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Opel Betriebsrat stemmt sich gegen Stellenabbau

Trotz Aufwind der Automarke Opel wird von dem Personalplan in Bezug auf Stellenabbau nicht abgerückt. Bis zu 1.800 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Ein Großteil davon durch betriebsbedingte Kündigungen.

Trotz dieser Pläne wehrt sich der Betriebsrat der Firma Opel vehement. Mithilfe der IG Metall wird versucht, diese Personalpolitik zu kippen. Weiterhin plane die Firma Opel, nach dem massiven Stellenabbau, Leiharbeiter in bisher noch unbekannter Anzahl zu beschäftigen.

Der Betriebsrat äußerte sich bereits zu diesem Thema, das sehr viele Leiharbeiter nach dem ersten Stellenabbau eingestellt wurden, obwohl genug eigene Mitarbeiter zur Verfügung standen. Leider haben bereits 1.350 Mitarbeiter das Angebot zur Vertragsauflösung angenommen.


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WebReporter: Seravan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Stellenabbau, Betriebsrat, Leiharbeit
Quelle: www.n24.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2011 10:23 Uhr von Seravan
 
+3 | -0
 
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Das ist die moderne Form des Sklavenhandels. Aber selbst wenn man der Konzernführung zeigen möchte das es so nicht weitergehen darf, indem man die Fahrzeuge boykottiert, verlieren noch mehr Mitarbeiter Ihre Jobs.
Ich würde mir einen Eingriff in die Personalpolitik seitens der Regierung oder der EU wünschen.
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16.08.2011 11:09 Uhr von artefaktum
 
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Wenn Leiharbeiter für gleiche Arbeit weniger bekommen als ehemalig Festangestellte, sollten sie entsprechend ihres Lohnes langsamer und schlampiger arbeiten. Würden sich alle daran halten, würde sich das Problem (zudem ganz marktgerecht) von ganz alleine lösen.
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16.08.2011 11:11 Uhr von Really.Me
 
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Aufwind und darum müssen die Arbeitsplätze jetzt behalten werden?

Opel hat die letzten Jahre nur Verlust gemacht, ein Sanierungsplan aufgestellt der langsam Früchte trägt aber noch nicht abgeschlossen ist. Dieser beinhaltet nun mal auch diesen Stellenabbau.

Und eine Firma wie Opel muss auch weiter planen, nur weil jetzt ein kleiner Aufschwung da ist heißt dass nicht das es so weiter geht.

Ich Frag mich immer was ihr bei Opel anders machen würdet...von "Sklavenhandel" ist schnell geschrieben, aber eine Lösung von euch fehlt trotzdem.

Wenn man sich über etwas beschwert sollte man bitte auch eine Lösung präsentieren.
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16.08.2011 11:18 Uhr von artefaktum
 
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@Really.Me: " (...) und darum müssen die Arbeitsplätze jetzt behalten werden?

Lies doch bitte mal genau die News.
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16.08.2011 11:26 Uhr von Really.Me
 
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@artefaktum: Opel hat einen Sparprogramm erstellt...wenn das beinhaltet Leiharbeiter zu beschäftigen ist das eben so.
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16.08.2011 11:29 Uhr von artefaktum
 
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@Really.Me: "(...) wenn das beinhaltet Leiharbeiter zu beschäftigen ist das eben so."

Dazu kann man ja durchaus eine Meinung haben. Oder dürfen Entscheidungen nicht mehr bewertet werden?
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16.08.2011 11:33 Uhr von Really.Me
 
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@artefaktum: Ich hab doch niemanden einen Vorwurf gemacht.

Aber es ist nun einmal so das eine Firma in erster Linie sehen muss das sie Gewinn macht und danach erst die Arbeitnehmer kommen. Und wenn gespart werden muss trifft das halt zuerst den Arbeiter.

Wenn man selbst eine Firma hat wird man auch erst bei den Angestellten sparen und nicht seinen Mercedes verkaufen.
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16.08.2011 11:57 Uhr von artefaktum
 
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@Really.Me: "Aber es ist nun einmal so das eine Firma in erster Linie sehen muss das sie Gewinn macht (...)"

Dagegen ist ja nichts zu sagen. Die Frage ist nur, wie weit man die Schraube andreht, um noch mehr Gewinn zu machen.

"(...)und danach erst die Arbeitnehmer kommen."

Ohne die man gar keinen Gewinn machen könnte. Das ist keine rein betriebswirtschaftliche Frage.
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16.08.2011 12:20 Uhr von Really.Me
 
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@artefaktum: Warum noch mehr Gewinn zu machen?

Ein paar hundert Millionen Gewinn sind in der Automobielbranche nichts. Gerade in der aktuellen zeit fließen Milliarden in die Forschung alternatiever Antriebe bzw. wie man sparsamere Autos bauen kann.

Wenn Opel da 100Millionen Gewinn macht ist das nichts...zu wenig. Es nennt sich zwar Gewinn aber Opel weiss genau das dieses Geld benötigt wird um Wettbewerbsfähig zu bleiben.

Und genau darum muss eine Firma den Gewinn steigern, nur weil man Gewinn macht heißt das nicht das man nicht sparen muss/sollte.
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16.08.2011 12:23 Uhr von artefaktum
 
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@Really.Me: Klappern gehört zum Handwerk. Gerade in der Wirtschaft. Deshalb muss ich noch lange nicht alles glauben, was da erzählt wird.

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