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US-Milliardär Warren Buffett fordert höhere Steuerabgaben für Reiche

Mit scharfen Worten hat der amerikanische Milliardär Warren Buffett den Kongress wegen seiner Steuerpolitik verurteilt. Sie sei milliardärsfreundlich, warf er den Politikern vor. Er und seine Freunde seien lange genug "verhätschelt" worden.

Wenn er im vergangenen Jahr sieben Millionen Dollar an Steuern gezahlt habe, klinge das zwar nach viel Geld. Es seien aber lediglich 17,4 Prozent seines zu versteuernden Einkommens - und damit prozentual deutlich weniger als die Mitarbeiter seiner Firma auf ihre Einkünfte zahlen müssten.

Hintergrund seiner Äußerungen ist die amerikanische Finanzkrise, die zwar in letzter Minute abgewendet werden konnte. Von US-Präsident Barack Obama geforderte Maßnahmen wie die Einführung einer Reichensteuer scheiterten am Widerstand der Konservativen. Die USA verloren dadurch an Kreditwürdigkeit.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Politik, Steuer, Milliardär, Reiche, Warren Buffett
Quelle: www.handelsblatt.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2011 16:26 Uhr von euruba92
 
+36 | -1
 
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Buffett is mir sympathisch :)
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15.08.2011 16:41 Uhr von David_blabla
 
+2 | -6
 
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Kapitalismus in seiner schönsten Form. Michael Moor hatte letztens einen Doku-Film darüber im Ersten (?) gebracht. Damals hatten die Amis 90% Spitzensteuersatz... Gefallen auf ca. 17,4% wie oben geschrieben.

Kann aber auch sein, dass der Buffet einfach so viel hat, dass es überhaupt nicht stört, dass er mal ein paar Millionen mehr zahlt als üblich.
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15.08.2011 16:44 Uhr von Peter323
 
+5 | -17
 
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15.08.2011 17:02 Uhr von artefaktum
 
+18 | -4
 
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@Peter323: "Aber man darf eines nicht vergessen --- wenn man die Reichen dafür bestraft, reich zu sein, hat keiner mehr den Drang reich zu werden (...)"

Und Normalverdiener zahlen keine Steuern oder wie?

"Das würde verhindern, dass viele Leute überhaupt erst was aus ihrem Leben machen."

Wenn du alles in deinem Leben ausschließlich wegen des Geldes machst, machst du definitiv was verkehrt.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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15.08.2011 18:25 Uhr von Peter323
 
+1 | -2
 
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@artefaktum: Les bitte meinen Beitrag genauer, da schreib ich hin, dass die Reichen die gleichen Steuersätze wie Normalverdiener zahlen sollen.

Nein, das habe ich auch nicht behauptet, dass man alles nur des Geldes wegen tut und du solltest mal an deinen Social Skills arbeiten, weil du mich völlig sinnfrei angreifst und mir einfach Dinge unterstellst, die ich überhaupt nicht geschrieben habe.

Fakt ist, es gab viele Versuche weg vom Kapitalismus und das führte immer dazu, dass das Land im "Mittelalter" verblieb, weil keiner den Drang hatte groß was zu verändern, daher ist Geld ein Anreiz, wenn es um Innovation und Motivation geht. Das heißt wiederum aber nicht, dass ich die aktuelle Geldpolitik gut heiße, sondern nur, dass die Leute, die Köpfchen beweisen, auch dafür was bekommen sollten.
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15.08.2011 18:30 Uhr von artefaktum
 
+2 | -1
 
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@Peter323: Dass man aus seinem Leben nichts mehr macht, nur weil man vielleicht mehr Steuern zahlt, ist Unsinn.

"(...) dass die Leute, die Köpfchen beweisen, auch dafür was bekommen sollten."

Hier hat niemand das Gegenteil verlangt. Auch Warren Buffet nicht.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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15.08.2011 19:26 Uhr von kochtopf1
 
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Tja: Etwas spät um das Ruder noch rum zu reißen
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15.08.2011 22:43 Uhr von Gimpor
 
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GENIAL! Der Typ besitzt 50 Millarden Dollar und muss im Jahr nur 7 Millionen Steuern zahlen... Er kann also aus den Zinserträgen von 2 Tagen seine gesamten Jahressteuern zahlen. Wenn man bedenkt, dass er die restlichen 363 Tage im Jahr steuerfrei Zinsen bekommt, zahlt er real nicht mal 1% Steuern...
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15.08.2011 22:45 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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"Aber man darf eines nicht vergessen --- wenn man die Reichen dafür bestraft, reich zu sein, hat keiner mehr den Drang reich zu werden... Das würde verhindern, dass viele Leute überhaupt erst was aus ihrem Leben machen.

Die Reichen sollten prozentual das gleiche zahlen, was normale Bürger auch zahlen müssen."

Soll wohl nen Witz sein?
Der Prozentuale Gleichstand beim Bezahlen der Steuern ist ja genauso ungerecht. Nimm einem Arbeiter 80% vom Lohn und nimm einem Millionär 80% vom Einkommen, na fällt dir was auf?
Jeh mehr die Leute verdienen um so höher kann die Steuer angesetzt werden und die Leute verdienen dabei immer noch genug.(damit meine ich die ab ner Million aufwärts pro Jahr verdienen) Steuererleichterung würde ich den Leuten nur geben wenn sie das Geld gleich wieder ausgeben so das sie gezwungen werden es auszugeben und nicht weiter anhäufen können.
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16.08.2011 03:11 Uhr von Gorli
 
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@CoffeMaker: Dann erklär das den Reichen mal so, dass sie nicht gleich alle auswandern sobald ein Politiker sowas in den Mund nimmt.
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16.08.2011 09:31 Uhr von CoffeMaker