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Urteil: Neue Partnerschaft verbietet gemeinsame Veranlagung mit der Erstfrau

Ein Ehemann kann mit seiner im Koma liegenden Ehefrau von der Steuer nicht gemeinsam veranlagt werden, wenn er schon mit einer neuen Partnerin zusammen ist und mit letzterer zusammen ein Kind hat. So urteilte das Finanzgericht Köln.

Weil seine Frau im Wachkoma lag und pflegebedürftig war, hatte der Mann bei sich zu Hause eine Haushaltshilfe und Kindsmutter gegen Kost und Logis beschäftigt. Mit ihr bekam er später ein Kind.

Das Finanzgericht sah darin die Bildung einer neuen Lebensgemeinschaft. Von einem Arbeitsverhältnis könne keine Rede mehr sein. Daher sei die Gemeinschaft mit der im Koma liegenden Ehefrau aufgehoben und es käme keine Zusammenveranlagung in Frage.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Partnerschaft, Veranlagung
Quelle: www.rechtslupe.de

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15.08.2011 10:54 Uhr von dragon08
 
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