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England: Regierung will Randalierer verpflichten, ihre Viertel selber aufzuräumen

Die britische Regierung hat sich etwas neues einfallen lassen, wie sie mit den Randalierern umgeht, die in den letzten Tagen mit Plünderungen und Zerstörungen durch die Städte gewütet sind.

In orangefarbener Signalkleidung sollen sie in ihren eigenen Vierteln aufräumen. Mit dieser Aktion können sie "den angerichteten Schaden wieder gutmachen, reparieren und die betroffenen Stadtteile besser machen", erklärte Vize-Premierminister Nick Clegg.

Um den Randalierern weiterhin das Ausmaß ihrer Tat zu verdeutlichen, sind auch Gegenüberstellungen mit den Opfern ihrer Plünderungen geplant.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, England, Viertel, Krawall, Randalierer
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2011 21:19 Uhr von Parker_Lewis
 
+7 | -12
 
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Das: geht zu weit. Die spinnen die Briten. Wie wäre es damit, mehr Geld in die Integrationspolitik zu stecken? Damit hätte man die Ausschreitungen in London und in Paris vor einigen Jahren verhindern können. Nur eine Frage der Zeit bis es in Berlin auch solche Aufstände gibt. Gute Integrationspolitik ist das Schlüsselwort für ein friedliches Zusammenleben. Wer ausgegrenzt wird, der protestiert, ist doch klar.
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16.08.2011 21:41 Uhr von Pils28
 
+7 | -4
 
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Genau wie Terror sind Aufstände an sich nur: logische Konsequenzen aus sozialen Zusammenhängen.
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16.08.2011 22:16 Uhr von Phyra
 
+6 | -4
 
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@parker_Lewis: "Wer ausgegrenzt wird, der protestiert, ist doch klar. "

protestieren ja, aber mutwillige zerstoerung ist was anderes, ausserdem ist es schwachsinnig alles auf die integrationspolitik zu schieben, wer sich integrieren will der schafft es, wie zahlreiche beispiele belegen, sonst waeren 90% der einwanderer kriminell und arbeitslos!

wer die integrationspolitik als ausrede vorschiebt ist einfach nur zu faul oder hoffnungslos naiv und labbert nur jeden scheiß nach weil kritik an der regierun gin deutshcland ja cool ist.
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17.08.2011 23:03 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+1 | -3
 
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Um es mit Volker Pispers Worten zu sagen ---> http://www.youtube.com/...

Ich sehe keinen Unterschied mehr zwischen der Justiz in "England" (...der Autor meint wohl Großbritannien) und China, wenn Menschen wegen einem Facebook-Aufruf vier Jahre in den Knast kommen.

Diese Revolte war reine Selbstverteidigung.
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17.08.2011 23:10 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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Baron: Verteidigung setzt einen Angriff desjenigen vorraus, den man angeht. Da diese Kriminellen ihre eigenen Viertel angezündet haben und Läden plünderten, also denjenigen, denen es eh schon schlecht geht, das Dach über dem Kopf vernichteten und sich in ihrer Gier an Konsumgütern verlustierten,... also... das war keine Revolte, das war nur ein Ausbruch der reinsten Gier und Konsumlust im Unverhältnis zur eigenen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.

...ganz egal, in welch nette Worte du das verpacken willst, es war reine, unpolitische Kriminalität und diese Konsequenz ist exakt die "richtigste" aller richtigen Konsequenzen.
...und wenn du schon keine Unterschiede zwischen China und England machst, hast du bestimmt schon den jungen Mann vergessen, der im "Kornfeld" "auf der Flucht" erschossen wurde. Wie oft passiert das in Großbritannien? Ah, richtig... "0" mal.

Eines sollte klar sein: Wer zu Plünderungen, Brandstiftungen und sozialem Unfrieden aufruft, muß bestraft werden. Vollkommen richtig.
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23.08.2011 17:46 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
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Zeus mit dem Unterschied, das in GB keine Panzer in die Wohngebiete gefahren sind und auf alles geschossen haben was sich bewegt (Syrien) oder halt mit Artillerie auf Städte gefeuert wurde (Libyen).

...es kamen ja nicht mal Wasserwerfer zum Einsatz.
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23.08.2011 18:52 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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Zeus: Natürlich wurde darüber diskuttiert, da ist doch auch nichts dran.
...gerade in einem Land, das dermaßen wenig Eskalationsmöglichkeiten vorbereitet hat gegenüber solchen Krawallen - siehe etwa die Wasserwerfer der Polizei, die komplett in Nordirland stehen und das letzte Mal vor x Jahren benutzt wurden. Siehe auch die Gummigeschosse, die nicht verwendet wurden. Siehe auch den äusserst sparsamen Einsatz von Reizgas.
GB wurde förmlich überrumpelt und da darf es dann auch keine Denkverbote geben. Wie man letztlich damit umgegangen ist zeigt dann aber auch aufs Deutlichste die Rechtsstaatlichkeit hier vs. dem Umgang mit Protesten in anderen Ländern.
...wobei der Vergleich schon allein da anfängt zu hinken. In Syrien, Libyen, Tunesien, Ägypten etc wurde demonstriert - in UK fand reine Randale mit dem Ziel der Zerstörung und der persönlichen Bereicherung statt.

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