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James Cameron kritisiert Ticketzuschläge für 3D-Filme

James Cameron hatte mit "Avatar" den 3D-Hype ausgelöst. Nach dem überwältigenden Einspielergebnis wurde der Film Monate später kurzerhand in einer Extended Edition nochmal ins Kino gebracht. Doch was damals noch in Ordnung war, scheint jetzt für James Cameron plötzlich nicht mehr OK zu sein.

Die Ticketzuschläge für 3D-Filme seien laut Cameron nicht mehr angebracht. Das zeigten auch die zurückgehenden Zuschauerzahlen. Der Preis, im Vergleich zum Gegenwert, sei den Kinogängern immer mehr ein Dorn im Auge.

Cameron, der immer noch zu 100 Prozent hinter der 3D-Technik steht, hat eine einfache Erklärung: "Immer mehr Filme kommen in 3D. Irgendwann wird der Großteil der Filme in 3D gedreht und hat daher für den Kunden keinen Mehrwert mehr. Wenn 3D zur Norm wird, muss man einen Rabatt auf 2D-Filme geben."


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WebReporter: Findolfin
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Film, Kino, 3D, James Cameron, Kartenpreis
Quelle: www.filmstarts.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2011 12:50 Uhr von Pssy
 
+7 | -4
 
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Solange man bei 3D: eine Brille tragen muss, finde ich sollte man eher ein Rabatt auf diese Filme bekommen!
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17.08.2011 12:55 Uhr von Katzee
 
+3 | -2
 
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Hoppla, Schnellmerker am Werk: Die ständig steigenden Kino-Ticket-Preise kann sich ja kaum noch jemand leisten. Da ist es gleichgültig, ob mit 3-D oder ohne. Die rückgängigen Besucherzahlen, wenn sie denn so sind, wie Mr. Cameron behauptet, wundern mich gar nicht. - Allerdings frage ich mich, ob er sich auf die Kino-Ticket-Zahlen allgemein oder die der "Extended Version" von Avatar bezieht. Letzteres war doch sowieso nur Geldschneiderei.

Ich mag 3-D-Filme im Kino generell nicht. Sie machen mir Kopfschmerzen. Das althergebrachte Format ist mir da lieber. Allerdings sollte endlich mal an der Qualität der Vorführtechnik gearbeitet werden. Wenn ich mir einen Film aus der Videothek hole und ihn auf meinem TV ansehe, sind die Bilder wensentlich schärfer als im Kino - und es knatschen und lachen und tuscheln keine Leute im Hintergrund.

Auch wäre es schön, wenn "Hollywood" nicht immer stärker nur auf "KraWumm"-Effekte setzen sondern statt dessen mal wieder gute Stories auf die Leinwand bringen würde. Was uns da in letzter Zeit als "Blockbuster" verkauft wird, geht kaum mehr über den Inhalt der grauenvollen Daily-Soaps hinaus. Die Dinger meide ich schon im TV - wieso soll ich für Hohlkopf-Filme dann im Kino teure Tickets bezahlen?
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17.08.2011 13:32 Uhr von Thunderbolt01
 
+1 | -1
 
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sehe ich genau so, wie meine vorposter. so lange nicht die digital 4K projektoren für 2D filme benutzt werden, sehen die mich nur extrem selten. an der soundkulisse könnte man auch bei manchen kinos einiges verbessern.
kann einfach nicht sein, dass ein kino schlechtere bildtechnik hat, als ein privater haushalt.
das dann noch in kombination mit den preisen...
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17.08.2011 15:15 Uhr von Chrysoprax
 
+0 | -1
 
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teilweise kann ich euch ja verstehn aber Kino finde ich bei uns z.B. nicht zu teuer.

Zumal die Kinobetreiber im Durchschnitt ca 53% des Eintrittspreises sofort an den Filmverleih überweisen müssen.

Das kann man unter anderem hier (http://www.movie-college.de/...) nachlesen.

Der %-Satz wird aber nicht nur nach Größe der Stadt berechnet sondern auch nach Aktualität. Kinofilme die direkt ab Deutschlandstart gezeigt werden sind für die Kinobetreiber teurer als wenn man 4 und mehr Wochen warten würde. Auch muss man einen Film wenn man ihn bucht meistens 3 Wochen lang spielen. Egal ob er floppt oder nicht. Bei manchen Filmen besteht der Filmverleih sogar darauf wie oft die Filme am Tag gespielt werden müssen. Kinos die das nicht können oder wollen bekommen ganz einfach den Film garnicht erst ins Programm.

Letztendlich kann ich sagen das bei uns im Kino vom Geld für die Eintrittskarte zu 6,50€ nichts übrig blieb.

[ nachträglich editiert von Chrysoprax ]
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17.08.2011 15:37 Uhr von Chrysoprax
 
+0 | -1
 
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edith ging schief: Ich muss etwas ergänzen. Ist beim editieren iwie verschwunden.

Die rmc rinke medien consult GmbH brachte vor Jahren mal eine Grafik raus die " die filetierte Eintrittskarte " hieß. An einem Beispiel einer Kinokarte die 6€ kostete wurde erklärt wieviel davon Gewinn ist.

Die Grafik hab ich zwar aber nur in nem pdf.file also kopier ich das mal.

10% Steuern und Abgaben
45% Verleih, Filmmiete (kann aber auch bis auf 53% steigen)
22% Miete des Gebäudes, Instandhaltung der Geräte
17% Personalkosten
5% Werbung, Marketing
10% Verwaltungskosten

Wie man merkt wenn man mitgerechnet hat kommen wir auf mehr als 100% was ja eigentlich nicht sein kann.

Die Erklärung ist einfach " Verlust statt Gewinn: -0,57 € = -10% " macht ein Kinobetreiber durchschnittlich Verlust mit einer Karte zu 6€.

Jetzt kommt das ABER...

Über den Verkauf von Eintrittskarten allein ist in den meisten Filmtheatern kein großer Gewinn zu erzielen, wie das Beispiel „Die filetierte Eintrittskarte“ der rinke medien consult verdeutlicht. Die diesbezüglichen Einnahmen decken in der Regel die Fixkosten und Verleihgebühren ab. Insofern ist es unverzichtbar, sich mit Nebeneinnahmen über Werbung, Gastronomie, Saalvermietungen, Concessions etc. abzusichern.
Die größte Gewinnspanne liegt beim Verkauf der Concessions. Heiße und kalte Getränke, Süßigkeiten und Popcorn können einen großen Gewinn darstellen. Vor allem bei Kinder- bzw. Familienfilmen liegt der Nebenumsatz sehr hoch. In den Multiplexen ist er um ein Vielfaches höher als in den Programmkinos.
Innerhalb der Concessions liegen die höchsten Gewinnspannen wiederum bei Kaffee und Popcorn. Für beides müssen allerdings die entsprechenden Maschinen erst einmal angeschafft werden. Wer Kaffee serviert, muss außerdem bedenken, dass es Zeit in Anspruch nimmt und in Stoßzeiten aufhalten kann. Popcorn ist für viele aus dem Kino nicht wegzudenken, und die Gewinnspanne ist ebenfalls sehr hoch.
Zu bedenken ist allerdings, das mit dem Verkauf von Concessions ein nicht unerheblicher Investitions- und Organisationsaufwand verbunden ist (Ausstattung, Räumlichkeiten, Fortbildungen, Genehmigungen, Personal, Reinigung, Verwaltung). Um Concessions verkaufen zu können, muss der Geschäftsführer einen IHK Kurs Lebensmittelhygiene absolviert haben, und das Kassenpersonal muss ein Gesundheitszeugnis nachweisen können. Weitere Bedingungen hängen von dem Umfang der angebotenen Concessions ab.

Ich als Privatperson kann damit gut leben. Ins Kino gehn für 4,50€ am Donnerstag und dann auch noch aufs Popcorn verzichten klappt sehr gut. Notfalls schmuggelt man eben etwas mit in den Saal. Bei uns gibt es nur selten Taschenkontrollen. Meinen Müll nehme ich natürlich wieder mit damit es nicht zu offensichtlich ist.

Da ich selber mal knapp 3 Jahre als Servicekraft in einem Kino tätig war kann ich sagen das es zwar verboten ist Lebensmittel mitzubringen aber das kontrollieren der Taschen auch nicht gerne gemacht wird. Vorallem nicht bei vollem Haus wo die Zeit drängt und man pünktlich anfangen muss weil man sonst spätere Filme nicht mehr nach Zeitplan zeigen kann oder die Werbung kürzen muss.
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17.08.2011 20:50 Uhr von Findolfin
 
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1 Eintritt zum Preis von 3: Bei 6 Euro Eintritt denk ich immer, wie schön ihrs habt. In der Schweiz kommst du nicht unter 13 Euro ins Kino. Am Wochenende sogar zwischen 15 und 17 Euro (Nach jetzigem Eurokurs)

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