18.08.2011 13:06 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+4 | -0
 
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Korrigiert mich wenn ich falsch liege. Aber ist das nicht schon immer so?

Niedrigster Satz wenn ur ein Radio angemeldet wird. Höherer und gleichzeitig Höchstsatz wenn der Fernseher angemeldet ist. Und mir war so, dass der PC dann quasi wie das Radio berechnet wird, nämlich nicht extra, weil ja der Fernseher schon gemeldet ist.

/Edit: OK, habs verstanden (Lesen bildet eben doch ;-) )
Das von mir geschilderte gilt für Privatpersonen, die nicht daheim arbeiten. In dem betroffenen Fall hier ist Arbeitsplatz und Wohnung das gleiche Objekt, was aber von der GEZ extra berechnet werden will.

[ nachträglich editiert von Kepas_Beleglorn ]
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18.08.2011 13:56 Uhr von buzzbomb
 
+1 | -0
 
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Und nu, muss ich jetzt selber auch noch dagegen vorgehen oder buchen die das dann ab jetzt einfach nicht mehr ab?
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18.08.2011 14:30 Uhr von Klecks13
 
+2 | -1
 
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@ Wil: Nur weil es absetzbare Betriebskosten sind, zahlt das der Steuerzahler? Geil, wo muss ich den Antrag stellen?

Nur zur Info: Absetzen oder Abschreiben bedeutet nicht, dass man Kosten ersetzt bekommt! Es wird lediglich das zu versteuernde Einkommen dadurch gemindert. Anders gesagt: du zahlst für die Kosten nicht auch noch Steuern, das ist alles. Aber die Kosten tragen musst du trotzdem selbst.

Oder bekommst du deine Fahrtkosten zur Arbeit komplett vom Finanzamt wieder? Die setzt du nämlich auch ab, auch als Angestellter.
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18.08.2011 14:53 Uhr von backuhra
 
+5 | -0
 
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Die GEZ: muss weg! Das sind zum teil kriminelle Aktionen, die sie da abziehen!
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18.08.2011 16:20 Uhr von Klecks13
 
+1 | -0
 
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@ Wil: Stimmt ja auch alles aber darum geht es auch nicht. Du hattest behauptet, der Steuerzahler würde für die GEZ-Kosten aufkommen, weil ein Freiberufler sie abschreiben kann, und das stimmt eben nicht. Der Steuerzahler kommt für gar nichts auf, weil die Kosten nicht ersetzt werden sondern lediglich einkommensmindernd und damit steuermindernd wirken. Was ja auch korrekt ist, weil Betriebsausgaben nunmal kein Gewinn sind sondern notwendige Aufwendungen, um Gewinn (=Einkommen) erzielen zu können.

Beispiel: Internetkosten von 20 € mtl.; die muss ein Freiberufler genauso zahlen wie jeder andere. Kosten nennen sich Kosten weil sie eben was kosten ;-)
Diese 20 € setzt du als Btriebsausgaben ab. Das bedeutet: Dein zu versteuerndes Einkommen mindert sich um genau 20 €, für die du weniger Steuern zahslt. Wohl gemerkt, für die 20 €, nicht 20 € weniger Steuern!
Bei einem Steuersatz von 35% zahlst du genau 7 € weniger Einkomenssteuer. Die 20 € für den Anschluss musst du trotzdem selber zahlen.

Wo kommt jetzt also der Steuerzahler für irgendwas auf?
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19.08.2011 11:04 Uhr von Klecks13
 
+0 | -0
 
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@ Wil: Dann klär mich doch mal auf!

1. Von wem würde ein Freiberufler seine Auslagen wiederbekommen? Interessiert mich brennend, damit ich endlich den Antrag stellen kann!
Falls du es nämlich immer noch nicht verstanden hast: Das FA ersetzt die Kosten NICHT!!!!!!!!!!!

2. Wofür soll der Steuerzahler denn aufkommen? Der Selbständige/Freiberufler zahlt ja bereits GEZ-Gebühren; es ging lediglich darum, dass er wegen eines gewerblich genutzten PC nicht DOPPELT zahlen muss!
Bei Gewerbebetrieben mit eigenständigem Betriebsgelände gilt übrigens die Grundstücksklausel, d.h. es mus nur eine Anmeldung pro Betriebsgelände erfolgen. Auf einer Baustellle z.B. reicht es, wenn eine nur eine der dort arbeitenden Firmen ein Gerät anmeldet.

"Und er, wenn er es selbst bezahlen müsste? Auf wen wird sie Umgelegt? Wieder auf den Steuerzahler. Nur diesmal als Kunde."

Du hast Vorstellungen, Mann Mann Mann *kopfschüttel*
Offensichtlich gehörst du zu denjenigen, die glauben, jeder Selbständige würde alle Kosten auf seine Kunden abwälzen oder 1 zu 1 von der Steuer abziehen können, selbst gar nichts zahlen und sogar seine Geburtstagsfeier vom FA erstattet bekommen.
Nur mal zur Info: In den meisten freien Berufen stagnieren die Stunden- und Tagessätze seit gut 10 Jahren, in vielen Bereichen sind sie seit ca. 4 Jahren sogar rückläufig. Da ist nichts drin mit Kostenumlage. De Facto ist das Realeinkommen der meisten Freiberufler fast doppelt so stark gesunken wie bei den Angestellten.

[ nachträglich editiert von Klecks13 ]

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