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Fußball: Nach Hopp-Beleidigung BVB-Fans in Hoffenheim mit schrillen Tönen beschallt

Die Polizei ermittelt wegen Vorfällen beim Bundesliga-Spiel TSG Hoffenheim gegen Borussia Dortmund (1:0). BVB-Fans hatten wegen Körperverletzung Anzeige gegen Unbekannt erstattet, nachdem sie im Stadion schrillen Tönen aus einem Lautsprecher vor dem Gästefanblock ausgesetzt worden waren.

Die Akustik-Attacken seien stets dann erfolgt, wenn die BVB-Fans Schlachtrufe gegen Hoffenheims Klubmäzen Dietmar Hopp angestimmt hätten. Der Klub sei jedoch nicht für die schrillen Töne verantwortlich. Vielmehr wird über eine Eigeninitiative von Mitarbeitern spekuliert.

Die TSG hält einen Zuschauer für den Ton verantwortlich, der "eine Fanfare als Fan-Utensil" dabei hatte. "Wer mich 90 Minuten lang permanent beleidigt, sollte nicht so empfindlich reagieren. Wenn die BVB-Fans Anzeige erstatten, dann müsste ich 200 Anzeigen wegen Beleidigung erstatten", erklärte Hopp.


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WebReporter: Junginho
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Borussia Dortmund, Anzeige, Beleidigung, Dietmar Hopp
Quelle: www.kicker.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2011 19:16 Uhr von Diego85
 
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Hat der Hopp eigentlich vollkommen den Verstand verloren? Er findet es ok Gästefans mit Hochfrequenztönen zu schaden, weil er keine Beleidigungen ertragen kann?

So ein Gehörschaden ist natürlich auch mit einer Beleidigung gleichzusetzen.
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15.08.2011 19:44 Uhr von CardiBa75
 
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geschehen noch Zeichen und Wunder. Diego, du bekommst glatt ein Plus von mir.
Laut Dortmund Fans wurde die Beschallungsanlage vorm Spiel, vorm Stadion deutlich hörbar, getestet. Sich da jetzt hinzustellen, und zu behaupten, man wisse nicht, wer diese Anlage da platziert hat, ist ja noch frecher. Und die Aussagen Hopps sind der blanke Hohn. Körperverletzung und Beleidigung auf eine Stufe stellen geht mal gar nicht. Dann noch zu sagen, die Fans sollen sich nicht so anstellen, geht noch weniger. Das gleiche könnte man ihm auch vorhalten. Kahn, Hoeneß und etliche andere Spieler oder Funktionäre müssen ds auch ertragen.
Die Schmähgesänge find ich persönlich nicht so dramatisch, solang sie nicht unter die Gürtellinie gehen (das Plakat mit dem Fadenkreuz letzte Saison z.b.), aber sie sind eine Konsequenz aus Hopps Handeln. Er umgeht die 50+1 Regelung, gibt das noch unumwunden zu (spätestens bei der Rangnick-Entlassung wurde das klar, als er bekannt gab, er habe die Entscheidung, Rangnick zu entlassen, getroffen und ihm auch mitgeteilt). Der DFB oder die DFL greifen nicht ein. Dadurch zieht er berechtigten Zorn und Wut fast aller gegnerischen Fans auf sich. Im übrigen ist eine Beschallung während des Spiels grundsätzlich laut Statuten verboten. Auch wenn es sich dabei nicht um Hochfrequenztöne handelt. Hoffenheim müssten also Konsequenzen drohen, keine läppische Geldstrafe, die Herr Hopp als kleine Spende zahlt. Z.B. eine Platzsperre auf Bewährung, die rigoros umgesetzt wird, sollte es so einen Vorfall nochmal geben.

Btw. sollte es für Hopp und seine TSG doch ein leichtes sein, das Hausrecht durchzusetzen. Wenn Leute mit Plakaten, die Hopp beleidigen entdeckt werden, kann man diese des Stadions verweisen. Ist sinnvoller, als Hochfrequenztöne.

[ nachträglich editiert von CardiBa75 ]
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15.08.2011 19:50 Uhr von keckboxer
 
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2 Brüllen: und 2.500 gehen mit nem Hörschaden aus dem Stadion.

Wenn´s dem Hopp so auf die Nüsse geht, dass soll er die Brüller doch verdammt noch mal wegen Beleidigung anzeigen. Er weiß selbst, wo das endet.

Und allein die Aussage, dass in Hoffenheim keiner genau weiß, wer das zu verantworten hat und man eventuell Anzeige gegen unbekannt stellen wird, zeigt doch ganz deutlich, wie hinterf.... die Vereinsführung und das Stadionpersonal sind.

Schade, dass sie sich das Stadion nicht mit dem Ton abgerissen haben.

Hier übrigens der Ton: http://www.youtube.com/...

Ich hoffe, dass Hoffenheim ne empfindliche Strafe bekommt, was das Beschallen des Zuschauerraums angeht. die 3 Punkte können ruhig dableiben.
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15.08.2011 20:42 Uhr von CardiBa75
 
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Offenbar: wurde ein "Schuldiger" gefunden, der eigenmächtig die Anlage installiert hat. http://www.sport1.de/...
Diese Aussendarstellung ist ein Witz. Man distanziert sich von der Tat, aber von Konsequenzen seitens des Arbeitgebers gegen diesen Mitarbeiter und "Einzeltäter" wird nichts gesagt. Eindeutiger kann man jemanden nicht für blöd verkaufen. Wie kann ein einzelner Mitarbeiter in Eigenregie ein so leistungsstarkes akkusitisches Signal mit entsprechender Technik installieren und zum Einsatz bringen. Das Ding muss ja ne bestimmte Grösse (wegen der benötigten Leistung) gehabt haben, irgendwo den benötigten Strom beziehen. Und das alles, ohne das vorher jemand davon was mitbekommen hat? Spätestens während des Spiels war das nicht zu überhören und hätte sofort beseitigt werden müssen. Ob Einzeltäter oder Bauernopfer... Bei so einer Volksverarschung und Bagatellisierung steigt meine Abneigung gegen Mr. SAP noch mehr.
Bin mal gespannt auf die nächsten Heimspiele von Dietmars Hobbytruppe.
Als Veranstalter gehört die TSG bestraft, andere Vereine werden schliesslich auch für Bierbecherwerfende "Fans" bestraft, Körperverletzung bleibt Körperverletzung. Ich sehe aber schon kommen, das nichts passieren wird. Hopp ist ja ein Ehrenmann, dessen Aussage, sowas wiederhole sich nicht, ja ausreicht. Und um das Bauernopfer zu enttarnen kann man eigentlich nur hoffen, jeder der mitgereisten BVB Anhänger erstattet Strafanzeige wegen (versuchter) Körperverletzung. Mal sehen wie lange der selbst ernannte Rächer Dietmar Hopps seine Story aufrecht erhält. Körperverletzung in 2500 Fällen, da droht einiges...
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15.08.2011 22:37 Uhr von TheRoadrunner
 
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ich finds witzig :): Wenns so schmerzhaft war, hätten die Fans ja nur aufhören müssen, diese Schlachtrufe anzustimmen. Ich will ja nix sagen, aber selbst Tiere sind in der Regel so intelligent, Bestrafungen zu erkennen und das bestrafte Verhalten abzustellen ;)
Und Körperverletzung? Macht euch doch nicht lächerlich. Wenns so schlimm ist, können sie sich ja die Ohren zuhalten. Zudem sind die Fans ja weder gezwungen, ins Stadion zu gehen, noch im Stadion zu bleiben.
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15.08.2011 23:01 Uhr von CardiBa75
 
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TheRoadrunner: Ich glaube du hast keine Ahnung... 1. Ist das Beschallen mit Hochfreuquenztönen Körperverletzung, nicht nur nach Aussage der Polizei. Mediziner werden dir die Risiken wie Tinitus oder Risse im Trommelfell sicherlich erläutern können. 2. Ist es nicht die Aufgabe eines Fussballvereins, gegnerische Fans zu bestrafen. Sollten die Fans was unrechtes tun oder getan haben, kann man dank fast lückenloser Kameraüberwachung (teilweise in HD Quallität) Übeltäter identifizieren und strafrechtlich belangen. 3. Haben die Fans teures Geld für die Anreise, die Karte, etc. bezahlt. Dazu hat sie sicherlich niemand gezwungen, aber wenn die TSG Hoffenheim die Gesänge nicht ertragen kann, hat sie Hausrecht und lässt einfach die Fans vor der Tür, ohne jegliche Körperverletzung. So einfach ist das, und so läufts auch rechtlich einwandfrei ab. Mal ganz davon abgesehen, das nicht jeder der 3000 mitgereisten Fans Schmähgesänge Richtung Hopp vom Stapel lässt. Die werden mit "bestraft"?? Sippenhaft oder wie??
Einiges, was da gesungen wird und wurde, find ich auch unter aller Sau, die meisten Gesänge sind aber in jedem anderen Stadion auch zu hören, nur der "Widersacher" ist jemand anderes. Hoeneß, Kahn, Neuer und noch einige andere können davon sicherlich ein Liedchen singen ;-) Sowas gehört, ob mans gut oder scheisse findet, wohl mittlerweile dazu. Um das zu unterbinden, darf man aber ganz sicher keine Grenzen zu einer Art präventiven Körperverletzung überschreiten, geschweige denn Körperverletzung im Stadion als Strafe und Mittel zur "Züchtigung" verwenden. Wenn Körperverletzung geduldet wird, werden in Zukunft die Ordner mit leeren PET Flaschen ausgestattet und dürfen drauf losprügeln, wenn Schmähgesänge zu hören sind? Oder werden gegnerische Fans direkt präventiv mit Wasserwerfern begrüsst?? Ist sicher überspitzt formuliert, aber mindestens genauso ungewöhnlich, wie "Schall-Attacken".

[ nachträglich editiert von CardiBa75 ]
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15.08.2011 23:43 Uhr von CardiBa75
 
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Noch was neues: Der Sozialarbeiter Thilo Danielsmeyer vom "Dortmunder Fanprojekt", der seit zwanzig Jahren bei Heim- und Auswärtsspielen des BVB für De-Eskalation unter Fangruppen sorgt, hatte am Ort weitere Details zu den Schallattacken recherchiert: "Auf meine Nachfragen wurde mir sowohl von der Einsatzleitung der Polizei als auch vom Hoffenheimer Ordnungsdient erläutert, wie die Anlage funktioniert und wie sie gehandhabt wird."
Wenn der Mann nicht unter Halluzinationen leidet, ergibt das ein unfassbares Bild. Und vor allem straft es die Verantwortlichen der TSG Hoffenheim lügen. Letzte Saison soll diese Apperatur schon beim Spiel gegen Frankfurt eingesetzt worden sein. Das scheint, immer davon ausgehend, das Herr Danielsmeyer hier die Wahrheit sagt, System zu haben. Nicht nur das es klar ein Körperverletzungsdelikt (ob nun gefährliche, fahrlässige, schwere oder was auch immer) ist, so ist dies auch klar gegen Statuten des DFB. Eine Beschallung der Fans, ob eigene oder gegnerische, während des Spiels ist untersagt.
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15.08.2011 23:43 Uhr von TheRoadrunner
 
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Cardiba: Von Tinnitus zumindest habe ich vermutlich mindestens ebensoviel Ahnung, da ich selbst darunter leide.
1. Es bleibt die Frage, warum die Fans keine Maßnahmen ergreifen, diese "Körperverletzung" von sich abzuwenden - im Zweifelsfall Flucht. Ich habe Zweifel, dass eine kurzzeitige Beschallung mit schrillen Tönen zu Hörschäden führen kann.
Warum werden Diskothekenbetreiber eigentlich nicht verklagt? Die beschallen ihr Publikum mit deutlich lauteren und teilweise fast ebenso gräßlichen Tönen.
2. Du solltest erkannt haben, dass Bestrafung scherzhaft gemeint war. Übrigens auch der vorherige Satz.
3. Mir ist es schleierhaft, warum überhaupt Fans ihren Mannschaften nachreisen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es leicht wäre, eine größere Zahl Störer (mehr als 2 werden´s schon sein, wenn man die überhaupt hört) aus einem Fanblock zu entfernen, ohne dass der gesamte Block durchdreht.

Natürlich ist es für den einzelnen braven (BVB-)Fan bedauerlich, aber ich finde es trotzdem amüsant :) Sorry :)
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15.08.2011 23:51 Uhr von TheRoadrunner
 
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Nachschlag: Das ist ja dann noch amüsanter:
Haben sich die Frankfurter Fans darüber beklagt? Wenn dem nicht so ist, hat wohl keiner von ihnen einen Schaden davon getragen. Wenn die Dortmunder Fans also wegen etwas rumheulen, über das sich die Frankfurter nicht mal ernsthaft beklagt haben, sind diese Dortmunder wohl Weicheier ;)

Und vorbeugend, da man ja noch auf die Idee kommen könnte, dass auf diese Weise das Recht zur freien Meinungsäußerung beeinträchtigt sein könnte: Beleidigungen fallen nicht unter dieses Recht.
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16.08.2011 00:22 Uhr von CardiBa75
 
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Roadrunner: Laut Darstellung einiger Offiziellen des BVB hatte sich die Stimmung gegen Hopp merklich beruhigt. Vereinzelt kamen Schmähgesänge, die sofort von diesem Geräusch übertönt wurden. 1. Kurze Beschallung mit so einem Ton mögen keinen bleibenden Tinitus auslösen, aber sehr wohl andere Symptome (Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, oder eben vorrübergehendes Pfeifen im Ohr). Es bleibt also ein Angriff, der körperliche Beeinträchtigung und vorrübergehende Verletzungen auslöst ---> Körperverletzung.
Wenn ich auf der Strasse körperlich attackiert werde, bleibt mir auch die Flucht, das ändert aber nix, rein gar nix an der Strafbarkeit des Angriffs. Nun ist es aber so, das die Gästefans oftmals von der Polizei quasi abgeriegelt im Gästeblock eingesperrt sind. Hätten diese Schallattacken zur Flucht einiger aus dem Block geführt, würden wir hier vielleicht über wesendlich schlimmere Konsequenzen reden. Denn wenn eine Gruppe flüchtet, handelt sie nicht immer durchdacht, und die Reaktion der Polizei auf eine auf sie zustürmende Gruppe ist auch nicht immer nett. Davon abgesehen, so war es zumindest im Berliner Olympiastadion, lässt die Polizei gegnerische Fans nur nach Spielende, und dann geschlossen aus dem Stadion, aus Sicherheitsgründen.
Nun hat aber die Beschallung genau das Gegenteil ausgelöst, als eigentlich beabsichtigt war. Es entstand Wut im Publikum, auf Grund eben dieser Beschallung. Die Fans können nicht so einfach raus und in einen anderen Block, raus aus dem Stadion will auch keiner, denn man hat ja teures Geld bezahlt.
Diskothekenbetreiber werden nicht verklagt, weil sich die Kundschaft diesem Schall freiwillig aussetzt (ich weiss, rhetorische Frage) Aber ist ein gutes Beispiel, DENN: Die Beschallung der Fans während des Spiels ist laut DFB strikt untersagt. Damit ist keine explizite körperverletztende Beschallung gemeint, sondern diese Vorschrift dient dazu, die Fans nicht während des Spiel anzustacheln, und die Stimmung aufzuheizen.
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass es leicht wäre, eine größere Zahl Störer (mehr als 2 werden´s schon sein, wenn man die überhaupt hört) aus einem Fanblock zu entfernen, ohne dass der gesamte Block durchdreht."
Da hast du vermutlich absolut recht. Aber die Überwachung, teilweise mit HD Kameras, ermöglicht eine eindeutige Identifizierung der Störer. Die TSG hätte dann die Möglichkeit, Hausverbote für die Zukunft auszusprechen und strafrechtliche Konsequenzen zu ziehen. Allerdings gehören Schmähgesänge zum Fanverhalten (leider) dazu, und auch Hoffenheimer Anhänger singen diese im Westfalenstadion. Die Verantwortlichen des Klubs werden aber immer nur extremst dünnhäutig, wenn es gegen Hopp und gegen den eigenen Verein geht, eigenes Verhalten ist immer akzeptabel. Hoeneß, Möller, Kahn, jetzt Neuer oder andere Spieler, wurden oder werden teilweise als Hu***söhne o.ä. beschimpft. Jede Fanszene hat ihre Feindbilder. Nicht schön, aber lange kein Grund, zu solchen Maßnahmen zu greifen. Die Verantwortlichen von Polizzei und Verein haben als allererstes immer die Aufgabe, deeskalierend einzugreifen. Und eine Schallattacke ist alles andere als deeskalierend. Das könnte schnell mal zu "Gegengewalt" in Form von Sachbeschädigung an dem Gerät führen. Und dann warens wieder die bösen Hooligans, obwohl dann die Gewalt eindeutig nicht von der Fanszene ausging. Laut Thilo Danielsmeyer vom Fanprojekt war sogar die Einsatzleitung der Polizei und der Ordnungs- und Sichehreitsdienst über die Anlage und deren "Handhabung" informiert. Aber der Verein streitet ab, irgendwas gewusst zu haben??


Doch die Frankfurter haben sich beklagt. Das ganze löste aber nicht eine so enorme mediale Präsenz aus. Warum auch immer. Das ganze rechtfertigen würde aber selbst, wenn nicht ein Frankfurter sich beschwert hätte, mit Sicherheit nicht. Aus den beiden genannten Gründen, Körperverletzung (welche Form auch immer) und absolutes Beschallungsverbot laut DFB Statuten.

[ nachträglich editiert von CardiBa75 ]
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16.08.2011 00:34 Uhr von CardiBa75
 
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Beleidigungen: Beleidigungen fallen mit absoluter Sicherheit nicht unter das Recht der freien Meinungsäusserung. Völlig Richtig. Aber, und das ist entscheidend: Beleidigungen meiner Person rechtfertigen auch niemals, der beleidigenden Person "auf die Fresse zu hauen". Um präventiv gegen solche Beleidigungen vorzugehen hat Hoffenheim in jedem Fall Hausrecht. Das darf sie dann auch mit Gewalt (durch Polizei oder Ordner) durch setzen. Niemand könnte sich dann beschweren.
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16.08.2011 11:45 Uhr von TheRoadrunner
 
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Cardiba: Ich kann dir nur sagen, dass Staatsanwaltschaften über die Anzeigen wegen Körperverletzung wahrscheinlich nur müde lächeln werden.
Selbst wenn ein Hörschaden nachweisbar sein sollte, kann er alleine durch den Besuch von Fußballstadien entstehen. Die Kausalität durch die Beschallung wird kaum nachweisbar sein.
http://www.news.de/...

Ich würde den Vergleich ja eher so wählen:
Jemand kommt an eine Baustelle, auf der mit einem Presslufthammer gearbeitet wird. Statt zügig weiterzugehen, bewundert er die Arbeit und fragt sich, warum die Arbeiter einen Gehörschutz tragen. Und jetzt kommts: der Arbeiter macht eine Pause, und jetzt wird er förmlich angebettelt, mit dem Lärm wieder weiterzumachen ;)

Im übrigen finde ich, dass es recht lächerlich wirkt, wenn Fußball-Fans sich auf DFB-Statuten berufen :)
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16.08.2011 14:21 Uhr von CardiBa75
 
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Wieso: wirkt es lächerlich, wenn Fans sich auf DFB Statuten berufen??
Dein verlinkter Artikel hat in meinen Augen wenig mit der Realität in deutschen Stadien zu tun. Da werden maximal Trommeln, aber kaum Fanfaren und schon gar keine "aufblasbaren Klatschhilfen" (was auch immer das sein soll) genutzt. Der Artikel bezieht sich vermutlich auf WM oder EM Turniere, deren Stadionatmosphären nicht mit dem BL Alltag vergleichbar sind. Dennoch kommt es natürlich zu extremer Beschallung. Dennoch ist der Lärmpegel einer Hochfrequenztöne ausstrahlenden Anlage nochmal deutlich höher, als die übliche Beschallung und somit auch deutlich gefährlicher. Hast du dir mal die Mühe gemacht, bei Youtube z.b. ein Video, auf denen die Schallattacken zu hören sind, anzuschauen?? Dann würde sich meines erachtens eine weitere Diskussion erübrigen. Dieser Ton, in direkter Nähe der Fans "produziert" ist sicherlich geeignet, wenn auch nur vorrübergehende Schäden zu verursachen. Deshalb muss, um eine strafbare Handlung nachzuweisen, gar keine Kausalität durch die Beschallung nachgewiesen werden. Allein der Versuch (und der Einsatz einer solchen Anlage kann als solcher allein schon gewertet werden) ist strafbar.
Wenn du die Mentalität, die hinter einem Stadionbesuch steht, nicht verstehst, wirst du auch nicht begreifen, warum so ein Einsatz einer solchen Anlage ein Novum in der BL ist und rigoros bestraft gehört. Hier mal ein Artikel, der die Sachlage sehr gut wiedergibt:
http://www.sueddeutsche.de/...
und ein Kommentar in der SZ:
http://www.sueddeutsche.de/...
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16.08.2011 17:51 Uhr von TheRoadrunner
 
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Wieso es lächerlich wirkt? Weil der gemeine Fan die DFB-Statuten wahrscheinlich kaum bis gar nicht kennt. Nur wenn er sich ganz schlimm benachteiligt fühlt, fängt er an zu googeln, ob es nicht irgendwelche Statuten gibt, die ihn in seiner Ansicht unterstützen.

Du kannst schreiben, soviel du willst: wenn ich Ohrenschmerzen vom Lärm habe, dann gehe ich. Es wäre zu interessant, ob derjenige, der den Hörsturz erlitten hat, die Partie bis zum Ende angesehen hat. Wenn ja, kann man ihm auch nicht helfen.
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16.08.2011 19:19 Uhr von CardiBa75
 
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Der: gemeine Fan kennt die DFB Statuten kaum bis gar nicht?? Das Regelwerk des DFB ist dem "gemeinen Fan" sicherlich nicht immer in allen Einzelheiten bekannt. Aber grundsätzliche Regeln sehr wohl, und das nicht erst, wenn es dem Fan nützlich ist. Das Bild was du vom "gemeinen Fan" hast, entspricht, um dich jetzt mal übelst zu enttäsuchen, nicht im Ansatz der Realität. Der "gemeine Fan" ist heutzutage sicher kein dummer, stumpfer, besoffener Hooligan, der gröhlend Siege feiert und bei Niederlagen die Schuld bei anderen sucht. Wenn du nicht nur hier den Vorfall bagatellisieren würdest, sondern dich auch mal mit anderen Quellen beschäftigen würdest, würdest du das auch erkennen und müsstest hier nicht nur deine Vorurteile zum besten geben.

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