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Fußball: Dortmunds Verteidiger Lukas Piszczek droht weltweite Sperre für ein Jahr

Der polnische Fußballverband hat Dortmunds polnischen Nationalspieler Lukas Piszczek schon wegen Manipulationen in der Spielzeit 2005/2006 für alle Länderspiele suspendiert. Nun kann es noch schlimmer kommen für den Polen. Er könnte auch für die Bundesliga und die Champions League gesperrt werden.

"Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann Piszczek auch in der Bundesliga und in der Champions League nicht spielen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass FIFA und DFB eine Strafe für Korruption ignorieren werden", so Artur Jedrych, der Chef der eingerichteten Disziplinarkommission.

Wenn die FIFA sich einschalten und den Forderungen des polnischen Verbands stattgeben würde, dann hätte das wohl eine Sperre von einem Jahr für alle Wettbewerbe für Piszczek zur Folge. Der BVB hat sich noch nicht zu diesem Thema geäußert.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Verein, Sperre, Verteidiger
Quelle: www.goal.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2011 13:54 Uhr von r3c3r
 
+3 | -1
 
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Gib doch bitte an, wer das, was du zitiert hast, gesagt hat. Vorallem wenn ein Satz drin vor kommt wie "Ich kann mir nicht vorstellen, [...]".
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15.08.2011 14:33 Uhr von ITler84
 
+2 | -0
 
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Weshalb? Immer noch wegen 2005/2006 oder gabs da schon wieder einen Vorfall?
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15.08.2011 14:50 Uhr von Maj3stro
 
+4 | -2
 
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Ich denke nicht das es soweit kommt. Das wäre viel zu überzogen, da Piszczek eigentlich gar nichts gemacht hat (stand nichtmal am Platz) und sich zudem noch freiwillig gestellt hat.

[ nachträglich editiert von Maj3stro ]
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15.08.2011 15:25 Uhr von PeterLustig2009
 
+3 | -0
 
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@Maj3stro: Also auch wenn ich die Strafe mit gemischten Gefühlen sehen würde (einerseits berechtigt, anderseits vielleicht zu hart) so kann ich aber definitiv nicht sehen dass er ncihts gemacht hat.

Er hat den Kontakt zwischen Spielern und den "Schiebern" hergestellt und hat selber Geld angenommen. Und das ist schon ein wenig mehr als "nichts" auch wenn er nicht auf dem Platz stand. Zugute halten kann man ihm lediglich sein Geständnis
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15.08.2011 18:46 Uhr von CardiBa75
 
+5 | -0
 
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@Alle: Der polnische Verband hat ihn bis Februar 2012 gesperrt, 6 Monate. Da der polnische Verband den Vorgang samt Urteil an die Fifa weiter leiten muss, droht ihm von Seiten der Fifa und der Uefa nun die Ausweitung der Sperre von derzeit nur Länderspielen auf alle, auch Klubspiele. Die Fifa würde bei einer Ausweitung der Sperre nämlich die Sperre des polnischen Verbandes übernehmen, keine Neubewertung des Sachverhalts vornehmen. Dies wäre aber zwingend nötig, wenn nun plötzlich statt 6 Monaten 12 Monate Sperre im Raum stünden. Nebenher prüft die Fifa lediglich, ob der ganze Ablauf der Ermittlung und der Verurteilung den Vorgaben entsprach (z.b. ob Piszczek die Gelegenheit hatte, sich zu verteidigen), und wenn man da zu der Erkenntnis kommt, es sei alles korrekt abgelaufen, wird es vermutlich zu einer Ausweitung der Sperre kommen. Eine Verschärfung der Strafe kommt nur bei einem Einspruch Piszczeks gegen das Urteil in Betracht. Neben der Sperre wurde er von einem Gericht zu einer Bewährungsstrafe von 12 Monaten verurteilt. Schlecht wenn selbst die Quelle da schon einiges durcheinander bringt.

Btw. Ich bin der Meinung, das man an Piszczek ein Exempel statuieren will. Er ist der bekannteste Spieler, der in die Manipulation verwickelt ist, hat aber nicht nur ein Geständnis abgelegt, sondern sich schlicht selbst angezeigt. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Da dann noch mit so drakonischen Strafen (allein die 12 Monate auf Bewährung sind schon heftig) zu reagieren, ist masslos übertrieben. Aber so wird nur übertrieben, weil sich Funktionäre des polnischen Verbandes auf Piszczeks Kosten als Saubermänner profilieren wollen. Erinnert mich an die Fifa, wo jeder korrupte Funktionär sich als Saubermann darstellt und seinen Gegner der Korruption bezichtigt.

[ nachträglich editiert von CardiBa75 ]
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15.08.2011 23:42 Uhr von Un4given
 
+1 | -0
 
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Handicap für den BVB: Übel ist die Geschichte auch für den BVB, denn Piszcek hatte sich ja einen Stammplatz erspielt und dürfte in der Saisonplanung eine wichtige Rolle gespielt haben. Wenn schon Spieler und Verein bestraft werden sollen, dann doch bitte Piszceks Verein von 2005/06. Wie will man so ein Handicap für den BVB begründen?
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16.08.2011 07:27 Uhr von CardiBa75
 
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Meines: Wissens nach wurde der polnische Verein auch bestraft. Prinzipiell muss der polnischen Verband die indirekte Bestrafung des BVB durch eine Sperre Piszczeks gar nicht begründen. Das spielt im "Bestrafungsgedanken" des Verbands absolut keine Rolle, das Handicap, von dem du sprichst ist schlicht Pech.
Ob der BVB durch die Tatsache, 3 aktuelle Nationalspieler Polens unter Vertrag zu haben, eventuell in der Position ist, Druck auf den Verband auszuüben, vermag ich nicht zu beurteilen, halte ich aber durchaus für denkbar und begrüssenswert.
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19.08.2011 11:18 Uhr von PeterLustig2009
 
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Der BVB wußte worauf man sich einlässt: und hat bereits bei Bekanntwerden des Skandals gesagt dass eine Sperre durchaus möglich wäre sie aber zum Spieler halten würden und hoffen dass das Geständnis milde wirkt.

Schaun wir mal was bei rumkommt. Wahrscheinlich ja eh wieder nur heiße Luft

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