Stuttgarter Strichermilieu im Wandel: Mehr Migranten - viele kommen aus der Armut
Während die weibliche Prostitution in der Gesellschaft zumindest mehr oder weniger thematisiert wird, ist die männliche Prostitution immer noch ein absolutes Tabuthema. Doch auch der Männerstrich in Stuttgart unterzieht sich in den letzten Jahren einem Wandel.
Früher gingen Männer oft auf den Strich, um sich Geld für Drogen zu verdienen. Heute nötigt sie oft die pure Armut dazu. Viele von den Strichern sind Migranten. Manche von ihnen gehen teilweise noch einer anderen Beschäftigung nach, andere leben von Hartz IV. Die meisten Männer sind unter 30 Jahre alt.
Der Verein zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e. V. versucht diesen Männern zu helfen und ihnen einen geregelten Job zu beschaffen. Doch gerade bei den Migranten ist es sehr schwer, da diese aufgrund ihrer Kultur besondere Schwierigkeiten haben sich zu outen.