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USA: Cisco Systems wird wegen Beihilfe zur Folter in China angezeigt

Der Konzern Cisco Systems wurde nun von mehreren chinesischen politischen Gefangenen und Verfolgten angezeigt. Sie beschuldigen den Netzwerkgiganten, der Chinesischen Kommunistischen Partei dabei geholfen zu haben, die Gegner des Regimes zu überwachen.

Die US-amerikanische Kanzlei "Ward & Ward" wirft dem Konzern vor, sich so zu verhalten, wie IBM zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Daniel Ward handelt im Auftrag von drei namentlich genannten und vielen weiteren Dissidenten, die langjährige Haftstrafen absitzen mussten.

Während ihrer Haft wurden die Gegner des Regimes gefoltert. Bereits seit Anfang des letzten Jahrzehnts hatte Cisco viel Unmut damit erregt, das Projekt "Goldenes Schild" zu unterstützen. Damit kann die Regierung den ein- und ausgehenden Internetverkehr überwachen und zensieren.


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WebReporter: ManiacDj
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Folter, Verfolgung, Beihilfe, Cisco Systems
Quelle: business.chip.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2011 15:28 Uhr von ManiacDj
 
+4 | -9
 
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Den Vergleich mit der Nazi-zeit finde ich natürlich nicht gut, steht aber so auch in der Quelle. Ich bin mal gespannt wie das Verfahren ausgeht.
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17.08.2011 16:56 Uhr von DerMaus
 
+8 | -1
 
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Gut zu wissen. Da ich zufällig im Netzwerkbereich tätig bin werde ich das in zukünftige Kaufentscheidungen einfließen lassen.
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17.08.2011 17:41 Uhr von 2red
 
+0 | -1
 
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Und deswegen nutze ich den ShrewSoft VPN-Client.
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17.08.2011 19:56 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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Nett, das gesamte VPN Netzwerk von der Uni hängt über den Client von denen zusammen. Mal schauen ob die Uni da reagiert.

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