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Ernährungswissenschaftler hält die meisten Essensregeln für Quatsch

Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop hält die meisten Essensregeln für Quatsch. Seiner Meinung nach, soll man viel mehr auf seinen eigenen Körper hören und essen, wenn man Hunger hat. Jeder Mensch habe demnach ganz eigene Ernährungsregeln. Außerdem bestimmten auch die Gene das Gewicht.

In einem Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten" empfiehlt er die Ernährungsregeln "in die Tonne" zu treten. Um seine These zu erörtern, hat er für sein neuestes Buch 300 Studien analysiert, die die Ernährung zur Grundlage haben. Seiner Meinung nach bringt keine Studie stichhaltige Beweise.

Nirgends wird die Aussage einer Ernährungsregel belegt. Nach Knop wurden lediglich Leute befragt, was ihm als Beweis zu wenig ist. Allerdings widerspricht Knop hiermit anderen Ernährungswissenschaftlern, die ihre Thesen in ihren Studien belegt sehen.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Wissenschaftler, Regel, Ernährung, Sinn, Gene, Nutzen
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2011 21:57 Uhr von uncut
 
+14 | -0
 
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ach: scheisse...soll doch jeder tun und machen was er möchte..willst du essen dann loss-willst du hungern biite keinner hält dich auf...dennke nur dabei an deine gesundheit..
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16.08.2011 21:59 Uhr von NobodySnake
 
+12 | -7
 
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wie bitte? Alle Sachen a lá weightwatcher, schlank im schlaf und co funktionieren nicht?

Ich bin gründlichst schokiert.

Kann man ja dann einen ganzen Studiengang mitsamt Berufsgruppe einstampfen. ;)
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16.08.2011 22:06 Uhr von Kappii
 
+3 | -7
 
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das Problem ist: leider, dass die Leute zwar meist immer dann Essen wenn sie hunger haben, nur dann das Falsche. Von daher verstehe ich das man Ernährungsregeln wie: "Nach 20 Uhr nichts mehr Essen" o.ä. kritisch betrachten sollte wenn man abnehmen möchte.
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16.08.2011 22:28 Uhr von Susi222
 
+5 | -2
 
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Ich wäre: fast eurer Meinung, .. aber mir ist grade eingefallen, dass der Knop mit seinen Vorträgen, seinen Auftritten und seinem Buch bestimmt auch ne Menge verdienen muss.....
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16.08.2011 22:32 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -4
 
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Das Foto: ist einfach der Hammer !!


Ich könnte mich wegschmeißen, so klasse ist das Foto..!!

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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16.08.2011 22:43 Uhr von zabikoreri
 
+5 | -0
 
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Die Gene sind Schuld! Das sag ich meinem alten Herrn auch immer - aber er meint, er wäre an meinem dicken Bauch unschuldig!
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17.08.2011 01:09 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+2 | -5
 
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genau: fressen so viel man will: und wenn man 3 Zentner wiegt, kann man von Genen schwafeln...
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17.08.2011 01:58 Uhr von Mr.Gato
 
+6 | -1
 
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@kantholz: Gene spielen sicher in gewissem Masse auch ne Rolle.

Allerdings auch sollten Fettsäcke ihr Problem nicht allein auf die Gene schieben. Die könnten wirklich durch kontrolliertes Essen normal viel wiegen. Nur haben die eben kein Bock drauf.

Ich selbst kann essen, soviel ich will (z.B. mache ich selbst auf Pizza noch Öl oder vertilge fast ne ganze Rolle Kräuterbutter mit gebackenen Knoblauchcken usw,...), aber nehme net zu. Da hab ich gentechnisch eben Glück gehabt.
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17.08.2011 02:22 Uhr von AdiSimpson
 
+6 | -0
 
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ich kann: auch essen/trinken was ich will, habe in 16 jahren nicht zugenommen, ausser mal in den 3 wochen wo meine frau verreist war. 8kg !!! die habe ich bis heute....
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17.08.2011 09:15 Uhr von Kati_Lysator
 
+1 | -0
 
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und wenn ich jetzt noch aufs frustfressen verzichten könnte, müsste ich mir keine gedanken machen, ob ich nicht doch wieder zugenommen habe.

wenn man so schnell abnehmen würde wie man es sich anfuttert.
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17.08.2011 10:24 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -0
 
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ENDLICH!! endlich spricht mal jemand aus, was schon so lange ausgesprochen werden muss. der mann ist mein messias! ;-)

und damit bestätigt er die theorie, die ich bereits seit etwa 10 bis 15 jahren selbst verfolge, nämlich dass alle studien und regeln zur ernährungsweise humbug sind. ganz einfach deshalb weil jeder organismus anders gestrickt ist und es deshalb gar keine allgemeingültigen ernährungsregeln geben kann. ich selbst habe das auch immer wieder in der praxis beobachtet und dinge gesehen, erfahren, gehört, die diese theorie untermauert haben. der einzige, der weiß was einem gut tut, ist der körper selbst. wenn man nicht weiß was man essen will, soll man einfach drauf hören was der körper will, nämlich das zu essen worauf man lust hat. und das macht vor allem eines: zufrieden! und zufriedenheit ist sowas wie ein magischer schlüssel zu einem gesunden leben. zufriedenheit, welches ich persönlich als das einzig wahre glücksgefühl sehe, ist sowas wie ein magischer schlüssel zu einem gesunden und langen leben. es spielt zwar auch die genetische veranlagung eine große rolle, aber wie er selbst veranlagt ist, weiß der körper. man selbst muss das gar nicht bewusst wissen. es reicht daher, wenn man einfach auf seinen körper hört.

erzwungene ernährungsweisen führen nicht nur zu unzufriedenheit, sondern können auch auf längere sicht erkrankungen hervorrufen, da der körper nicht das bekommt was er will/braucht. ich habe menschen erlebt, die nach einer diät, die sie sich selbst aufgezwungen haben (weil sie schlanker sein wollten), kränker waren als vorher und auch depressiver/unglücklicher.

wenn der körper täglich nach fleisch schreit, dann soll er dies auch bekommen. wenn er gemüse möchte, dann soll man ihm gemüse zuführen. wenn man unbändige lust auf süßigkeiten verspürt, dann soll dies so sein. einzig und allein die menge macht es. alles in maßen und es gibt kein problem.
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17.08.2011 10:54 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -0
 
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nicht nur viele regeln was man essen soll, sondern auch die meisten regeln wann man essen soll, sind hinfällig. da gibt es doch z.b. die berühmte regel, man solle abends nach 19 uhr nichts mehr essen. nicht nur, dass diese regel für jemanden im normalen arbeitsalltag, noch dazu wenn er vllt in schichten arbeitet, schwer einzuhalten ist, sondern sie ist auch schwachsinn. selbst im urlaub und in der freizeit kann man diese regel nicht immer einhalten. vor allem, weil diese regel seltsamerweise auch niemand so wirklich logisch begründen kann. viele scheinen sich ja darauf zu beziehen, dass es nicht gesund ist, mit vollem magen ins bett zu gehen und zu schlafen. aber auch diese begründung funktioniert nicht immer. zwischen essen und zu bett gehen sollten empfohlenerweise wenigstens 2 bis 3 stunden liegen, um einen ungestörten und ruhigen schlaf zu haben. die regel mit spätestens 19 uhr würde also höchstens dann gelten, wenn man bereits zwischen 21 und 22 uhr ins bett geht. bleibt man länger auf, ist die regel schon ausgehebelt und man kann genauso auch erst 20 oder 21 uhr abendbrot essen. seltsamerweise dürfte man im angesicht dieser begründung auch keinen mittagsschlaf halten, da dieser ja meist sofort nach dem mittagessen stattfindet.

da viele verfechter die 19-uhr-regel aber für allgemeingültig, also unabhängig von der zeit des schlafengehens sehen und auf irgendwelche fadenscheinigen intervalle des stoffwechselsystems hindeuten, ist die regel mumpitz. da es einen solchen rhythmus des stoffwechsels nicht gibt bzw. dieser bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. es wäre auch unlogisch, da die biologische uhr eines menschen sich individuell an dessen gewohnten lebensrhythmus anpasst und nicht nach einem einheitlichen universellen gesetz tickt, der unabhängig des eigens gewohnten tagesablaufes steht. das einzig ungesunde, sind häufige oder ständige wechsel im lebensrhythmus, da diese den gesamten organismus aus dem gleichgewicht bringen.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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17.08.2011 11:13 Uhr von Volksabstimmung
 
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Ich spiele beim Einkaufen: immer Einkaufswagen-Besitzer raten.
Schau dir den Einkaufswagen an und stell dir den Eigentümer vor. Paßt immer! Wenn die fette Marie um die Ecke biegt und die Pizzen und Süßgetränke verstaut. Aber nee, die ist nicht fett, das sind die starken Knochen ähhh, meine Gene
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17.08.2011 11:31 Uhr von Wurzelheini
 
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Darmflora: ich denke, ein sehr wichtiger faktor, der bestimmt ob man zum fett werden neigt, ist die Zusammensetzung der Darmflora. Bei einer Anzahl von um die 1000 verschiedener Bakterienarten kann man sich vorstellen, dass dort von Mensch zu Mensch Unterschiede auftreten die eben dazu führen können, dass die Aufnahme bestimmte Nährstoffe entweder begünstigt oder behindert wird.
Bei mir selber wars auch so, dass ich früher essen konnte soviel ich wollte und dazu auch noch sehr viel fettiges und zuckerhaltiges. Nachdem ich während eines Vorfalls längere Zeit im Krankenhaus war und etwa eine woche täglich Antibiotika intravenös verabreicht bekommen habe, und man davon ausgehen kann, dass das meine Darmflora nicht überlebt hat, bin ich danach trotz geringerer Nahrungsaufnahme deutlich fetter geworden ca. 15kilo...neue Darmflora halt...damnit...
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17.08.2011 21:59 Uhr von mitTH_RAW_Nuruodo
 
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Es gibt schon bestimmte körperliche Unterschiede: bei der Fetteinlagerung. Etwa 10% der Erwachsenen besitzen einen "Defekt" bei dem das Braune Fettgewebe (wandelt Fett dierekt in Wärme um, anstatt es zu speichern), welches alle Säuglinge besizten um nicht zu erfrieren, erhalten bleibt. Das heißt, dass diese Leute entsprechend viel essen können ohne Fett anzusetzen. Früher wären diese Leute mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit schnell verhungert, aber heute können sie bedenkenlos fressen.
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17.08.2011 22:23 Uhr von gurrad
 
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Richte ich mich seit Kindesbeinen nach hab kein Übergewicht/Untergewicht, fühl mich wohl, und mir schmeckts.Ich koche selbst..
Die Hersteller dieser komischen "Fertignahrungen" müßten vor ihren Produktionskochtöpfen einfach totgeknüppelt werden..
Sowas fressen nich mal Schweine.
Menschen, die bei McDonalds oder anderen "essen" sind völlig pervers.
Klauen und Hörner chemisch zerlegt und als "Fleisch" deklariert..
Guten Appetit..
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18.08.2011 10:41 Uhr von Floxxor
 
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Was hat der sich gedacht??? Sowas wie "Ernährungsbücher sind doch Quatsch...ich glaub ich schreib mal ein Ernährungsbuch."???

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