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Fußball: Fan-Beschallung in Hoffenheim - Auch Frankfurter Fans belästigt? (Update)

Am vergangenen Spieltag der Fußball-Bundesliga klagten Dortmunder Fans über eine ohrenbetäubende Beschallung des Gästeblocks, die gegen ihre Anti-Hopp-Gesänge eingesetzt wurde (ShortNews berichtete).

Übereinstimmenden Aussagen aus dem offiziellen Forum von Eintracht Frankfurt zufolge, wurde auch bei deren Auswärtsspiel in der vergangenen Saison in Hoffenheim "immer eine Sirene abgespielt, die die Gesänge übertönen sollte", ebenfalls als diese sich gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp richteten.

Unterdessen gestand ein Mitarbeiter der TSG Hoffenheim die Beschallung beim Dortmund-Spiel "eigenmächtig zum Einsatz gebracht zu haben." Er sei sich der Tragweite seiner Handlungen nicht bewusst gewesen, gab er in einer Stellungnahme zu.


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WebReporter: Sascha B
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Update, Borussia Dortmund, Fan, TSG Hoffenheim, Beschallung, Piepton
Quelle: www.rp-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2011 06:04 Uhr von Sascha B
 
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Wenn das ein mal passiert, kann man ja fast noch glauben, dass ein Mitarbeiter die Lautsprecher da irgendwie selber reingeschmuggelt hat. Aber wenn das mehrfach vorkommt, kann der Verein das doch nur entweder selbst organisiert oder zumindest gebilligt haben. Eine derartig laute Beschallung muss denen doch auffallen. Ist irgendwie alles widersprüchlich, was die Hoffenheimer da von sich geben. Mal sehen gegen welche Fangruppen das noch eingesetzt wurde... (?)
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16.08.2011 07:29 Uhr von muhschie
 
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Da sitzt bei mindestens 2 Spielen: einer mit Gehörschutz neben sonem Teil und niemand will etwas davon gewusst haben?
Hurensohn etc. ist zwar nicht allzu kreativ aber Körperverletzung?
Alle gegen Hoffenheim und Rattenball Leipzig!
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16.08.2011 07:37 Uhr von CardiBa75
 
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@Autor: Ich glaube, das ausser gegen Frankfurt und gegen den BVB die Anlage nicht eingesetzt wurde. Wenn dem doch so wäre, so hätten diese Fangruppierungen sich längst zu Wort gemeldet. In den Fanforen ist das ja schon seit Samstag abend glaub ich Gesprächsthema, von fast allen anderen BL Fans gabs auch dementsprechende Solidaritätsbekundungen an die BVB Fans.
Btw. Hast du die Bilder der Anlage gesehen? Sowas baut kein Mitarbeiter in Eigenregie auf und versorgt es dann noch unerkannterweise mit "Stadionstrom". Mehrere Ordnungskräfte sind da auch im Bereich dieser Anlage zu sehen, teilweise ist da Gehörschutz zu erkennen. Die Einsatzleitung der Polizei und der Ordnungskräfte waren auch über die Anlage und deren Handhabung informiert und haben sogar einem Fan-Projekt-Mitarbeiter diese Handhabung noch grossmütig erklärt. Auch vom Frankfurtspiel letzte Saison gibt es ein Bild, auf dem die selbe Anlage erkennbar ist. Da von Eigenmächtigkeit zu sprechen ist Volksverarschung, die Tragweite war sehr wohl bewusst, warum sonst wurden Ordner mit Gehörschutz ausgestattet??

[ nachträglich editiert von CardiBa75 ]
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16.08.2011 08:14 Uhr von Mainzlmaennchen
 
+6 | -7
 
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Man kann von Hoffenheim: und anderen Retortenclubs halten was man will. Das Geltungs- und Spielbedürfnis einiger Milliardäre stellt schon eine extreme Wettbewerbsverzerrung dar, sei es in Hoffenheim, Leipzig oder demnächst evtl. 1860 München. Hopp hat "seinen" Heimatverein aber "nur" in die erste Liga gebracht, sich aber keine Meistertitel erkauft, obwohl er das mit Sicherheit könnte. Den Eingriff in den Wettbewerb durch ihn halte ich zwar für unsportlich, aber verhältnismäßig gesehen (im Vergleich zu anderen Ländern) noch für vertretbar. Schaut euch doch in anderen Ländern um...

Zudem: ich will nicht wissen, wie viele von denen, die Hopp Woche für Woche in Stadien beleidigen, schon direkt oder indirekt von ihm profitiert haben. Erst vor 1-2 Wochen war ich im Rahmen einer Operation beim Röntgen. Das Röntgengerät sah irgendwie "anders" aus. Nach dem Röntgen sah ich ein Schild vor der Station mit der Aufschrift
"Wir danken der Dietmar Hopp Stiftung für den Betrag von 1 Million Euro. Damit haben wir eine hochmoderne, sehr schonende Röntgenanlage erwerben können. Wir danken im Namen unserer Mitarbeiter und unserer Patienten."

Ich kann schon verstehen, wenn man diesen ewigen Beleidigungen irgendwann irgendwie mal ein Ende setzen will. Vielleicht meinen einige, es wäre der falsche Weg, aber wie soll man eine Meute Auswärtsfans sonst belehren? Mit höflichen Hinweisschildern? Wer nicht hören will, muss eben fühlen! Trifft es die falschen? Wohl kaum! Auswärtsfans sind meist ohnehin nicht die zurückhaltendsten!

Gegen Beleidigung ist im übrigen die Körperverletzung in Grenzen als Notwehrmittel gem. § 32 StGB anerkannt.

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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16.08.2011 08:47 Uhr von KarlHeinzKinsky
 
+6 | -8
 
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Dietmar Hopp ist ein guter Mensch der mit guten Ideen auf ehrliche Art und Wiese Milliarden verdient hat. Ich frage mich was daran jetzt schlimm ist und wieso er immer von diesen asozialen Proleten deren einziger Lebensinhalt der Fussball ist beleidigt wird? Diese Neidgesellschaft ist einfach nur traurig!
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16.08.2011 10:23 Uhr von Selle
 
+4 | -3
 
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SaarFredDurst hat Recht! Ein Verein, Fans oder auch der Vereinsinhaber oder "Großsponsor", muss nunmal mit den Reaktion der öffentlichkeit Leben. Egal ob Pro oder Kontra.

Außerdem sollte man darüber stehen oder sich ggf. der Kritik stellen.

Die Bundesregierung kann auch nicht Sirenen aufstellen um Demonstrationen zu übertönen!

Auch wenn die SIrenen nur bei Anti-Hopp Gesängen eingeschaltet wurde, so ist das dennoch unrecht. Denn Anti-Gesänge gehören zum Fussball genauso, wie die Pro-Gesänge! Punkt!
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16.08.2011 11:05 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Selle: Wer beleidigt und das grundlos muss sich nciht wundern wenn Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Muss man dann auch mitleben.

Bei Leverkusen oder Wolfsburg schreit auch niemand wie scheisse der Sponsor ist!!

Aber die Quittung wurde ja auf dem Platz gegeben ;)
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16.08.2011 14:48 Uhr von Sascha B
 
+3 | -0
 
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@CardiBa75: neue Quelle (Spiegel Online):
"Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen soll die Lautsprecher-Apparatur, die - abgedeckt von einer Plane - aus zwei Signal-Hörnern auf einem Bollerwagen besteht, erstmals am 26. Februar beim Heimspiel gegen den FSV Mainz eingesetzt worden sein. Auch bei den Hoffenheimer Heimspielen gegen den VfB Stuttgart, den VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt soll die Beschallung der Gästeblockfan stattgefunden haben."

http://www.spiegel.de/...

Scheint wohl doch größere Ausmaße anzunehmen. Das ist einfach unmöglich. Beim FC St. Pauli wird eine ganze Fangruppe bestraft, nachdem ein (!!!) Fan einen Bierbecher auf einen Linienrichter wirft, indem ein Heimspiel nach Lübeck verlegt werden musste. Solche Kollektivstrafen darf es einfach nicht geben, nachdem dieser Becherwerfer höchstpersönlich sogar gestellt wurde. Was können schließlich zig-tausend andere für diesen Becherwurf?

Hier arbeitet offenbar ein ganzer Verein gegen hunderte Fans in einer körperverletzenden Haltung (bekanntlich wurde z.B. bei einem Dortmunder in Folge der Beschallung ein Hörschaden attestiert). Wenn die jetzt einfach so davon kommen, verstehe ich die Welt nicht mehr.
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16.08.2011 17:46 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ sascha / Thema Hörsturz: Umso bemerkenswerter ist es, dass erst jetzt die großen Proteste kommen.

Ich denke nach wie vor, dass der Vorwurf der Körperverletzung lächerlich ist, da sich die Fans dem bewusst aussetzen. Zudem dürfte es nicht möglich sein, einen kausalen Zusammenhang zwischen Hörsturz und Beschallung nachzuweisen, da alleine der Stadionlärm ausreicht, um einen Hörsturz herbeizuführen.
http://www.news.de/...
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16.08.2011 20:43 Uhr von CardiBa75
 
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Roadrunner: Mach dir endlich mal die Mühe, und schau dir ein Video des Vorgangs auf Youtube an. Da wird deutlich das die Beschallung deutlich lauter als der sonstige Lärmpegel ist. Somit ist durch den Einsatz einer solch lauten Anlage das Risiko einer Schädigung auch erheblich höher. Der normale Lärmpegel im Stadion liegt bei ca. 105 db (kannst du deiner Quelle entnehmen) Fanfaren werden im BL Alltag nicht eingesetzt, aber als Vergleich sind sie in diesem Fall sehr gut geeignet. Denn die Anlage war ja ersten Meldungen zufolge eine Fanfare. Und diese Fanfaren erzeugen ca.130 db, also 25 db mehr als üblich. Folglich wurden ca. 130 db von Hoffenheimer Seite gezielt gegen die BVB Fans eingesetzt. Üblicherweise kommt es in BL Stadien, entgegen deines Artikels, seit Jahren nicht mehr zum Einsatz von Fanfaren. Vuvuzelas wurden aus dem selben Grund in BL Stadien verboten, wie eben diese, im Artikel erwähnten Fanfaren: Sie bergen zu hohe Gesundheitsrisiken. Und wichtig: Sie sind weit vor 2008 in aller Regel in deutschen Stadien verboten. Deine Quelle (stammt von 2008) hat also null Aussagekraft für BL Stadien und die erfolgende "Lärmbelästigung".
Dieser Art der Beschallung setzt sich niemand freiwillig aus. Und vor allem, gab es diese Art der Beschallung nur von Hoffenheimer Seite.
Um mal ein Bespiel zu nennen: Die Fankurve des BVB stimmt den Gesang "Fussballhure Hoppenheim" an, die "Schallkanone" wird aktiviert und ein Sirenenartiger Ton übertönt den Gesang. Die Hoffenheimer Kurve stimmt "BVB Hurensöhne" an, KEINE Schallkanone wird aktiviert.
Kapierst du solangsam, worum es hier neben der Körperverletzung noch geht?? Wenn nicht, ist dir nicht mehr zu helfen.
Argumentierst du nach einer Schlägerei auch damit, das Opfer hätte ja flüchten können? Sicherlich hätte man bei der Beschallung das Stadion verlassen können, aber auch genau darum geht (den Körperverletzungsaspekt mal aussen vor gelassen). Es darf nicht sein, das gegnerische Fans attackiert werden, um Gesänge zu stoppen. Da muss man immer Verhältnismässigkeiten wahren. Und Fans mit gesundheitsschädlichen Tönen zu beschallen, um Gesänge zu stoppen, steht eben in keinem Verhältnis zu eben diesen Gesängen (zumal die Hoffenheimer Anhänger ähnliche Gesänge unbehindert singen dürfen).
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16.08.2011 21:39 Uhr von CardiBa75
 
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@PeterLustig: Bei Wob und Lev schreit niemand, wie scheisse der Sponsor ist?? Aha, RB Leipzig, Wob, Lev und Hoff gelten in Deutschland in der Fanszene einhellig als Feindbilder Nr. 1. Nur weil sich diese Sponsoren nicht hinstellen und über die Schmähgesänge lamentieren, gibt es sie dennoch. Genau wie es Gesänge gibt wie "BVB Hurensöhne". Das ist nunmal so, nur bei Hoffenheim wird inakzeptabel darauf reagiert. Man kann sowas auch einfach gelassen hinnehmen (nach dem Motto "Ich lass mich nur von Menschen beleidigen" ), wie es auch ein Grossteil der im Fussball tätigen Spieler und Verantwortlichen tut.
@Sascha B
Ein Kommentar in der SZ erklärt die Sachlage in meinen Augen sehr gut. Der Becherwurf von St. Pauli wird da als Maßstab genommen. Wie das dann endete wissen wir. Genau wie St. Pauli für die Sicherheit im Stadion zu sorgen hatte und für den Becherwurf bestraft wurde, so muss Hoffenheim dafür auch zur Verantwortung gezogen werden. Wobei ich "Geisterspiele" nicht als Strafe sehen würde, denn die Gästefans sind in Hoffenheim in fast allen Spielen eh immer lauter, als die eigenen Anhänger. Und als BVBler würde ich mich auch nicht freuen, wenn Hoffenheim der Sieg am grünen Tisch wieder aberkannt würde. Trotzdem ist dies ein einmaliger, inakzeptabler Vorgang, der massiv bestraft werden muss.
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17.08.2011 15:32 Uhr von TheRoadrunner
 
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Cardiba: Die Lautstärke eines Videos ist sehr einfach veränderbar und kann daher nicht als Maßstab dienen.
Wenn sich niemand der Beschallung freiwillig aussetzt, warum blieben die BVB-Fans dann im Stadium?
Was ich kapiere ist vor allem, dass du neben deiner Meinung keine andere akzeptieren willst. Erwarte also bitte keine weitere Antwort.
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17.08.2011 16:59 Uhr von CardiBa75
 
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Ich: habe dir in mehreren Punkten recht gegeben, mir also zu unterstellen ich akzeptiere keine andere Meinung ist schlicht blödsinn. Du dagegen schreibst, du verstehst FussballFans nicht, masst dir dann aber an, ihr Verhalten zu beurteilen. Das ganze Bild, was du von den Vorgängen rund um die Beschallung hast, ist offensichtlich nicht vollständig, grundlegende Dinge interessieren dich nicht. Trotzdem urteilst du, das ist schwach...

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