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Mysteriöse Todesserie: 34 Jungen starben in zwei Jahren in einem katholischen Heim

Die Staatsanwaltschaft Roermond ist mit einem mysteriösen Fall beschäftigt. Zwischen 1952 und 1954 starben 34 Jungen in dem Heim. Alle waren unter 18 Jahren. Sie lebten im "Haus St. Josef" an der deutsch-niederländischen Grenze. Nun wird ermittelt, ob es sich um sexuellen Missbrauch handeln könnte.

Stan Hoen vom Bistum Roermond sagte: "Die Kommission hat die Archive des ehemaligen Behindertenheims in Heel durchpflügt. Dabei ist sie auf Ungereimtheiten gestoßen."

"Woran die Jungen gestorben sind, ist noch nicht bekannt und Gegenstand unserer Untersuchungen. Ebenso, ob die Todesfälle irgendetwas mit sexuellem Missbrauch zu tun haben", so Karin Janssen von der Roermonder Staatsanwaltschaft. Auch nach 60 Jahren könnten forensische Untersuchungen Erfolg haben.


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WebReporter: joecool_RX
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Niederlande, Katholische Kirche, Heim, Roermond
Quelle: www1.wdr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2011 14:16 Uhr von Schwertträger
 
+7 | -2
 
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Allein die Fakten deuten darauf hin, dass da irgendwas gehörig stinkt.
Hoffentlich ergeben die Nachforschungen etwas. Ein paar der Verantwortlichen leben ja wahrscheinlich noch.
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17.08.2011 15:00 Uhr von gofisch
 
+4 | -2
 
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alternativ hätte es auch eine ansteckende krankheit sein können. aber irgendwie habe ich das gefühl, dass die wahrheit wieder viel schlimmer wird. -.-
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17.08.2011 15:25 Uhr von Cataclysm
 
+8 | -1
 
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Geistig Behinderte: Geistig Behinderte wurden bis vor wenigen Jahrzehnten oft so behandelt.Sie waren "Müll" für die Gesellschaft.
Viele Kinder wurden von ihren Eltern in Heime abgeschoben,weil sie einfach nicht mit ihnen fertig wurde..ganz schlimm aber auch:oft wurden sie in Heime verfrachtete,weil es den Eltern zu peinlich war, ein "schwachsinniges" Kind zu haben.
Somit hatten die Pflegekräfte und Betreuer freie Hand über diese Kinder,weil sich die Eltern nach dem Abliefern nicht mehr um das Wohl kümmerten.Sie waren froh,den "Balast" los zu sein.Was die Heime mit den Kindern anstellten,war ihnen zum großen Teil egal.
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18.08.2011 09:34 Uhr von Nebelfrost
 
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ich frage mich immer, was solche untersuchungen eigentlich bringen? ob man es rauskriegt oder nicht, macht letztlich doch keinen unterschied mehr nach einem so langen zeitraum. die damals verantwortlichen sind entweder selbst nicht mehr am leben oder steinalt (ca. 90 bis 110 jahre) und nicht mehr fähig zur rechenschaft gezogen zu werden. abgesehen davon sind wären diese taten nach fast 60 jahren eh verjährt. und was für gelder werden wieder für solche untersuchungen verschleudert? richtig, die des steuerzahlers!
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20.08.2011 11:30 Uhr von mort76
 
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Cataclysm, die Pflege und Betreuung von Behinderten ist oft ein Vollzeitjob- was glaubst du, wieviele Jahrzehnte du das selber machen würdest, wenn du ein behindertes Kind haben würdest? Lebenslang? Viele Eltern pflegen, bis sie selbst am Ende sind- toll.
Für die meisten Behinderten ist es schlimmer, ewig bei den Eltern zu wohnen- DAS ist meistens fatal, denn sie werden dann ewig wie ein Kleinkind behandelt, werden niemals selbsttändig...in unseren Berufskreisen gibt es das Sprichwort: "die größte Behinderung für Behinderte sind meist die Eltern", und das stimmt ziemlich oft...

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