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Weltraumteleskop Spitzer fotografiert den Hantelnebel

Charles Messier entdeckte den Hantelnebel bereits im Jahr 1764 und trug ihn als "Messier 27" in seinen Katalog von nebelartigen astronomischen Objekten ein. Das Weltraumteleskop "Spitzer" hat kürzlich ein neues Foto dieses Nebels im Infrarotspektrum gemacht, auf dem zahlreiche Strukturen erkennbar sind.

Mit einem Durchmesser von rund 4,5 Lichtjahren ist er größer als die Entfernung zwischen der Sonne und dem nächstgelegenen Fixstern. Der Hantelnebel gehört zu den planetarischen Nebeln, welche das Endstadium im Leben eines sonnenähnlichen Sterns darstellen: Er stößt seine äußeren Gashüllen ab.

Auf dem Bild des ungefähr 1.360 Lichtjahre entfernten Nebels sieht man, wie die äußeren Gashüllen des ursprünglichen Sterns von dem Weißen Zwerg im Zentrum zum Leuchten angeregt werden. Die immense Ausdehnung und Menge der Gasmoleküle unterstützt die Entstehung der nachfolgenden Sterngeneration.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bild, Licht, Stern, Nebel, Weltraumteleskop
Quelle: www.astropage.eu

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2011 15:45 Uhr von alphanova
 
+11 | -2
 
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Schönes Foto. Da sieht man gut, warum diese Objekte als planetarische Nebel bezeichnet werden: in den schwachen Fernrohren der damaligen Zeit sahen sie wie die verschwommenen Scheiben riesiger Gasplaneten aus.
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14.08.2011 18:40 Uhr von Kyklop
 
+8 | -7
 
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[editiert]: Nur weil du hier keine Busen gefunden hast, brauchst du alphanova kein Minus geben!

Eine sehr informative News! Vielen Dank an alphanova!
Von Dir könnten sich die anderen News-Schreiber was abschneiden.
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14.08.2011 22:52 Uhr von anderschd