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E-Postbrief-Werbung: Post erleidet vor Gericht eine Schlappe

Die Deutsche Post hat mit ihrer millionenschweren Werbung für den E-Postbrief vor dem Landgericht in Bonn eine Bruchlandung hingelegt. Das Gericht hat diese Werbung als irreführend eingestuft.

Die Post hatte ihr neues Produkt beworben als, "so sicher und verbindlich wie der Brief" und bringt "die Vorteile des klassischen Briefes ins Internet." Doch genau das stimmt so nicht. In vielen Bereichen, wie zum Beispiel bei einer Kündigung, ist eine eigene Unterschrift nötig.

Der E-Postbrief kann aber keine elektronische Signatur vorweisen, die sicher wäre. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte geklagt, weil man befürchtet, das Kunden Fristen versäumen, weil sie sich auf die E-Postbrief-Werbung der Post verlassen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Werbung, Post, Schlappe, E-Postbrief
Quelle: winfuture.de

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