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Hirnforschung: Forscher beobachten Hirnzellen holografisch und in Echtzeit

Neuroforscher eines Konsortiums unter Führung der École Polytechnique Fédérale in Lausanne (Schweiz) haben es sich zum Ziel gesetzt, das menschliche Gehirn im Kampf gegen Alzheimer und Parkinson innerhalb von zehn Jahren mit einem Supercomputer nachzubauen (ShortNews berichtete).

Nun ist es ihnen mithilfe der sogenannten Digitalen Holografischen Mikroskopie gelungen, die Gehirne von Mäusen dreidimensional und in Echtzeit beim Arbeiten zu beobachten. Dies geschieht unter Verwendung eines Lasers, der die Nervenzellen im Hirn bestrahlt.

Sobald sich in der Zelle etwas ändert, wird das Licht des Lasers jeweils anders gebrochen. Im Computer ergeben sich daraus Bilder, die laut Institutschef Magistretti bis zu 50 mal schärfer als bisherige seien. Daraus könnten sich schon bald bedeutende Erkenntnisse ergeben.


WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Laser, Echtzeit, Hirnforschung
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2011 19:01 Uhr von Sascha B
 
+3 | -1
 
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Schön zu hören, dass es möglicherweise schon in nicht all zu weit entfernter Zukunft möglich sein könnte, solch komplexe Nervenkrankheiten deutlich besser zu therapieren.
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17.08.2011 22:04 Uhr von anderschd
 
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Du meinst: Sarazin?
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18.08.2011 10:40 Uhr von Tinnu
 
+1 | -0
 
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lach das bild dazu ist klasse... zwei gehirnzellen von einem mann... nur sind die nicht im kopf.
*frechgrins*

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