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Tierschutzbericht: Zahl der Tierversuche in Deutschland nimmt zu

Dem neuen Tierschutzbericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums zufolge ist die Anzahl an Tierversuchen in Deutschland in den vergangenen Jahren merklich gestiegen.

Im Jahr 2005 nutzten deutsche Forscher noch 2,41 Millionen Tiere für ihre Untersuchungen. 2009 stieg die Zahl bereits auf 2,79 Millionen Tiere, die ohne den Einsatz von Alternativmethoden wohl noch deutlich größer ausfiele.

Beim Tierschutz habe Deutschland dennoch "europaweit Maßstäbe gesetzt", so Agrarstaatssekretär Peter Bleser (CDU). Dabei weist er auf das Einfuhrverbot für Robbenprodukte und das Verbot von Legebatterien hin.


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WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Zahl, Versuch, Tierschutz
Quelle: www.sueddeutsche.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2011 22:13 Uhr von Sascha B
 
+5 | -3
 
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Wie Bleser schon sagte: "Ganz ohne Tierversuche geht es nicht". Beispielsweise im Kampf gegen (schwere) Krankheiten sind diese unumgänglich, wenn Proben an Menschen ein zu großes Risiko darstellen.
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17.08.2011 22:56 Uhr von Marie52
 
+2 | -11
 
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nehmt Menschen! Die reagieren auf die Mittel genauso wie menschliche Patienten.

Viele arbeitslose Deutsche sind sicher bereit, sich für 1000 Euro irgendwelche ungeprüften Substanzen spritzen zu lassen. Ich halte es nicht für verwerflich, [editiert] gegen Bezahlung die Risiken übernehmen zu lassen, die unter der NS-Diktatur den Juden rechtswidrig aufgebürdet wurden.
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18.08.2011 09:35 Uhr von Mayana
 
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Wir können selber was tun! Wenn einfach mal die ganzen Tussis anfangen würden, alleine schon Kosmetik von Firmen zu kaufen, die KEINE Tierversuche durchführen, wären sicherlich von einige Tierchen vor den scheiß Versuchen geschützt.
Ich kaufe nur noch Make-Up von Manhattan, weil die (auch von PETA bestätigt) keine Tierversuche machen.

Einfach mal sich von 5 Minuten mehr Zeit nehmen und kucken, was man selber tun kann, um die Tiere davor zu retten. Wenn ich mir vorstelle, dass jemand meinen Katzen irgendwelche Mittelchen spritzt oder Zeug in die Augen schmiert, um zu schauen, ob ich das vertragen würde, kommt mir das große Grauen. Lieber lasse ich das dann an mir selber testen. Ich kann sagen, wenn mir was weh tut und jemanden dann eine in die Fresse hauen, wenn er mir nicht glaubt. Die Katzen können das nicht!
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18.08.2011 11:07 Uhr von Demnati
 
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@Mayana: Da gebe ich dir teilweise Recht.
Aber man sollte da doch etwas differenzieren.

Labormäuse z.B. oder Ratten, werden extra für Laborversuche gezüchtet. Ich möchte nicht sagen das ein Tier wie eine Maus oder Ratte minderwertiger als z.B. eine Katze ist, dennoch sind solche Versuche meist Lebensrettend. Wie der Autor schon sagte, z.B. im Bezug auf Krebs oder anderen schweren Krankheiten.
Ebenso tragen sie auch anderweitig zur Verbesserung Medizin bei. (Künstliche Verdauungsorgane, Transplantationen, etc.)

Ganz ohne diese Versuche, müssten alle "Ideen" und "Neuentwicklungen" der Medizin an Menschen ausprobiert werden.

Ich kann verstehen wenn Du das blanke Kotzen bekommst, wenn du hörst,siehst,liest das irgendwelchen Katzen Make-Up in die Augen gerieben wird. Das würde ich auch.
Aber Make-Up-Versuche und Laborversuche im Kampf gegen Krebs,Hiv, Seuchen,etc sind für mich ein Unterschied.

Würdest du neuentwickelte Medikamente lieber an Menschen ausprobieren? Wenn ja, welche Personengruppe wäre bevorzugt?
(im übrigen gibt es auch medizinische Versuche an Menschen durch Medikamente, Bionische Medizin,etc.)

Der Punkt ist der: Tiere "quälen" um sich "schöner" zu machen und Tiere "quälen" um Menschen "gesund" zu machen und um etwas für die medizinische Entwicklung der Zukunft beizutragen ist für mich ein Unterschied.

[ nachträglich editiert von Demnati ]
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18.08.2011 12:41 Uhr von Mayana
 
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@Demnati: Wie du richtig gelesen hast, habe ich meine Aussage lediglich auf die Kosmetik-Industrie beschränkt und das nicht ohne Grund. Ich würde mir nicht das Recht herausnehmen, eine "Menschengruppe", wie du es sagtest, auszuwählen, um Medikamente zu testen etc. Deswegen würde ich auch keine Aussage dazu äußern, da ich mir nicht sicher bin, ob es nicht anderweitige Alternativen noch gäbe zu Tier- und Menschenversuche, um neue Medikamente zu erproben.
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19.08.2011 15:27 Uhr von HateDept
 
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@Demnati: Du bringst hier ein paar gute Ansätze:
"Ich möchte nicht sagen das ein Tier wie eine Maus oder Ratte minderwertiger als z.B. eine Katze ist, ..."
Sowas zu behaupten wäre ja erschreckend, nicht wahr???
Offenbar sagst Du aber "zwischen den Zeilen" aus, dass Tiere minderwertiger als Menschen sind!!? Das nennt man Spezizismus. Die Grundlage der Ausbeutung der Spezies durch den Menschen.

Dass insbesondere ein Säugetier, dessen Leidensfähigkeit wir Menschen am ehesten nachvollziehen können, dafür gezüchtet wird, dafür zu sterben, dass andere Säugetiere überleben, ist aus meiner Sicht moralisch untragbar.

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