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Maintal: Mann erhält von Zeitarbeitsfirma 15 Jahre nach Bewerbung Jobangebot

Till Reiter (38) aus Maintal in Hessen staunte vor Kurzem nicht schlecht. Er erhielt ein Jobangebot von der Zeitarbeitsfirma "persona service". Das Problem dabei ist, dass er die Bewerbung vor 15 Jahren abgeschickt hat.

1996 hatte er sich als Lagerarbeiter beworben. Es kam zwar zum Vorstellungsgespräch, jedoch erhielt er keinen Job. Jetzt arbeitet er als Disponent bei einem koreanischen Logistikunternehmen. Trotzdem wunderte er sich über das Schreiben.

"... vor einiger Zeit hatten wir uns ja bereits persönlich kennengelernt ... Leider konnten wir Ihnen damals keine Stelle ... anbieten. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden", heißt es unter anderem darin.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Job, Bewerbung, kurios
Quelle: www.bild.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2011 08:05 Uhr von Soref
 
+75 | -6
 
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Wieso rennt eigentlich jeder Spinner immer gleich zur Bild-Zeitung mit solch einem belanglosen Mist?
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15.08.2011 08:06 Uhr von xdamix
 
+13 | -3
 
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WTF??? Entweder...das ist ein Scherz, da kein venünftiges Unternehmen den Satz "Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden." in seine Geschäftsbriefe einfügt oder die meinen es echt ernst. Was mich bei so 0-8-15-Firmen auch nicht mehr wundert.

Was mich vorallem wundert, warum die die Informationen des Bewerbers 15 Jahre lang aufbewahren? Normalerweise kommen Absagen etc. direkt in die Tonne!
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15.08.2011 08:19 Uhr von dexion
 
+17 | -0
 
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@über mir: Personaldienstleistungsfirmen haben einen Pool an Bewerbern, da sie nicht immer nur eine Stelle sondern meist bis zu 20 Stellen verschiedener Bereiche (kaufmännisch, gewerblich oder helfer) zu besetzen haben. Da es aber durchaus sein kann das alte Bewerber in einem Pool eine ganze weile nicht angefasst werden, können schon mal 1-2 Jahre vergehen. Auch wenn ich dir Recht geben muss das 15 Jahre echt krass sind.
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15.08.2011 08:20 Uhr von jpanse
 
+9 | -0
 
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Ich denke bei einer ZeitFirma: wirst in einen Pool aufgenommen und dort gammeln deine Daten vor sich hin.

"Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden"

Was soll so ein Satz in einem Anschreiben für ein Jobangebot einer Firma?
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15.08.2011 09:01 Uhr von MegaTefyt82
 
+15 | -2
 
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Das ist halt "modern" auch die Zeitarbeitsfirmen wollen "hipp" wirken und mir ihrer "Hey, wir sind doch wie gute Kumpels"-Ausdrucksweise über das Modell der gezielten Menschenausbeutung hinwegtäuschen, das diese Firmen (oder ich sage sicherheitshalber mal: fast alle diese Firmen - vielleicht gibt es Ausnahmen) praktizieren.
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15.08.2011 09:45 Uhr von little_skunk
 
+13 | -1
 
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Sklavenhandel: Zeitarbeitsfirmen sind bekanntlich Sklavenhändler. Da greift man auch auf Sklaven von vor 15 Jahren zurück.
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15.08.2011 11:30 Uhr von Dr.Acula
 
+11 | -1
 
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zeitarbeit traurig... und es funktioniert weil viele keine wahl haben
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15.08.2011 13:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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das ist ganz normal meine Freundin hat sich auch bei zahllosen Sicherheits- und Zeitfirmen beworben. Da kommt regelmässig irgendeine Firma und fragt an, ob man im Moment frei sei.
Die haben eben einen Bewerberstamm und telefonieren den ab, wenn gerade Bedarf für eine Neueinstellung herscht.
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15.08.2011 15:10 Uhr von Soulfly555
 
+4 | -1
 
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Das tut mir aber Leid für die Menschenhändler.
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15.08.2011 16:02 Uhr von K-rad
 
+4 | -0
 
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Leiharbeit: Welche seriöse Firma würde die Daten eines Bewerbers noch für weitere 15 Jahre aufbewahren ?. Keine. Schon allein weil es ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz ist. Sobald klar ist das der Bewerber diese Stelle nicht bekommt und er eine Absage erteilt bekommen hat muss man seine Daten löschen.
Aber da Menschenhändler eh keine Rücksicht auf die Ware Mensch nehmen geben sie da auch einen Scheiss drauf. Die Meisten Stellenanzeigen von Verleihfirmen in den Zeitungen sind eh frei Erfunden um erstens Leute zu ködern die man dann im auf Abruf mobilisieren kann und zweitens um Werbung für sich zu machen. Das gibt es auch bei normalen Firmen das diese Stellenanzeigen schalten obwohl es keine Stelle zu besetzen gibt. Das ist billige effektive Werbung und die Leser sollen dadurch den Eindruck bekommen daß es sich um ein gut laufendes Untenehmen handelt.
Und wenn 5 Leihfirmen per Stellenanzeige jeweils einen Elektriker suchen , dann ist das meistens nur ein Elektriker den dann Firma X braucht und bei 5 Veleihfirmen angefragt hat. Vieles ist eben nicht wie es scheint und jeder ist nur darauf aus mehr zu verdienen.
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15.08.2011 16:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -3
 
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@K-rad völliger Quatsch mit Datenschutz.
Ich bin eine Firma und darf mit Zustimmung des Bewerbers ALLE Unterlagen aufbewahren. Und in der Regel stimmt jeder Bewerber zu. Nicht selten fragt auch das Arbeitsamt drei Monate später mal nach.
Gleiches gilt übrigens für Kundendaten, da das Finanzamt das Recht hat, die Rechnungen und Zahlungen über mehr als 10 Jahre einzusehen und zu verfolgen. Daten über ausgeschiedene Mitarbeiter darfst du auch bis zum St. Nimmerleinstag aufbewahren.
Ich darf nur die Daten Dritten nicht zugänglich machen.

Gerade bei Zeitarbeitsfirmen ist es üblich, dass eine Einstellung erst 3 - 24 Monate nach der Bewerbung zustande kommt, da man auf einen "Einsatzort" wartet.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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15.08.2011 17:10 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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@ThomasHambrecht: dein beitrag ist ansich ersteinmal richtig.
nur den letzten absatz mag ich nicht glauben.
wenn die vermittlung über die sklavenhändler tatsächlich so lange dauern würde, hätte sich das problem längst ereldigt. wer nach 3 monaten nix hat, der ist in der regel auch danach nicht mehr vermittelbar.
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15.08.2011 17:50 Uhr von K-rad
 
+2 | -0
 
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@ThomasHambrecht: Ich habe in meinem Leben schon einige Bewerbungen geschrieben und NICHT EINE Firma hat darauf bestanden das ich irgendeinen Wisch unterschreibe damit sie MEINE Daten länger als vom Gesetzgeber vorgesehen speichern dürfen.
Ich sehe Verleihfirmen nicht als seröse Firmen an und dort wird einem dann jeglicher Wisch vor die Nase gehalten und es wird gesagt :" Unterschreiben". Ein Freund von mir hatte mal einen Termin bei so einem Menschenhändlerverein und die wollten von ihm eine Vollmacht unterzeichnet haben damit die bei der Krankenkasse seine gesamte Akte mit Krankenverlauf etc anfordern können. Seriös ist etwas anders.
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15.08.2011 18:04 Uhr von EraZor2k4
 
+2 | -0
 
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Hehe persona service....da kann ich ein Lied von singen. Diese lächerlichen, datenklauenden und unseriösen Fratzen...Als ich arbeitssuchend war, habe ich mich dort auch beworben. Vorher hatte ich schon bei google zahlreiche negative Einträge gefunden, bin aber trotzdem hin. Dort angekommen wurde ich erst einmal gebeten meine kompletten Daten in eines der dort stehenden PC einzugeben. Als ich dann die negativen Einträge bei google ansprach, kam der Personalchef persönlich um mit mir zu sprechen. Das Ende vom Lied war, dass ich für 800 Euro Früh-, Spät- und Nachtschicht arbeiten sollte. Anschließend wurde ich gefragt, ob meine Daten, die in meinem Lebenslauf standen, gespeichert werden dürfen, um mich evtl. später einstellen zu können. Bin dann aufgestanden, habe meine Unterlagen verlangt und bin gegangen. Ich kann nur hoffen, dass meine Daten nicht ähnlich lang, wie in der o.g. News zu lesen ist, gespeichert werden.

Abzockverein!

[ nachträglich editiert von EraZor2k4 ]
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15.08.2011 18:06 Uhr von EraZor2k4
 
+1 | -0
 
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Ach, versteht meinen Kommentar nicht falsch (kann ihn leider nicht noch mal verändern), ich habe meine Daten natürlich nicht dort in den Computer eingegeben und auch nicht zur Speicherung eingewilligt. Aber diesen Typen ist alles zuzutrauen!.

Sorry für´s doppelt Posten.
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15.08.2011 18:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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@JesusSchmidt falls du einmal arbeitslos wirst:
Das Arbeitsamt vermittelt Deine Daten direkt an Zeitfirmen. Diese Firmen nehmen Kontakt mit dir auf und tragen dich in eine Warteliste ein. Bist du Schlosser, und die werden gerade nicht gebraucht, wirst du nicht eingestellt.
Dann kann es aber passieren, dass 6 Monate später eine Handwerksfirma einen Schlosser braucht - und dann suchen die alle Bewerbungen durch und fragen wer noch frei ist.
Du bewirbst dich dort auch gar nicht - das Arbeitsamt schickt denen deine Musterbewerbung.
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15.08.2011 19:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@K-rad die Firmen brauchen keine Erlaubnis von dir um die Bewerbung aufzuheben. Einer Bewerbung liegt meistens ein persönliches Anschreiben als erstes Blatt bei. Dies gilt wie ein Brief, den jede Firma aufheben, einscannen und archivieren darf. Das gilt wie ein Brief. Du müsstest schon selbst widersprechen.
Ausserdem haben die meisten Firmen eine Software zum Zeitmanagement (EDV-Terminplaner). Dort kann noch nach 5 Jahren nachverfolgt werden, wer wann, wo, bei wem war.

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