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EZB: Ankaufprogramm für notleidende Staatsanleihen läuft wieder auf Hochtouren

Die Europäische Zentralbank (EZB) verbucht im Rahmen ihres im Mai 2010 gestarteten Notaufkaufprogramms von Staatsanleihen krisengefährdeter Staaten mittlerweile Bonds im Wert von über 96 Milliarden Euro. Das im Februar weitgehende gebremste Programm wurde im August wieder angefahren.

Seit Anfang dieses Monats interveniert die EZB intensiver als je zuvor und kaufte innerhalb nur weniger Handelstage Anleihen im Wert von 22 Milliarden Euro auf, um einen Anstieg der Renditen für Schuldverschreibungen aus diesen Ländern zu bremsen. Der nächste Wochenwert deutet abermals auf umfangreiche Käufe hin.

Nutznießer des Aufkaufprogramms sind vor allem Athen, Lissabon und Dublin. Auf Geheiß des EZB-Rats erwirbt die EZB seit Montag vergangener Woche auch Anleihen aus Spanien und Italien. Künftig soll der europäische Rettungsfond EFSF die EZB in dieser Funktion ablösen.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, EZB, Bonds, Staatsanleihe
Quelle: www.faz.net

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15.08.2011 19:17 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Mir scheint es so, dass über die EZB gezielt Fakten bzgl. der Eurobonds geschaffen werden. Dies geschieht, indem Schulden in den EZB-Bilanzen nicht mehr richtig bewertet werden und die Risiken resultierender Verluste letztlich zu Lasten der Bundesbank und somit den deutschen Steuerzahlern gehen. Paris, Rom, Athen etc. haben die mediokre - durch ihre heimische Wirtschaft und Bankenindustrie erpressbare - Export- und Banken-Marionetten Regierung in Berlin in ihrer begrenzten Handlungsunfähigkeit völlig richtig eingestuft und im Handstreich den hiesigen Steuerzahler in ihre Kalkulation eingebaut. Dabei hat man auch die Vorliebe der Sackgassen-Bundeskanzlerin, alle möglichen Probleme in Rettungsschirme zu verstecken, geschickt einzuschätzen und somit zu Nutzen gewusst.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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