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Illegale Preisabsprachen: Schienenkartell ist deutlich größer als angenommen

Bei den Untersuchungen über illegale Preisabsprachen für Bahnschienen tauchen immer neue Verdächtige auf. Offenbar waren an dem Kartell mehr Unternehmen beteiligt als ursprünglich angenommen. Zurzeit laufen nach Angaben der Bochumer Polizei Ermittlungen gegen 30 Unternehmen und 90 Einzelpersonen.

Vor einem Monat war noch von 30 Personen aus zehn Unternehmen die Rede gewesen. Der Schaden für die Bahnunternehmen wird mittlerweile auf 30 Millionen Euro geschätzt. Ursache für den Anstieg der Verdächtigen sind offenbar zahlreiche Selbstanzeigen.

Seit 1998 soll das Kartell über Absprachen überhöhte Preise für Eisenbahnschienen durchgesetzt haben (ShortNews berichtete). Ironischerweise gab es sich dafür den Namen "Eisenbahnfreunde". Aufgeflogen war die Sache im März durch anonyme Strafanzeigen.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kartell, Verdächtiger, Eisenbahn, Schiene, Preisabsprache
Quelle: www.finanznachrichten.de

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