14.08.11 19:15 Uhr
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Internetportal soll vor sinnlosen Operationen schützen

Die Kosten im deutschen Gesundheitssystem wachsen seit Jahren. Deutsche Ärzte wollen daher in einem Internetportal unabhänige Zweitmeinungen anbieten, um Patienten vor sinnlosen Operationen zu schützen.

Dabei sollen Patienten die Möglichkeit haben, vor einer Operation beispielsweise Röntgenbilder einsenden zu können und sich somit andere Meinungen anzuhören. Je nach Aufwand kann ein Gutachten über das Internetportal 200 bis 600 Euro kosten.

Einige Krankenkassen haben aber bereits signalisiert, die Kosten für ein Gutachten übernehmen zu wollen.


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WebReporter: Dexter05
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Nachrichten, Wissenschaft, Initiative, Internetportal
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2011 19:15 Uhr von Dexter05
 
+3 | -1
 
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Ich finde, dass das eine sehr gute Idee ist! Wenn dadurch wirklich viele unnötige Operationen verhindert werden können, können die betroffene Person und auch Deutschland durch die Kosteneinsparung profitieren.
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14.08.2011 19:45 Uhr von shadow#
 
+7 | -3
 
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Bitte wie??? Ein paar Ärzte haben also die medizinischen Ignoranten und Ärztezweifler als Zielgruppe für sich entdeckt und wollen in ihrer Freizeit mit ein paar Kurzbefunden anhand von Röntgenbildern und Jammergeschichten ganz ohne lästige Patientenhistorie, direkten Kontakt etc. den großen Reibach machen.
Dass damit "sinnlose" Operationen verhindert werden sollen haben sie sich gleich auf die Fahne geschrieben, weshalb die Idioten die das Zielergebnis eh schon kennen lieber dort bezahlen anstatt eine Zweitmeinung direkt bei einem Arzt einzuholen der ihnen wahrscheinlich sagt dass die OP verdammt nochmal notwendig ist.
Und einige Krankenkassen wollen für diesen Wahnsinn auch noch bezahlen...
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15.08.2011 00:04 Uhr von Sneik
 
+3 | -0
 
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vielleicht werden dann viele sinnlose Operationen verhindert. Aber ich möchte nicht wissen wie viele notwendige Operationen durch fehlende Informationen, halbe Geschichten, Datenübertragungsproblemen (z. B. bei Röntgenbildern) nicht zu stande kommen...
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15.08.2011 08:52 Uhr von jpanse
 
+3 | -0
 
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Hmm: Ich habe mir einfach bei 3 Ärzten Rat eingeholt.
Einer wollte sofort eine OP ansetzen, die andern 2 haben mich ausdrücklich davor gewarnt, dass das Problem nach der OP meist nur noch schlimmer wird.

Ich kann mir nicht vorstellen das man eine Diagnose auf dien Entfernung stellen und sichern kann, ohne den Patienten je persönlich gesehen zu haben.

Beim Auto, Computer oder andern technischen Geräten sind Ferndiagnosen auch sehr schwierig. Von daher...solln sie mal machen.

So kann man die Überbevölkerung auch in den Griff bekommen ;)

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