WHO: Mit Geld von eingefrorenen libyschen Konten sollen nun Tabletten gekauft werden
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) plant im Moment mit Geld, das von eingefrorenen libyschen Konten stammt, Medikamentenlieferungen für Libyen zu kaufen. Insgesamt sollen somit etwa 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
Das Geld hat die niederländische Regierung frei gegeben. Besonders Medikamente zum Impfen, gegen Aids und Insulin sollen gekauft und verschickt werden. Allerdings werden die bestellten Medikamente wohl erst in drei Monaten zur Verfügung stehen.
Vorher sollen deshalb Sammelpackungen verschickt werden, die bereits im Lager der WHO vorhanden sind. Libyen hat schon mehrere Jahre regelmäßig Medikamente importiert. Durch einen finanziellen Stopp der Libyschen Zentralbank, stehen dafür jetzt keine Gelder mehr zur Verfügung.