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Ursache für Windrad-Unfall in Kirtorf aufgeklärt

Vor zwei Monaten ist in Kirtof (Vogelsbergkreis) ein Windrad aus bislang unerklärten Gründen am oberen Turmteil abgebrochen und auf eine Trafo-Station gestürzt.

Gutachter haben nun die Ursache aufgeklärt. Anscheinend wurde die Generatorüberdrehzahl erreicht und ein Stoppprogramm, welches dafür sorgt, dass die Blätter eine sogenannte "Fahnenstellung" für möglichst wenig Luftwiderstand einnehmen, ausgelöst.

Durch eine Blockade der Blätter konnte dies allerdings nicht komplett durchgeführt werden und die komplette Anlage begann sich bei 45 km/h weiterzutrudeln. Infolge dessen begann der Turm zu schwanken und brach ab.


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WebReporter: r3c3r
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Ursache, Windrad
Quelle: www.osthessen-news.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2011 20:53 Uhr von Pils28
 
+3 | -1
 
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Wie sagte im Lokalfernsehen ein Anwohner sinngemäß: Besser ein abgeknikcter Mast als einen GAU. Ich bin auch etwas skeptisch, ob es 200m hohe On-shore Anlagen geben sollte. Allerdings gehen die Leistungsdaten der Anlagen in den einstelligen Prozentbereich eines AKWs, bei durchaus überschaubaren Anschaffungspreisen.
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15.08.2011 23:31 Uhr von Pils28
 
+2 | -3
 
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Ein Reaktor benötigt keine 2 Sekunden: ohne Kontrolle, um außer Kontrolle zu geraten und nie wieder in den Griff zu bekommen ist. Mit ein wenig Fantasie bedarf es da keinen Tsunami. In Lucens, Harrisburg oder Tschernobyl gab es die auch nicht. Auch wenn nur alle zehn Jahre irgendwo paar Hundert Quadratkilometer auf Ewig verseucht werden, ist das mir an sich zu viel. Bezieht man Lagerung und Entsorgung bei der Kernenergie mit hinzu scheint mir das ganze auch noch deutlich teurer zu sein als Wind- oder Solarthermieanlagen.
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16.08.2011 05:30 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -1
 
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...@pils28, im grunde hast du recht.

aber es ist schwierig so viele erneuerbare ernigiequellen zu installieren, dass man die kapazität der abgeschaltenen kkw´s ausgleichen kann. ich denke es gibt in deutschland nicht nur den einen fall, wie in baden baden, dass sich anwohner und gemeindeverwaltung gegen die errichtung von windrädern stellt.

deshalb bin ich dafür, dass man die kernkraftwerke erst dann abschalten sollte, die die brennstäbe völlig abgebrannt sind. hier ziehe ich den wirtschaftlichen vorteil dem des eventuellen unfalles vor.
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16.08.2011 05:44 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -0
 
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@autor trudeln ist ein begriff in der luftfahrt und ist ein un - oder gesollter flugzustand. ein am boden aufgestellter gegenstand kann daher nicht ins trudeln kommen.

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