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Senioren sind empört: Universität München erhöht Gebühren für Gasthörer um 200 Prozent

Die Münchner Ludwig-Maximilians-Universität hat auf die hohe Anzahl an Senioren in den Hörsälen reagiert und die Gebühren für die pensionierten Gasthörer um 200 Prozent erhöht.

Diese finden dies "unverschämt", denn nun müssen sie 300 Euro pro Semester zahlen. Von den normalen Studierenden werden 500 Euro Semestergebühren verlangt. Die Uni-Leitung widersprach Gerüchten, wonach die Alten aus den Hörsälen gedrängt werden sollen.

In letzter Zeit gab es jedoch vermehrt Spannungen zwischen den Senioren und den Studenten, da sich die älteren Gasthörer bereits eine halbe Stunde vor Vorlesungsbeginn ihre Plätze sicherten und für die normalen Studenten so kein Platz mehr vorhanden war.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: München, Universität, Gebühr, Bildung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2011 11:57 Uhr von Katzee
 
+14 | -0
 
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DIe Universitäten: "bilden" Studenten aus, damit diese später aufgrund dieser Bildung ihren Lebensunterhalt in den gehobenen Posten der Wirtschaft verdienen können. Leider sind die meisten Universitäten schon restlos überlastet, da zu vielen Studenten zu wenige Hörsaalplätze und Dozenten gegenüber stehen. Wenn diese wenigen Plätze auch noch von längst aus dem Berufsleben ausgeschiedenen Senioren weggenommen werden, die sich dort nur ihre Langeweile vertreiben, ist es nur gerecht, wenn ihnen höhere Gebühren aufgedrückt werden.
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15.08.2011 12:23 Uhr von raterZ
 
+6 | -4
 
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wie wärs mit: mehr geld für bildung?
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15.08.2011 12:49 Uhr von DerMaus
 
+6 | -3
 
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Ein absolut richtiger Schritt. Ich würde sogar soweit gehen, den Rentnern 1000€ pro Semester abzunehmen (man bedenke, die Studenten die noch kein fettes Konto von 40 Jahren Arbeiten haben müssen die 500€ Semestergebühr auch stemmen).

Daumen hoch für die Uni München!
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15.08.2011 13:56 Uhr von Phillsen
 
+1 | -0
 
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Hmm: Naja ich finde da müsste man evtl eine etwas differenziertere Lösung finden. Klar für die Uni ist es so wohl am einfachsten.
Preis rauf und gut. in richtig schöner Chefmanier. Iss ja ne uni kein Kindergarten, da muss man ja nicht jeden einzeln fragen gell.

Also aus wirtschaftlicher Sicht, hätte ich die Gasthörer "outgesourced" --> Ne passende Räumlichkeit suchen und ne anständige Videoübertragung herstellen. Dann noch n ticken Werbung dafür und mit den Preisen runter statt rauf. Wäre evtl ne Einnahmequelle geworden aber naja.
Vergrämen ist halt schneller und einfacher.
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15.08.2011 14:20 Uhr von fallobst
 
+4 | -0
 
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@ rater z: ja und woher nimmt man mehr geld für die uni? zum beispiel aus höheren gebühren für die gelangweilten omas und opas. geld das man einnimmt, muss auch irgendwo herkommen oder fällts vom himmel, du genie?

ich finde es noch immer lächerlich, dass die senioren weniger als die studenten zahlen müssen. das studium ist nicht nur wichtig für die studenten selbst, sondern vor allem für deutschland selbst. die studiengebühren decken da nur einen kleinen teil der kosten. viele kosten werden noch immer vom bund bzw. land übernommen. so eine investition ist vollkommen richtig.

aber bei senioren ist das nur eine teure, nutzlose subvention. ein geschenk wie zum beispiel die bayreuther festspiele...

also lasst die alten den wahren preis für das besuchen der vorlesungen zahlen. dass die senioren noch immer weniger als die studenten zahlen und denen auch noch die plätze wegnehmen ist eine zumutung für die studenten, erst recht, wenn man gerade von einem nebenjob kommt und dann wegen den opas auf dem boden sitzen darf.
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15.08.2011 15:12 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -0
 
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Die Alten erst reinlassen wenn die Jungen sitzen.

Und die Alten kriegen auch nur Plätze wenn welche über sind. Und feddich.

Warum ich die Alten schreibe? Ich bin selber Gasthörer an einer Universität und das neben meiner ordentlichen Einschreibung an einer Universität. Sonst trifft mich das ja selber ^^
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15.08.2011 15:18 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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@raterZ: Wäre es möglich dass deine Kommentare vielleicht ein wenig Bezug zur News haben??

Was hat Geld mit Bildung mit mangelnden Plätzen in den Vorlesungssäälen zu tun oder mit unverhältnismäßiger Steigerung der Semesterbeiträge?
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15.08.2011 15:19 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -2
 
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@Dracultpepes: Warum um in aller hergottsnamen schreibt man sich in einer Uni "ordentlich" ein und in einer anderen als "Gasthörer"?
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15.08.2011 15:54 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -0
 
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@PeterLustig2009
"Was hat Geld mit Bildung mit mangelnden Plätzen in den Vorlesungssäälen zu tun oder mit unverhältnismäßiger Steigerung der Semesterbeiträge?"

Naja, mit Geld könnte man größere Vorlesungsräume bauen oder so. Also nicht direkt mit Geld, wobei grade so viel davon im Umlauf ist, als dass man mit Papiergeld als Rohstoff sicher ganze Häuser bauen könnte...
Aber ja, du hast vollkommen recht. Aber die Unis brauchen nun mal Geld! Viel viel viel Geld! Warum ist egal. Die Banken brauchen auch viel Geld, noch viel mehr davon.
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15.08.2011 16:38 Uhr von Homechecker
 
+0 | -0
 
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@peter: so wie ich das verstehe hat er sich "ordentlich" eingeschrieben, als praktisch offizieller student, er trägt demnach auch die vollen kosten, da er aber evtl schon dipl ing oder etwas dergleiche ist, ist es für ihn nicht notwendig das zu "lernen" was dort vorgetragen wird, außerdem hat er so die möglichkeit jeder vorlesung zu zu hören, je nachdem was für gebiete er gewählt hat.

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