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Studie: Bilder von schwarzen Lungen spornen Raucher unterbewusst an

Wissenschaftler führten eine ausführliche Studie zur Wirkung von abschreckenden Bildern auf Raucher durch. Den Probanden wurden bei der sogenannten Magnetresonanz-Tomografie über mehrere Monate hinweg immer wieder abschreckende Bilder gezeigt, woraufhin sie ihr Rauchverlangen angeben mussten.

Entgegen der allgemeinen Erwartungshaltung kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die Bilder Raucher mitunter sogar zum Rauchen anspornen, da sie das Suchtzentrum im Gehirn stimulieren.

In den USA sollen derartige Bilder ab September 2012 die Hälfte einer jeden Zigarettenpackung zieren. Tabakunternehmen gehen dagegen vor, da sie dies für verfassungswidrig halten, weil die Tabakindustrie gezwungen werde, die Anti-Raucher-Botschaft zu kommunizieren.


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WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Zigarette, Kampagne, Raucher, Abschreckung
Quelle: www.handelsblatt.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2011 06:02 Uhr von Sascha B
 
+7 | -17
 
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18.08.2011 08:09 Uhr von Jaecko
 
+18 | -0
 
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Ahja: Quasi nach dem Motto "Ich kanns schwärzer"...
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18.08.2011 09:06 Uhr von AllesReinerZufall
 
+10 | -1
 
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das: ist doch bereits seit langem bekannt, dass diese Bilder anspornen. bzw abstumpfen
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18.08.2011 09:20 Uhr von sv3nni
 
+3 | -2
 
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aha: wenn das bild auf der verpackung als ziel genommen wird sollte man entsprechend was ändern - z.b. beispielbilder mit leuten die´s geschafft haben aufzuhören

ich persöhnlich find dass man geld für kippen besser anders anlegt - aber unterstütze gern private raucher da sie ja auch die strapazierten rentenkassen schonen
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18.08.2011 11:00 Uhr von NRT
 
+6 | -4
 
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loL: "Tabakunternehmen gehen dagegen vor, da sie dies für verfassungswidrig halten, weil die Tabakindustrie gezwungen werde, die Anti-Raucher-Botschaft zu kommunizieren. "

Bullshit - das ist die normale Folge des Rauchens. Wenn man es nicht einsehen will verdeckt man sich die Augen vor der Realität.
Seit meinem Referat über Zusatzstoffe in Zigaretten ließ mein Konsum mehr und mehr nach - bis ich komplett aufhörte.
1. es bringt nichts
2. bei den Preisen (meine Lieblingsmarke rote Marlboro) zahlt man nur für Zusatzstoffe.
Bei ~3000 künstlichen Zusatzstoffen pro Zigarette ist mir das kein Geld mehr wert mein Atmungsorgan zu schädigen.

Der geilste Satz ever:
"Eine Zigarette ist lange schon nicht mehr nur ein bisschen Tabak eingerollt in ein Stück Papier, sondern ein industriell hochentwickelter Chemikaliencocktail" ;-)

peace, NRT

Mir pers. egal ob jemand raucht oder nicht - ist jedem seine Entscheidung. [außer in Gegenwart von Tieren und (Klein-)Kindern]
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18.08.2011 11:49 Uhr von CiHO
 
+9 | -0
 
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Es gibt keine "schwarze Raucherlunge": http://www.youtube.com/...

Das heißt natürlich nicht, dass das Rauchen gesund ist aber... Ich finde das schon sehr dreist von der Anti-Raucher-Lobby.
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18.08.2011 12:44 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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@NRT: was hat dein text mit dem zitat zu tun?
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18.08.2011 15:04 Uhr von Nansy
 
+6 | -0
 
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@ CiHO: Dein Beispiel mit dem Video auf youtube, in dem ein Rechtsmediziner erklärt, dass er bei einer Obduktion nicht erkennen kann, ob der Mensch geraucht hat, oder nur neben einer stark befahrenen Straße gelebt hat, zeigt deutlich mit welchen Methoden die Anti-Tabak-Liga arbeitet. Manipulieren und tricksen gehört dort zum Werkzeug im Kampf für eine tabakfreie Welt.

Und es ist zu befürchten, dass manche andere der Ekelbildchen ähnlich "aufbereitet" wurden.
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18.08.2011 15:27 Uhr von smoke_
 
+3 | -0
 
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@NRT: Nein, kein Bullshit.

Zwar ist die Schädigung der Lunge eine "normale Folge des Rauchens", trotzdem kann die Verfassungsmäßigkeit (hier: USA) angezweifelt werden. Es ist ja auch nicht jeder Bierhersteller gezwungen, seine halbe Flasche für Anti-Alkoholismus-Botschaften zu opfern. Es gibt auch keinen Schokoriegel, auf dem fettleibige Personen abgebildet sind. Auch wenn dies eine normale Folge des regelmäßigen Verzehrs sein könnte.

Viele Produkte sind gesundheitsschädigend.
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18.08.2011 15:32 Uhr von httpkiller
 
+1 | -1
 
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Hab ich vor längerer Zeit auch schonmal wo gelesen, dass es so ist dass diese Bilder aber auch anti raucher Werbung ein schlechtes Gefühl bei Rauchern erzeugen das sie mit rauchen kompensieren.

Einzig ein verbannen des Rauchens aus dem öffentlichen leben führt zu weniger Rauchern. Der Gruppenzwang und "coolnes" Faktor ist viel stärker als jede körperliche Abhängigkeit.
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18.08.2011 21:03 Uhr von Nansy
 
+1 | -0
 
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@ smoke_: Zitat: "Es ist ja auch nicht jeder Bierhersteller gezwungen, seine halbe Flasche für Anti-Alkoholismus-Botschaften zu opfern."

Noch nicht, es wird aber in diese Richtung laufen. Die WHO nimmt sich gerade nach dem Rauchen den Alkohol vor. Steuern erhöhen, Beschränkung der Verfügbarkeit und Werbeverbote. So läßt sich der Entwurf für die Fortschreibung der Alkohol-Politik der Weltgesundheitsoranisation der UNO (WHO) zusammenfassen. In dem Papier wird die Preispolitik als wirksamste Waffe gegen Alkoholmißbrauch gesehen und empfohlen, die Steuern so zu gestalten, daß die Preise eine abschreckende Wirkung haben. Die Verfügbarkeit von Alkohol soll eingeschränkt werden. Als geeignete Maßnahmen werden restriktive Verkaufzeiten (wie zum Beispiel das Nachtverkaufsverbot wie in Baden-Württemberg), Beschränkung der Verkaufsstellen: kein Verkauf im Lebensmitteleinzelhandel, Abgabe nur über staatliche Monopole oder staatlich kontrollierte Läden (wie in Schweden), und kein Verkauf übers Internet, empfohlen. Außerdem wird versucht, den Begriff "Passivtrinken" in die Diskussion einzubringen (das ist jetzt kein Scherz). Sally Casswell von der Massey University in Auckland, New Zealand, die bei der Ausarbeitung des WHO Papiers geholfen hat, sagte, dass die Konzentration auf das Passiv-Trinken der Schlüssel für die Akzeptanz der Öffentlichkeit bezüglich eines strengen Alkoholgesetzes ist.

Deutlicher kann man seine Absichten doch nicht verkünden, oder? Da werden Ekelbildchen auf Alkoholflaschen noch die kleinste Hürde sein.
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18.08.2011 23:16 Uhr von TendenzRot
 
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@Nansy: Staatlich kontrollierte Läden, zeitlich begrenzten Verkauf und absurd hohe Preise für Alkohol gibt es auch in Norwegen. Die Norweger sind in Bezug auf Alkohol trotz allem und vielleicht auch gerade deswegen, ich sags mal ganz vorsichtig, nicht wirklich zimperlich. Auch hier werden die Steuern nicht wirklich so gestaltet um das Trinken aufzuhalten. Es sollen halt Steuern eingenommen werden. Unter welchem Vorwand auch immer.

The same procedure....

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