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16.08.11 11:02 Uhr
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117.000 Hühner verenden nach Stromausfall

Sachsen Anhalt: In einem Hühnermastbetrieb sind nach Angaben des Betreibers 117.000 Hühner mangels Luftzufuhr erstickt. Der Betrieb aus dem Landkreis Börde kämpft nun mit ca. 350.000 Euro Schaden.

Der Stromausfall entstand laut Energieversorger E.on aufgrund eines Gewitters. Es sei durch das Gewitter zu einer Störung in dem Umspannwerk Haldensleben gekommen. Bereits nach 30 Minuten unterbrochener Luftzufuhr seien die Tiere verendet.

Das Veterinäramt und die Polizei bestätigten derweil, dass es sich nicht um Geflügelpest handelte. Die Geschäftsführerin des NABU in Sachsen-Anhalt Annette Leipelt zeigte Bestürzung und hinterfragte die Umstände, warum es keine Alarmanlage oder Bereitschaftsdienst gäbe in einer solchen Anlage.


WebReporter: Seravan
Rubrik:   Brennpunkte / Todesfälle
Schlagworte: Tod, Luft, Huhn, Stromausfall
Quelle: www.focus.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Antworten seitens der Betreiber liegen noch nicht vor. Grund für die mangelnde Ausstattung und Personal wird unter anderem aus Kostengründen erfolgt sein.
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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Ein Notstromaggregat   
 
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16.08.2011 11:06 Uhr von lina-i
hätte den Gewinn für den Unternehmer auch erheblich gemindert. Da bleibt nur zu hoffen, dass dieser auf dem Schaden sitzen bleibt....
Kommentar ansehen Ne Alarmanlage...   
 
+24 | -0
 
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16.08.2011 11:07 Uhr von Jaecko
... nützt da auch nix.

Notstromgenerator hat gefehlt. Oder alternativ das Gebäude so bauen, dass es selbstbelüftend ist.
Kommentar ansehen obwohl...   
 
+38 | -2
 
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16.08.2011 11:10 Uhr von Mui_Gufer
...tiere von natur aus keinen strom benötigen, sterben diese qualvoll und waren zudem von geburt an eingesperrt.
was für ein scheiß leben und schicksal !!!
Kommentar ansehen .   
 
+11 | -4
 
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16.08.2011 11:33 Uhr von ManiacDj
Die News ist schön geschrieben.
Wollte das mal anmerken.
Kommentar ansehen naja   
 
+14 | -3
 
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16.08.2011 11:46 Uhr von akr6
ich sag mal so, wer ist bereit im Supermarkt für ein Ei 50 Cent zu zahlen, der mag sich hier beschweren. Wir die Verbraucher diktieren den Preis, und das kommt dabei raus.
Kommentar ansehen die arroganz   
 
+12 | -6
 
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16.08.2011 11:50 Uhr von Webmamsel
solcher leute ist einfach nur widerlich.
wie kann man das überleben von technischen voraussetzungen abhängig machen?
wieso denn luftzufuhr?
luft ist überall um uns herum, wieso muss die künstlich zugeführt werden.
ich bin fassungslos sowas zu lesen.
117.000 hühner sind nun tot, unnötig und überflüssig gestorben.
zur hölle nochmal, der mensch ist doch das letzte
Kommentar ansehen Hühner in winzigen Käfigen zusammengepfercht   
 
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16.08.2011 12:00 Uhr von U.R.Wankers
und zwar so eng, das sie ohne Frischluftventilation nach nach nicht mal 30 Minuten ersticken. So enden Hühnerleben, die kein einziges Mal Tageslicht gesehen haben.

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
Kommentar ansehen -.-   
 
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16.08.2011 12:01 Uhr von Jaegg
als wenn es so schwer sei, die halle mit der umgebungsluft zu fluten ...
sowas ist doch lächerlich! das wirkliche tier war, ist und bleibt der mensch.
Kommentar ansehen ein HOCH   
 
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16.08.2011 12:12 Uhr von Pilot_Pirx
auf die industrielle Massentierhaltung

Ironie off
Kommentar ansehen Schon ein Skandal für sich...   
 
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16.08.2011 12:17 Uhr von EvilMoe523
.. in diesem Zusammenhang erstmal auf den finanziellen Schaden hinzuweisen (damit meine ich nicht den Auto der News) aufgrund der tatsache dass bei solch einem "Sachwert" einfach nicht GERADE an Sicherheitsmaßnahmen gedacht wird oder gespart wird....

Sind die da zu dumm oder zu geizig zusätzlich zu investieren um genau soetwas zu verhindern? Ich meine ab einer bestimmten Dimension wo das Unternehmen genau von dem Strom abhängt. bzw. das Leben von tausenden Tieren, macht man sich doch als gesunder Mensch als ERSTES Gedanken was passieren würde wenn jetzt mal der Strom ausfällt, genauso wie bei AKWs und anderen wichtigen Dingen auch, wo soetwas einfach nicht passieren darf.

EON in diesem Zusammenhang bei der Schuldfrage zu erwähnen, ist eigentlich ne Schweinerei.
Kommentar ansehen Die Tiere   
 
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16.08.2011 12:17 Uhr von CrazyWolf1981
sind von ihrem qualvollen dasein erlöst. Diese Form der "Tierquälerei" is echt abartig. Dabei kosten Eier von Hühnern aus Freilandhaltung etc. nicht viel mehr als von dieser Käfighaltung. Ich hoff dass niemand für den Schaden aufkommt. Da wäre eine tiergerechte Haltung vielleicht billiger gekommen.
Kommentar ansehen Schon lustig wie hier direkt gegen den Betreiber   
 
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16.08.2011 12:22 Uhr von PeterLustig2009
geschossen wird.

Wie wir ja wissen schreiben hier alle voller echter Entrüstung schreiben (oder zumindest bis sie bei Penny wieder zielstrebig die Eier aus Käfighaltung kaufen weil sie 0,50€ günstiger sind)

Selbst wenn die Tiere in der Halle alle freilaufend wären kannst du eine Halle nicht in dem Maße belüften dass 117000 Lebewesen darin ausreichend Luft bekommen.

Aber sehr geil wie direkt wieder gesagt wird, es läge an der Profitgeilheit des Betreibers :)
Kommentar ansehen Meine Wünsche für den Betreiber der Anlage   
 
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16.08.2011 12:29 Uhr von TheRoadrunner
1. es gibt keine Versicherung, die den Schaden übernimmt
2. er macht Pleite.
3. die Verantwortlichen werden zu einer empfindlichen Geldbuße verurteilt (Knast bringt nix, weil sie da dem Staat und damit dem Steuerzahler nur auf der Tasche liegen)
Kommentar ansehen @PeterLustig2009   
 
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16.08.2011 12:36 Uhr von mrshumway
Was ist es denn sonst als Profitgier, wenn man einen Hühnerhof so betreibt, daß eine Belüftung laufen muß und dann an Sicherungsmaßnahmen spart? Aktiver Tierschutz und Sorgfalt sieht anders aus.

Hier wurde das Überleben der Tiere von Technik abhängig gemacht, von der man wissen muß, das sie ausfallen kann. Da kein Backup betrieben wurde, fahrlässig. Sowohl im Hinblick auf das Leben der Tiere als auch das Betriebsergebnis.
Kommentar ansehen Ich hoffe...   
 
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16.08.2011 12:50 Uhr von John Karmack
...die Tiere kommen nicht irgendwie noch in den Handel...
Kommentar ansehen @ PeterLustig2009   
 
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16.08.2011 13:16 Uhr von EvilMoe523
Schon lustig... dass du hier meinst, ALLE würden hier von Profitgier des Beitreibers schreiben, obwohl ich offenbar der Einzige bin, der dies überhaupt in Zusammenhang mit der News brachte. Und dann noch die Behauptung das es DIREKT gesagt wird, obwohl es sich bei mir um eine Frage handelte :)

Ob es den Hühnern mit Stromzufuhr bzw. der Sauerstoffzufuhr wirklich GUT geht oder nicht, dass stand dabei gar nicht zur Debatte.

Und nein, ich kaufe keine Eier aus Käfig,. oder Bodenhaltung ;)
Kommentar ansehen @TheRoadrunner und @AKR   
 
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16.08.2011 13:51 Uhr von Warpilein2
@TheRoadrunner
1. Keinen Plan aber wird es vermutlich geben
2. Bedeutet wieder mehr Arbeitslose (nicht nur der Betrieb auch die Zulieferer etc.)
3. Öhm JA wenn 2 Eintrit liegt er auch dem Steurzahler auf der Tasche -.-



@AKR

Ich kauf schon seit gut 4 Jahren keine Eier mehr im Supermarkt, Schwiegereltern halten selbst hühner und wenn die mal nix legen kaufe ich die beim Bauern ums eck dann kostet mir das ei halt 3 cent mehr is doch ned schlimm oder?
Kommentar ansehen wenn Menschen und Tierleben....   
 
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16.08.2011 14:10 Uhr von there4you
....vom Strom abhängen,muss es ein Notstromaggregat geben ohne Wenn und Aber.....
Mit einem plötzlichen, auch länger andauernden Stromausfall ist immer zu rechnen.

Ich hoffe dieser Betrieb bleibt auf dem Schaden sitzen.....

Käfighaltung müsste eh schon längst verboten sein.
Kommentar ansehen Selbst ich........   
 
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16.08.2011 14:17 Uhr von LocNar
........ habe ein Notstromaggregat daheim. Steht auf dem Balkon, zwar nur 2kW, reicht aber für daheim.

Ein Großbetrieb sollte so etwas grundsätzlich haben.
Kommentar ansehen @mrshumway   
 
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16.08.2011 14:18 Uhr von PeterLustig2009
Lesen der Quelle hilft, da hier wieder einmal zwecks Meinungsmache wesentliche Bestandteile der News weggelassen wurde.

So heißt es unter anderem in der Quelle
[...]Ein Polizeisprecher sagte der „Mitteldeutschen Zeitung“, es habe zwar ein Notstromaggregat gegeben, es sei allerdings nicht angesprungen.[...]

Soviel dazu es hat kein Notstromaggregat gegeben.

Es handelt sich hier schlicht um einen Unglücksfall, der zwar bedauerlich aber in keinster Weise auf Profitgier zurückzuführen ist (Stand jetzt) sondern auf technisches Versagen
Kommentar ansehen für die ...   
 
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16.08.2011 15:23 Uhr von KamalaKurt
... die sich stark für ein notstromagregat machen sei gesagt, das ist unzureichend, denn wenn niemand auf dem hof ist, oder alles schläft, wer schaltet dieses gerät ein? hier würde nur eine usv (unterbrechungsfrei stromversorgung) die absolute sicherheit bieten. wer am falschen ende spart geht ein großes risiko ein.
Kommentar ansehen Eine Notstromversorgung...   
 
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16.08.2011 17:16 Uhr von TheRoadrunner
... will eben auch regelmäßig gewartet und getestet werden. Hat man ja wenig davon, wenn sie im Zweifelsfall nicht funktioniert.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass in dem Betrieb allzu viele Menschen arbeiten. Das würde ja Geld kosten.
Kommentar ansehen @PeterLustig2009   
 
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16.08.2011 20:35 Uhr von mrshumway
Egal ob es nicht vorhanden war oder nicht funktionsfähig war: es ist fahrlässig. Vor allem dann, wenn es zwar dort installiert ist, aber versagt im Ernstfall. Diese Konstellation ist ein genauso beschissener Zustand das komplette Fehlen einer Notfalltechnik. Und wann funktioniert etwas nicht: Ja, you got it!!!!! Wenn es nicht richtig gewartet wird!!!

Die Flattermänner (und -frauen) brauchen eben nun mal was, das ihnen STÄNDIG Luftversorgung garantiert. Alles was das nicht sicherstellt, ist technischer Rotz. Aber Geiz soll ja geil sein....
Kommentar ansehen Es gibt..   
 
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18.08.2011 16:25 Uhr von Jaecko
.. auch Aggregate mit Elektrostarter, die bei Stromausfall selbsttätig anlaufen. Deren Funktion ist auch regelmässig zu prüfen. Aber wie immer: Prüfung und Instandhaltung kosten (unnötiges) Geld. Das Ding wird schon anspringen, wenns soweit ist...
Kommentar ansehen das Notstromaggregat startet automatisch.....   
 
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19.08.2011 22:37 Uhr von there4you
.....sobald die Netzspannung nicht mehr vorhanden ist...im Krankenhaus läuft ja auch nicht erstmal der Hausmeister in den Keller und startet das Aggregat bei Stromausfall.

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