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"Welt-Online": Transferunion wird wohl deutschen Sozialstaat kosten

Verzicht und Sparen sind die Tugenden, welche die Deutschen künftig unter Beweis werden stellen müssen, um über eine Transferunion solidarisch für die Schulden Dritter einstehen zu können. So erklärt es Autor Jan-Eric Peters den Lesern der "Welt-Online". Nun gehe es um den Wohlfahrtsstaat "als Ganzes".

Das deutsche Volk erwarte eine schmerzhaft teure Quittung für jahrelanges Leben über "seine Verhältnisse", deutet Peters die Situation mit Blick auf anstehende Transferzahlungen für die Abwendung von Verlusten privater Banken und Staatsbankrotten in Euro-Pleitestaaten.

Rund 47 Milliarden Euro im Jahr werde dem Bund der Euro-Länderausgleich im Jahr kosten. Die Rechnung gehe zu Lasten des Sozialstaats und somit all denen, die auf ihn angewiesen sind. Bis dahin bleibe allenfalls noch etwas Zeit, um europaweit Reformen für mehr Haushaltsdisziplin zu versuchen, um "Europa" zu retten.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Welt, Europa, Sparen, Sozialstaat, Wohlfahrtsstaat
Quelle: www.welt.de

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14.08.2011 09:09 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+104 | -9
 
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Per Euro in der Geiselhaft von Banken und neoliberalem Wirtschaftssozialismus. Elegant verdreht Welt-Online-Autor Jan-Eric-Peters das Ursache-Wirkungsprinzip und demonstriert in diesem Gehirnwäscheartikel musterhaft, wie die Springer-Presse systematisch geistige Vorbereitungsmaßnahmen trifft, um nach Finanzkrise 1.0 nun auch Finanzkrise 2.0 die Nähe vermeintlich maßloser Ansprüche von seit Jahren Lohn-, Sozial- und Renten gedumpten Arbeitern, Angestellten und sozial Schwachen zu rücken.
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14.08.2011 09:21 Uhr von artefaktum
 
+75 | -6
 
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Wat´n Blödsinn: "Das deutsche Volk erwarte eine schmerzhaft teure Quittung für jahrelanges Leben über "seine Verhältnisse", (...)"

Was ist denn das für ein Troll? Geht es den Deutschen etwa allen gleich gut?

Typisches Beispiel, wie man die Leute für dumm verkaufen will. Bin jedenfalls beruhigt, dass das auch immer mehr merken.

@Baron-Muenchhausen: Super Kommentar.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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14.08.2011 10:04 Uhr von politikerhasser
 
+62 | -2
 
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Das ganze System steht kurz vor dem Zusammenbruch - und wir Deutschen sind die Letzten, die es merken und für die ganze Welt zahlen - aber nicht etwa Banken und Unternehmen, sondern Arbeitnehmer, Rentner und Arbeitslose...
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14.08.2011 10:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+45 | -9
 
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Sehe ich das richtig dass wir Schwaben und die Bayern, sowie noch wenige Städte Deutschlands nun der Wirtschaftsmotor für ganz Europa sind?
Jedes grosse Reich ging daran zugrunde, dass es finanziell nicht möglich ist, dafür zu sorgen, dass die eroberten Länder bei der Stange bleiben. Heute wird zwar nicht mehr erobert, aber ich persönlich kann mir nichts dafür kaufen, dass die Merkel davon träumt, dass Griechenland zur EU gehört.
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14.08.2011 10:13 Uhr von symphony84
 
+38 | -3
 
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ahja: "Das deutsche Volk erwarte eine schmerzhaft teure Quittung für jahrelanges Leben über "seine Verhältnisse", deutet Peters die Situation mit Blick auf anstehende Transferzahlungen für die Abwendung von Verlusten privater Banken und Staatsbankrotten in Euro-Pleitestaaten. "

Was für ein Geheuchel !!

Wer lebt denn über seine Verhältnisse? Börsenmakler, Politiker, Spitzenmanager, Millionäre und alle die, die von der "Krise" profitieren oder ihr Konto in der Schweiz haben.. Aber der Spitzensteuersatz ist ja immer noch zu hoch. Die Reichen werden noch reicher.

Tschüß Sozialstaat -> Willkommen Wirtschaftsfaschismus



[ nachträglich editiert von symphony84 ]
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14.08.2011 10:14 Uhr von Heidi1978
 
+28 | -2
 
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Es reicht! Wir sollten endlcih kämpfen. Denn ich habe keine Lust mehr das nur unser Volk als Sündenbock herhalten soll. Auch die anderen Länder wie England, Frankreich usw habeen viele Fehler begangen.

Es sollte jedes Land zu seinen fehlern stehen 7und dann sollten wir alle endlich von vorne anfangen.

Gruß Heidi
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14.08.2011 10:21 Uhr von Aviator2005
 
+25 | -1
 
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Transferunion=Bad Bank? Die Spinnen die Politiker....

Ferkel und Co verzocken gerade den Euro.

Unsere Renten werden gerade verbrannt.

Wenn ich 1 Liter Wasser zur Verfügunng habe, kann ich auch nur über 1 liter Wasser verfügen.

Mit finanzmathematischen Tricks versucht man nun mit allen Mitteln den Absturz des Euros zu verhindern.

Verbessert wird hier nichts. Lediglich der Stein, der das Überdruckventil Europas hält, wird schwerer.

Der große Knall wird kommen. Die leidtragenden sind wir, die in 20-30 Jahren in Rente gehen werden Für uns wird es nichts mehr geben.... Außer Arbeiten bis zum Tode oder ein Leben in Armut.

Wer jetzt große Töne schwingt, man hätte ja noch genug Zeit, sich finanziell für das Alter abzusichern, kann ja mal jeden Euro sparen.... um ihn dann in der nächsten "Währungsreform" wieder rausholen und gegen D-Mark tauschen (1 DM für 1.000.000 € ?).

Wer sich ein wenig mit der Geschichte der letzten 200 jahre beschäftigt hat, wird ganz schnell Muster erkennen.

Gewisse Dinge wiederholen sich IMMER wieder.

Doch eins ist gewiss: Der Verlierer ist immer der "kleine" Mann.
Jedes land der Welt hat sich immer wieder das Geld von der Bevölkerung geholt.

Wir sind ganz schön am Arsch....
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14.08.2011 10:27 Uhr von KingPiKe
 
+25 | -1
 
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Jaja: - Deutschland Schuldenberg wächst um 3000€ pro Sekunde
- wir kaufen Die Schulden von griechenland ab, damit deren Bevölkerung weiterhin mit 62 in Rente gehen kann
- wir entlassen Ägypten die Schulden udn schenken ihnen noch Geld

Aber wir haben über unsere Verhältnisse gelebt..

[ nachträglich editiert von KingPiKe ]
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14.08.2011 10:33 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+29 | -1
 
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Beispielhafter Gehirnwäsche-Journalismus der Springerpresse

Das Banken und Wirtschaft, die diese Währungsunion kreirt und das damit geschaffene Ponzi-System offenbar vorsätzlich als Umverteilungsinstrument genutzt hat, um sich auf Kosten des Sozialstaates, Lohndumping und Renten zu bereichern, darüber verliert Peters im Welt-Online-Artikel leider kein Wort.

Die Grundlage wurde gelegt, indem man von vorneherein auf eine gemeinsame Fiskal-, Sozial und Rentenpolitik verzichtete, seinen Nachbarn einen beispiellosen Wettkampf um niedrige Produktionskosten aufobstruiert und somit seine europäischen Nachbarn zum eigenen (privaten) Vorteil in die Schuldenfalle geführt hat.

Zuvor wurden den hiesigen Arbeitnehmern mit der Einführung des Euros die Rendite an der "Volksaktie DM" - sprich die Beteiligung an der deutschen Volkswirtschaft - genommen, um sie künftig für Luftbuchungen und Schulden Dritter haftbar zu machen.

Die Ursache des meiner Ansicht nach absichtlich herbeigeführten Niedergangs der sozialen Rest-Marktwirtschaft in Deutschland liegt vielmehr im Gegenteil dessen begründet, was Peters in seinem Gehirnwäscheartikel suggeriert: Die eklatanten Leistungsbilanzdifferenzen in der Eurozone sind eine direkte Folge des Lohn-, Sozial- und Rentendumpings in Deutschland - sprich die Bürger lebten jahrelang unter ihren Verhältnissen. Ich erinnere an Lafontaines Aussagen in diesem Artikel und dem Flassbeck-Kommentar in den Salzburger Nachrichten "Arbeitnehmer werden doppelt bestraft".

Deutschland hat kein Ausgabe-, sondern ein Einnahme- und Lobbyproblem: Über 75% der Produktivvermögen liegen in den Händen von gerade einmal 5% der Menschen in Deutschland, die ihre Steuern dank staatlich ermöglichter kreativer Buchführung weitgehend selbst bestimmen können.
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14.08.2011 10:34 Uhr von NetReport2000
 
+20 | -4
 
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Transferunion? Da liegt aber ein Missverständnis vor!

Deutschland soll per Transferunion für die Schulden DRITTER gerade stehen.

Was das mit dem Leben "über seine Verhältnisse" zu tun?


Unsere Sozial schwachen werden noch mehr gebeutelt zu Gunsten des Euro und Griechenland, Spanien, Italien, Frankreich...

Die haben über ihre Verhältnisse gelebt.

Daneben sollte Deutschland endlich aufhören, das Sozialamt für fast den ganzen den Rest der Welt zu spielen. Scheinflüchtlinge und Asylanten haben gefälligst nachrangig behandelt zu werden. Mein Hemd ist mir Näher als die Jacke eines ehemaligen Piraten aus Somalia oder eines Terroristen aus Libyen...
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14.08.2011 11:12 Uhr von Peter323
 
+16 | -0
 
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wann kommt endlich: Wann kommt endlich die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild ?

Politiker können auch dann noch einen auf dicke Hose machen, aber das letzte Wort liegt beim Volk in allen Belangen...
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14.08.2011 11:27 Uhr von Bayernpower71
 
+8 | -0
 
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ist doch nur gerecht: wenn ein deutscher Arbeitnehmer 20 Jahre in die Sozialkassen eingezahlt hat braucht er ja auch nix zurück.

Selber Schuld wenn der Betrieb pleite gegangen ist.

Wäre doch blödsinnig Arbeitsstellen mit den Geldern zu schaffen. Pfff, lieber nem griechischen Beamten doppeltes Weihnachtsgeld zahlen um deren Binnenwirtschaft anzukurbeln.


Achtung: Wer Ironie oder gar Sarkasmus findet darf diesen kostenlos behalten.

----------------------

zur News:
manchmal möchte ich gern mal von Politikern den Sinn der Worte Volkswirtschaft, Binnenwirtschaft, Sozialstaat etc erklärt bekommen. Am besten im Quatsch-Comedy-Club. Was anderes wie StandUp-Comedy würde wohl nicht rauskommen.

[ nachträglich editiert von Bayernpower71 ]
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14.08.2011 11:33 Uhr von Aviator2005
 
+7 | -0
 
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Wo sind die Gewerkschaften???????? Warum unternhemen die denn nichts????

Sie haben die Macht und das Geld, unsere Regierung zu beeinflussen.

Wann mußten die denn das letzte mal Geld aus der Streikkasse locker machen???

Das ist schon ewig her. Die Bankkonten sind voll.

Die Funtionäre der führenden Gewerkschaften, sind mehr mit sich selber und dem Geldausgeben beschäftigt, als mit den eigentlichen Aufgaben - Der Arbeitnehmervertretung.

Wer schon mal an einer "Fortbildung" einer **** - Gewerkschaft teilgenommen hat, weiss was gemeint ist. Nicht so schlimm wie bei einer Hamburger - Versicherung, aber ähnlich war es schon.

"Wir sterben sicher aber langsam aus, denn uns fehlen die Eier in der Hose"

/Zitat auf dem Grabstein des letzen deutschen Mannes.
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14.08.2011 11:43 Uhr von D4L
 
+9 | -0
 
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naja: dann wird eben die Kriminalitätsrate kräftig steigen ...
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14.08.2011 11:55 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Update: Berlin ist bereit für Eurobonds: Welt-Online berichtet aktuell, die Bundesregierung zeigt sich bereit für Eurobonds.

Lest unbedingt auch die Quelle: Siehe http://www.shortnews.de/...

PS: Leider wurde die neue News - seit 11:00 überall Headliner - vom Check gesperrt wegen ´doppelt.

Dabei ist die Aussage von Regierungsmitgliedern brandneu und ein absolutes Novum in der Berliner Politik.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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14.08.2011 12:07 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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...habe die News wieder freibekommen

(...da wollte wohl jemand mit dem Argument "doppelt" mir bei SN ein Ei ins Nest legen).
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14.08.2011 12:12 Uhr von sicness66
 
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Ich lache hart: Es geht um unseren Wohlfahrtsstaat XD

Welcher denn ? Der seit der Regierung Kohl ab ´82 über Schröder ´98 bis Merkel ´05 ausgehöhlte deutsche Staat kann ja nicht gemeint sein...
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14.08.2011 12:41 Uhr von T.P.
 
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Man lockt den deutschen Michel auf die Strasse. Es muss nur genug weh tun.
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14.08.2011 12:51 Uhr von Marie52
 
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Das ist eine Katastrophe für die Deutschen! Deutschland hat kein Geld mehr, weil es alles an Griechenland "verliehen" hat.

Renten und Arbeitslosengeld wird es dann für uns nur noch soviel geben wie für die Rumänen. Um Bildung muss man sich selbst kümmern.

Gott sei Dank arbeitet mein Sohn in der Schweiz und verdient dort richtig viel Geld. Damit kann er uns notfalls unseren gewohnten Lebensstandard erhalten. Meinen Töchtern werde ich auch nahelegen, in die Schweiz auszuwandern - aber erst wenn das Studium fertig ist. Für Hochqualifizierte ist das der beste Weg.
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14.08.2011 12:51 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@sicness66: "Wohlfahrtsstaat" hätte ich gerne gegen "Restsozialstaat" ausgetauscht.

Wie recht Du hast... ;-)

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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14.08.2011 12:53 Uhr von Marie52
 
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@sicness66: Du weisst gar nicht, wie gut wir es immer noch haben. Bald weht der Wind aus einer anderen Richtung und dann können wir uns richtig dick anziehen.

Die Unterschicht wird sich bald keinen neuen PC oder Fernseher mehr leisten können, nein, nicht mal den Strom um das nutzen zu können (auch wegen Atomausstieg).
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14.08.2011 13:12 Uhr von sicness66
 
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@Marie52: "Du weisst gar nicht, wie gut wir es immer noch haben."

Und genau diese Einstellung gibt den Herrschenden die Möglichkeit die Stellschraube noch mehr anzuziehen. Die Millionen von Menschen in Armut, Billiglöhnen, Arbeitslosen, Aufstockern usw. will ich nicht nochmal zitieren...

@Baron: Ja das hätte besser geklungen ^^
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14.08.2011 13:34 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Wir belasten uns mit Problemen die nicht existenz sind.

Die kommunizierten Schuldenlasten sind Bits & Bytes auf dem Papier, gestaltet von jenen, die ihre Steuern mit kreativen Steuermodellen weitgehend selbst bestimmen, bei Zins und Zinseszins jedoch keine Abstriche dulden.


Streicht die Bit und Bytes, die Reiche immer reicher machen – und das Problem ist gelöst.

Legitim ist dies seit langem schon, seitdem Spekulationsverluste – entstanden in den im Zuge der Umverteilungspolitik entstandenen zahlreichen Spiel- und Wettcasinos – systematisch auf direktsteuerpflichtige Otto-Normal-Arbeitnehmer absozialisiert oder sie über politische Marionetten durch Korruption, Vettern- und Priviligertenwirtschaft sowie Selbstbedienung in die staatliche Buchschulden zwingt.


Nicht Otto-Normal lebt über seine Verhältnisse, sondern die Reichen in dieser Welt versklaven über Buchschulden den Rest der Gesellschaft in immer dreisterer Weise. Obendrein wird den duldsamen Lohn-, Sozial- und Renten gedumpten Niedrigverdienern hemmungslos vorgeworfen, ihr Steuerbeitrag sei marginal.

Es ist dieses System, das abgeschafft werden muss. Und es ist dieses System (siehe USA (Obama), siehe Europa), welches sich dagegen schon in den Anfängen vehement wehrt.


Vermutlich wird es am Ende ohne Bürgerkrieg nicht gehen. Dann wird sich die Frage beantworten: "Wachstum" in Frohnarbeit oder Reset.

Das klingt alles furchtbar rebellisch – nein – dazu muss man kein Rebell sein. Es ist einfach nur eine nüchternde Analyse und die sachliche Erkenntnis daraus, dass die "Wachstumstheorie" von Anfang an in Schulden stecken bleiben musste, ergo eine Option in die Zukunft war. Das Vertrauen darin, dass diese Forderungen an die Zukunft jemals getilgt werden, ist am Ende.


Dieser Grundwebfehler des monetären Systems, der nun auf globale Dimensionen heranwächst, ist das eigentlich Neue - er begründet auch den Run ins Gold. Immer mehr Menschen erkennen: Geld ist nur wertloses Papier bzw. nicht mal greifbare Bit- und Bytes. Bislang konnten sich die zwangsläufig durch dieses Fehlkonstrukt aufbauenden Spannungen alle paar Jahrzehnte durch Großkriege entladen werden – was kommt nun?
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14.08.2011 13:47 Uhr von grandmasterchef
 
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ja, nee is klar der kleine arbeiter lebt über seine verhältnisse, und nicht die dekadenten oberen 100.000. wers glaubt...

da müssen wohl paar köpfe rollen. der staat bin ich - oder was ist deren denke?
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14.08.2011 13:53 Uhr von Marie52
 
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@sicness66 beitragsfinanziertes Sozialsystem: In Deutschland zahlen die Arbeitnehmer für die Rentner und Arbeitslosen. Wenn die Steuern der immer weniger werdenden Beitragszahler ins Ausland verschenkt, pardon, verliehen werden, müssen die Leistungen zwangsläufig sinken.

Dies wird jedoch nicht durch eine Verringerung des Hartz-IV-Geldes geschehen sondern durch Inflation, also dadurch dass man sich für Hartz IV und Rente immer weniger kaufen kann, auch wenn es um 5 Euro im Jahr erhöht wird.

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