USA: Cisco Systems wird wegen Beihilfe zur Folter in China angezeigt
Der Konzern Cisco Systems wurde nun von mehreren chinesischen politischen Gefangenen und Verfolgten angezeigt. Sie beschuldigen den Netzwerkgiganten, der Chinesischen Kommunistischen Partei dabei geholfen zu haben, die Gegner des Regimes zu überwachen.
Die US-amerikanische Kanzlei "Ward & Ward" wirft dem Konzern vor, sich so zu verhalten, wie IBM zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Daniel Ward handelt im Auftrag von drei namentlich genannten und vielen weiteren Dissidenten, die langjährige Haftstrafen absitzen mussten.
Während ihrer Haft wurden die Gegner des Regimes gefoltert. Bereits seit Anfang des letzten Jahrzehnts hatte Cisco viel Unmut damit erregt, das Projekt "Goldenes Schild" zu unterstützen. Damit kann die Regierung den ein- und ausgehenden Internetverkehr überwachen und zensieren.