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Genetisch manipulierte Darmbakterien töten Krankenhauskeime

Im Kampf gegen Krankhauskeime haben Wissenschaftler der Nanyang Technological University eine ungewöhnliche Methode entwickelt. Sie manipulierten genetisch Darmbakterien und schickten sie auf die Jagd nach den tödlichen Keimen.

Im Magazin "Molecular Systems Biology" berichten sie: "Unsere veränderten Escherichia coli-Bakterien spürten die in Lösung schwimmenden Pseudomonas-Keime auf und töteten sie. Wir beobachteten eine Reduktion der lebensfähigen Zellen um 99 Prozent."

Die manipulierten Darmbakterien verhindern auch, dass sich ein neuer Biofilm bildet, auf dem die Krankenhauskeime auch längere Zeit auf medizinischen Geräten überleben können. Die meisten Krankenhauskeime sind bereits gegen gängige Antibiotika resistent. Patienten kann kaum noch geholfen werden.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gesundheit, Krankenhaus, Forschung, Medizin, Bakterie, Keim
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2011 09:26 Uhr von Fred_Flintstone
 
+6 | -1
 
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Neue Spezies? "Sie manipulierten genetische Darmbakterien"

Genetische Darmbakterien waren mir bisher nicht bekannt...
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17.08.2011 10:24 Uhr von xmanuu
 
+2 | -4
 
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und dann kommen unter unerwarteten Umständen neue EHEC Erreger zum Vorschein....das ist ein teuflischer Kreislauf wenn man gegen die Natur vorgehen will.
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17.08.2011 11:25 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -2
 
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hört sich zwar alles super an, wird den menschen in den nächsten jahren aber wenig nützen. denn die aufmerksamen, die nicht auf den kopf gefallen sind, wissen mittlerweile wie das abläuft.

es wird ein neues mittel gegen irgendwas erfunden. das patent daran reißt sich die pharma unter den nagel. danach wird geprüft, ob damit zum gegenwärtigen zeitpunkt ordentlich kohle gescheffelt werden kann. falls nicht, verschwindet es auf unbestimmte zeit in den schubladen der pharmas und alles bleibt beim alten. falls damit in kurzfristiger zukunft ordentlich geld gescheffelt werden kann, wird es von den pharmas zur in auftrag gegeben. dann greift aber erstmal das gesetz, welches besagt, dass es erst ausgiebig und in langzeitstudien getestet werden muss, um zugelassen zu werden. diese tests und studien erstrecken sich meist über viele jahre und werden von der bürokratie künstlich in die länge gezogen. hat auch wieder nur geldgründe, weil man sich vor klagen der patienten schützen will, falls es nicht wirkt oder unverhoffte nebenwirkungen hat. der patient selbst wird dabei gar nicht gefragt, ob er was neues, noch nicht genügend erprobtes an sich testen will. der patient wird in dem moment in seiner freien entscheidung völlig entmündigt. auch wenn es sich um einen patienten handelt, der nichts mehr zu verlieren hat und dessen letzte hoffnung darin ruht, wird es ihm dennoch nicht verabreicht.

in in der zwischenzeit sterben weiterhin tausende, zehntausende von menschen, denen damit hätte geholfen werden können. mit anderen worten: wir leben in einem system, in dem organisierter massenmord an der tagesordnung ist!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]

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