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Gruppenselbstmord von drei Mädchen im Wald (Update)

Nach Aussagen der Polizei wird der Leichenfund von drei Mädchen nahe Damme in Niedersachsen als Freitod eingestuft. Die Opfer sind zwischen 16 und 19 Jahren. Nach ersten Angaben wurden die drei in einem Igluzelt am Montag gefunden, in dem drei Einweggrills gebrannt hatten.

Da die Zeltnähte und Verschlüsse mit Klebeband abgedichtet wurden, konnten die Rauchgase der Grills nicht abziehen, was zum Tod der Mädchen führte. Ebenfalls wurden Abschiedsbriefe von allen dreien gefunden, was die Vermutung untermauert.

Die Computer und Telefone der Mädchen wurden beschlagnahmt, um weitere Details dieser Tragödie zu ermitteln. Die Obduktion der Leichen ist für Mittwoch geplant. Hintergründe des Freitodes sind noch nicht bekannt.


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WebReporter: Seravan
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mädchen, Selbstmord, Fund, Wald
Quelle: www.focus.de

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2011 14:07 Uhr von Kati_Lysator
 
+75 | -26
 
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immer wieder schade wenn der freitod als letzter ausweg angesehen wird.
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16.08.2011 14:17 Uhr von ManiacDj
 
+62 | -11
 
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@ cortexiphan. was hat das mit emos zu tun?
Man wenn man keine Ahnung hat.... ich denke den Spruch hast du oft genug gehört -.-

Schade um die Jungen leben.
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16.08.2011 14:24 Uhr von Kati_Lysator
 
+37 | -76
 
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16.08.2011 14:30 Uhr von Jaecko
 
+86 | -12
 
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Liegt evtl daran dass der Freitod der letzte Ausweg IST.
Bedeutung "Ausweg": Beendet die aktuelle Situation.
Bedeutung "letzte": Es kommt danach nix mehr.
=> Passt.

Zumindest haben die nicht das Leben eines Lokführers versaut.
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16.08.2011 14:33 Uhr von SickBoy83
 
+15 | -54
 
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16.08.2011 14:47 Uhr von SickBoy83
 
+11 | -54
 
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16.08.2011 14:56 Uhr von EvilMoe523
 
+11 | -3
 
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@ Jaecko: Naja,

ob der Freitod nun als letzten Ausweg gesehen wird oder ob er es IST, sollte doch erstmal in diesen Zusammenhang zweitrangig sein bzw. gar keine Bedeutung haben. Man weiß ja wohl was gemeint ist wenn Kati_Lysator die Situation bedauert.

Also wenn dann noch Jemand negativ bewerten muss weil man darüber noch Haarspalterei betreibt, dann ist es noch bedauernswerter.

Zum Thema:

Viel trauriger ist, dass so junge Mädchen oftmals nicht mal ansatzweise Probleme in den Größenordnungen haben wie Menschen die von ihren Problemen fast erdrückt werden. Es reicht manchen Mädels in diesem Alter hin und wieder schon, dass sie einfach keinen Sinn sehen, eine Leere in ihrem Leben spüren und einfach keine Lust mehr auf "winzige Probleme" aus unserer Sicht haben und einfach Tschüss sagen oder sich gar nich mitreißen lassen.

Kenne es aus eigener Familie von meiner Schwester. Hat keine familären Probleme gehabt, ist sehr leistungsstark in der Schule hat sogar viele Freunde und ist auch nicht die Streberlise... mit einigen kam sie dennoch irgendwie nicht klar, weil sie nicht mit dem Strom schwimmt und auch so war sie ab und an mal leicht deprimiert, nichts Schlimmes eigentlich. Und irgendwann hat sie in einem schwachen Augenblick irgend so ein drogenabhängiger Depp der es schon das 3. oder 4. mal versuchte sie "überzeugt" doch gemeinsam einfach abzutreten und sie warfen sich gemeinsam bei ihm Schlaftabletten ein. Er 21 - SIE damals 15 jedoch nur mit einander bekannt, da lief nix zwischen Ihnen außer dass sie gerade gemeinsam eine kleine Depression verbunden hat. So schnell läuft das manchmal leiter aus lächerlich geringen Motiven :(

Glücklicherweise ist meine -kleine- Schwester heute 18 und heilfroh darüber, dass wir nicht auf die Polizei hörten und auf Verdacht gleich seine Bude stürmten.
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16.08.2011 15:04 Uhr von Nebelfrost
 
+14 | -3
 
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@cortexiphan & spirit1858: emos sind weicheier. die reden zwar ständig davon, sich umzubringen und heulen rum, tun es aber letztlich nicht. erstens weil sie nur aufmerksamkeit wollen und zweitens weil sie zu viel schiss haben, das wirklich durchzuziehen. also können es schon mal keine emos gewesen sein ;-)
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16.08.2011 15:07 Uhr von Sascha B
 
+18 | -0
 
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@R9Brazil: Ja genau, die bringen sich andauernd um...mindestens ein mal in der Woche....

[ nachträglich editiert von Sascha B ]
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16.08.2011 15:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+21 | -5
 
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Ich find es ganz schön anmaßend dass: man aufgrund des Alters den Mädels abspricht "richtige" Probleme gehabt zu haben. Kann man mit 15 nicht auch schon echte Probleme haben?

Wenn ich denke was mir mit 15 widerfahren ist....
Freundin bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen
Kumpel aus dem Fußballverein hat sich Wald erschossen
und dann noch die Oma gestorben.

Aber ich war ja erst 15 und die richtigen Probleme kommen ja erst wenn man "erwachsen" ist nicht wahr.
Sorry aber auch wenn ich damals keine Todessehnsucht hatte, so eine schwere Zeit habe ich bisher noch nie wieder erlebt und hoffe auch dass es nicht wieder so kommt
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16.08.2011 15:26 Uhr von Felixus
 
+1 | -4
 
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Sie machen es nicht aus Freude: Vielleicht ist es bald wieder Kult?
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16.08.2011 15:57 Uhr von PeterLustig2009
 
+11 | -3
 
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@Bleissy: Tja das denkst du jetzt weil du keine Sorgen hast.

Denk mal an einen Familienvater, dessen Familie bei einem Autounfall ums Leben kommt, oder an ein Frau die verschleppt und vergewaltigt wird und keine Chance auf entkommen hat.

Ich weiß krasse Dinge, aber es gibt durchaus mehr Dinge als "körperlich am Ende" zu sein die jemanden zu solch einer verzweifelten Tat treiben können
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16.08.2011 16:19 Uhr von heavensdj
 
+2 | -2
 
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heyyy.. officer.. also das war vielleicht ein Tag, wir waren grad am Haus beschäftig als hier paar Teenager sich angefangen haben umzubringen...
sry.. ist mir grad in Sinn gekommen.

an sich aber eine sehr schlimme News, mich würde mal interessieren ob es früher so etwas schon öfter gab oder ob vor allem drei Leben so ausweglos sein können sich gemeinschaftlich das Leben zu nehmen. Die Umwelt macht uns ja zu dem was wir sind aber haben sich mangelnde Lösungen so zurück entwickelt... ist doch scheiße..
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16.08.2011 16:28 Uhr von MadAxx
 
+6 | -1
 
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das Mädels immer nur in Gruppen aufs Klo gehen, kann ich ja noch verstehen..
Aber kollektiv "TschÜ" , dafür hab ich kein Verständnis!!!
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16.08.2011 16:29 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -16
 
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16.08.2011 17:05 Uhr von One of three
 
+13 | -4
 
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Die Mädels: waren laut Nachrichten (ich glaube Tagesschau) psychisch krank - alle drei. Die Suizidgefährdung war den Eltern und Psychologen bekannt.

Zu den hier teilweise versammelten Vollidioten schreibe ich besser nichts ...

[ nachträglich editiert von One of three ]
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16.08.2011 17:07 Uhr von Cataclysm
 
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Selbstmord ist feige und ein Akt sozialen Terrors für die Familie.

Wer schon mal mit Selbstmordkandidaten bzw. solchen,die so etwas in Erwägung ziehn gearbeitet hat, wird bestätigen können,dass Selbstmordabsichten in der Regel beschlossen werden,weil man das Umfeld bestrafen will.
Gerade bei Jugendlichen ist das einer der Hauptgründe.
Man will damit aufzeigen,wie schlecht man behandelt wird..das aber teilweise aus Gründen, die sehr realitätsfern sind bzw wo es sich um eigentlich Lapalien handelt.

Selbstmord im Kollektiv ist IMMER ein aggressiver Akt, und dient psychologisch der Bestrafung der Umwelt..sonst NICHTS!
Denn bezeichnend ist: Selbstmördern geht es in der Regel gesellschaftlich wie auch gesundheitlich recht gut! Meist steckt enormer Egoismus bzw Egozentrik dahinter, nur in seltene Fällen starke Depressionen oder Verzweiflung..meistens ist es WUT!
Drum wird auch von SelbstMORD geredet und seltener von Selbsttötung.

@3of1: Das den Eltern und Ärzten die Absichten bekannt waren,bestätigt meine Vermutung.Da wurde schon im Vorfeld angedroht und geängstigt..und als das nichts mehr brachte,suchte man sich "Leidensgenossen" und zog es durch.
Ein Mensch,der aus Trauer,Schmerz oder Verzweiflung sich das Leben nimmt, wird das nicht SO machen,nicht in einer Gruppe.Weil jeder Teiul der Gruppe eine Gefahr darstellt,den eigenen Selbstmord zu verhindern!..und das will ein wirklich Todessehnsüchtiger NICHT! Diese Leute machen es heimlich,still und effektiv.


[ nachträglich editiert von Cataclysm ]
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16.08.2011 17:08 Uhr von EvilMoe523
 
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@ PeterLustig2009: Schön, dass du aus einem Text immer die Wortpärchen raussuchst, welche dir gerade nicht schmecken und dich dran aufhängst ohne den Sinn darin verstehen zu wollen.

Ich habe nicht geschrieben, dass junge Mädchen keine ECHTEN Probleme haben und wollte ich auch nicht zum Ausdruck bringen. Ich möchte auch die Probleme die junge Menschen haben / sehen nicht geringer werten als unsere ERWACHSENEN Probleme.

Ich meinte jedoch, dass viele junge Menschen oftmals viel schneller zu solch einem Entschluss greifen, da aus DRITTER SICHT lösbare Probleme eben aus Sicht der Teens keine Lösungsansätze haben.

Wenn mich Jemand dumm anmacht, seine Meinung äußert oder im Netz Lügen über mich verbreiten würde z.B. dann würde mich das A) kalt lassen oder ich hätte Mittel und Wege dagegen vor zu gehen. Für andere Menschen bricht eine Welt zusammen, aus deren Sicht sicher auch ein großes Problem und dennoch verstehen wir dann nicht, warum sich wegen z.B. so einem Mist Jemand gezwungen sah das Leben zu nehmen.

Deswegen auch das Beispiel mit meiner Schwester... diese sprang auf den Zug einfach so auf den Zug mit auf und konnte nicht mal wirklich erklären warum sie es versucht hatte. Erdrückende Probleme hatte sie KEINE - ihr war einfach danach nicht mehr weiter leben zu wollen, sagte sie selber.

Ich pauschalisiere nicht, spreche auch nicht für ALLE jungen Menschen, sondern merkte nur an, dass es traurig ist dass sich jüngere Menschen oftmals eher genötigt fühlen bei "Problemchen" aufzugeben anstatt die Probleme zu lösen.

Ich hatte sicher auch in meiner Jungend den ein oder anderen schmerzhaften Moment und auch Verlust. Das waren für mich aber keine Momente, wo ich gesagt hätte "Nun will ich auch nicht mehr" - und ich war auch groß genug um nicht auf die Schiene zu kommen "Ich will bei meinen liebsten menschen zusammen im Himmel sein"

Und ich bezweifle, dass diese drei Mädchen einen Massenmord begangen haben große Schuldgefühle hatten oder sich riesig verschuldet haben bzw. die Mafia hinter ihnen her war. Ich denke man hätte ihnen egal was da war irgendwie helfen können!
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16.08.2011 17:20 Uhr von Flopzilla
 
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Volkskrankheitdepression: Depression sind halt eine Volkskrankheit geworden und werden maßgeblich unterschätze. Jeder 10 Mensch bringt sich um der an Depression erkranken tut.Das sind den mehre 1000 im jahr. Und wenn man Hilfe sucht und 3-4 Monate auf ein Termin beim Psychologen warten muss ist das schon lebensgefährlich für viele. Allgemein wird das Thema nicht ernst genug genommen was man ja an den Kommentaren merkt grade Jugendlich sind extrem Suizid gefährdend .Naja niemand der die Krankheit je hatte sollte über andre Urteil weil die in einer andern Welt leben.
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16.08.2011 17:31 Uhr von Schweinezwerg
 
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@Flopzilla: 3-4 Monate brauchst du schon für einen Psychater! Psychologen-Termine können 12 Monate dauern, es sei denn du bist privat versichert. Da soll mir noch mal wer erzählen, daß Gesundheit nicht käuflich sei.

Aber Leute mit schweren Depressionen sind beim Psychater eh besser aufgehoben, denn da nutzt kein Gerede. (spreche aus 22 Jahre Erfahrung)
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16.08.2011 17:31 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@BastB: Lieber BastB,

mir persönlich geht es recht gut - und gerade das schärft mir den Blick für meine Umwelt.

Werd´ erst mal erwachsen, statt in Deinen Postings nur herumzupöbeln. Ich fürchte, das hat bei Dir etwas mit mangelnder Bildung und Beschäftigung zu tun.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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16.08.2011 19:07 Uhr von One of three
 
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"...gerade der Horizont für junge Frauen, wenn sie nicht gerade aus betuchtem Hause komen, wird in Deutschland immer schwärzer. "

Sorry, aber wer sowas in Bezug auf drei Mädchen, die sich umgebracht haben, schreibt dem kann es nicht gut gehen ...
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16.08.2011 19:20 Uhr von DarkBluesky