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Berlin: Öffentliches Tragen von DDR-Uniformen soll verboten werden

Touristen können sich derzeit in Berlin gegen Bezahlung mit Schaustellern in DDR-Uniformen ablichten lassen.

Vor allem CDU-Politiker Günter Krings drängt darauf, dass dies verboten wird. "Für die Opfer des SED-Regimes ist es unerträglich, wenn Menschen in DDR-Uniform zur Normalität des Berliner Stadtbilds gehören" so Krings gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Nun fordert er die Berliner Landesregierung auf, dies anhand des Polizei- und Ordnungsrechts zu unterbinden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, CDU, DDR, Uniform
Quelle: www.welt.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2011 16:09 Uhr von Marie52
 
+26 | -30
 
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Nazi-Uniformen sind auch verboten: also warum sollte es erlaubt sein, Uniformen des verbrecherischen SED-Regimes zu tragen? Bitte um plausible Antwort für jedes Minus!
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13.08.2011 16:28 Uhr von Alice_undergrounD
 
+15 | -23
 
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recht so! solange nazi-uniformen verboten sind, gehören diese kommunisten-uniformen auch verboten!
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13.08.2011 16:45 Uhr von Cataclysm
 
+27 | -2
 
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Wat nicht alles verboten wird Körperbewegungen, Wörter, Kleidungsstücke, Zeichen, Pflanzen .. und nur, weil ein paar geistig Arme diese auch verwendeten.
Ist das nicht ein Armutszeugniss für jeden normal intelligenten Menschen.. und auch eine Beleidigung an sich?

[ nachträglich editiert von Cataclysm ]
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13.08.2011 16:48 Uhr von CoffeMaker
 
+25 | -12
 
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Von mir gibts kein Plus und kein Minus.
Der Vergleich mit dem Naziregime halte ich für übertrieben.
Aber einfach mal zum nachdenken: Wieviele Menschen wurden denn ermordet? Ich meine jetzt wirklich ermordet. Die Mauertoten, da sind in 40 Jahren gerade mal 100, ist eine Geschichte wo ich sage das die Leute wußten das an der Mauer geschossen wird. Das war Sperrgebiet und da hatte keiner was zu suchen. Militärische Objekte werden auch heute noch mit scharfen Schuß bewacht.

Man tut so als wenn es Millionen Opfer gab. Man kanns auch übertreiben. Und die Politiker haben wirklich Langeweile weil es gibt wichtigeres als irgendwelche Uniformverbote.
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13.08.2011 17:00 Uhr von gdi1965
 
+19 | -8
 
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Was für ein: Quatsch. Diese Uniformen gehören zur Deutschen Geschichte. Und sie mit der Nazi-Uniform zu vergleichen halte ich für übertrieben. Wenn das wirklich durchkommt, dann wird wohl auch irgendwann der Geschichtsunterricht an den Schulen verboten.
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13.08.2011 17:08 Uhr von PureVerachtung
 
+6 | -5
 
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Ich halte das Verbot für richtig, solange die Verbote gegenüber Uniformen und Symboliken des 3. Reiches bestehen. Ich fordere allerdings jegliche Verbotsaufhebungen in dieser Richtung. Aber das traut der Staat sich nicht, denn immer dort, wo Verbote Meinungen unterdrücken, wird eine Lüge geschützt.
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13.08.2011 17:14 Uhr von shane12627
 
+13 | -2
 
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Später wird dann wohl auch das Leugnen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war, verboten werden.
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13.08.2011 17:29 Uhr von RD61
 
+22 | -6
 
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Es geht mir auf die Nerven: Wenn ich lesen muss das irgendwelche nichtssagenden Politiker sich über die DDR/Uniformen/Stasi usw auslassen.Wer von denen hat jemals dieses Land erlebt. Da wird von einem verbrecherischem Regime gesprochen (@Marie52).Da wird die DDR mit den Nazis verglichen welche Milionen hingerichtet haben und ein Weltkrieg angezettelt haben.Ich selber bin 1961 dort geboren und habe die ganze Zeit dort gelebt.Ich habe sogar im Grenzgebiet gewohnt und hatte ausser den vorgegebenen Einschränkungen keinerlei Nachteile in diesem Land.Ich war auch in keiner Partei und kein Spitzel ich hab einfach nur dort gewohnt und gelebt.Meine Kinder sind nach 18 Monaten in die Kinderkrippe gekommen sodas auch meine Frau weiterarbeiten konnte:Is das schlecht ?.Warum wird sowas mal nicht erwähnt.Also ich finde,daß das was über die DDR verbreitet wird nur einen ganz kleinen Teil von dem ist wie das Leben wirklich war.
Ach übrigens, verhungert bin ich dort auch nicht wenn auch nicht alles zu jeder Zeit auf dem Tisch stand .Und nochwas Urlaub hab ich auch gemacht und war danach mid.genauso erholt wie jetzt.
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13.08.2011 18:07 Uhr von Leeson
 
+15 | -11
 
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An alle NAZI-Vergleicher: ein DICKES MINUS!

Es ist zwar eine Schande, dass Menschen erschossen wurden,
aber jeder ist dieses Risiko freiwillig eingegangen.
Es wurde niemand gezwungen, was zu Nazizeiten anders war!

Man kann ja gleich alle Geschichtsbücher verbrennen
und alles verdrengen was nicht ins Bild passt!
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13.08.2011 21:21 Uhr von PureVerachtung
 
+3 | -2
 
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Belgarath: Da die Uniformen nicht mehr von diesem Staat und seinen Organen benutzt werden, darf man die auch meines Wissens nach tragen. Ist das gleiche wie mit Titeln à la Reichspräsident (wie z.B. bei der Exilregierung Deutsches Reich).
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13.08.2011 21:44 Uhr von CoffeMaker
 
+9 | -1
 
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"der Wehrmacht wurden damals von der NVA 1:1 übernommen und im Laufe der Zeit nur wenig verändert, deshalb sollen diese verboten werden."

Die graue Uniform war schon vor Hitlers Machtergreifung die Militäruniform. Ich glaube Hitler hat auch Deutsch gesprochen, Schäferhund hatte er auch, und irgendein Lieblingsessen was der Herr hatte wird sich auch noch finden lassen. Alles verbieten lassen?

Während man im Westen schon fast seine deutsche Herkunft verleumdet hat hat man sich im Osten darum nicht gekümmert was andere denken. Während man heute Debatten führt ob man denn als Deutscher überhaupt noch aufrecht gehen darf wurde damals in der DDR garnicht erst diskutiert, wir waren Deutsche und gut ist. Die Vergangenheit ist Geschichte und die Taten der Wiedergutmachung zählen und nicht irgend welche Sachen die in irgendeiner weise an das dritte Reich erinnern nur weil ein Honk scheiße gebaut hat.
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13.08.2011 22:17 Uhr von gurrad
 
+2 | -5
 
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Uniformen, egal welcher Art, habe ich noch nie: in irgend einer Richtung akzeptiert.
Alles Wichtigtuer, ein Stück Dreck, weiter nichts..

Gerade Schlips und Kragen sind bei mir auch "Uniform" und menschlicher Mist.
Zu nichts brauchbar.
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14.08.2011 00:14 Uhr von von_Thronstahl
 
+5 | -1
 
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alles Blödsinn: Hier stand irgendwo das das tragen von Uniformen aus der NS Zeit verboten ist das ist Blödsinn ..

Das tragen als Alltagskleidung ist unter androhung von Strafe verboten das ist richtig aber das tragen dieser Uniform aus erklärender und Geschichtlicher aufklärung ist nicht Verboten es muss lediglich angemeldet sein.

Das tragen einer NVA Uniform zu verbieten ist mehr als Armseelig da dann auch die Fahrzeuge der ehem. NVA und Vopo umlackiert werden muestten und diese wurden vom Deutschen Staat veräußert also wuerde eine Schwemme von Kostenuebernahme Anträge gestellt werden muessen und das mit gutem recht.

Es gibt jedes Jahr Millitaria Veranstaltungen wo sich Leute in diversen Uniformen zeigen auch in Uniformen vom Reich ebenso von NVA und und und daran ist nichts verwerfliches....

Und schlecht war in der ehem DDR ja nu auch nicht alles das meiste was immer angeführt wird als "besonders Schlecht" ist nur durch die Medien hochgeputscht .

Diejenigen die sich dadurch angegriffen fühlen das sich Touris mit " VOPOS und NVA lern ablichten lassen brauchen sich das ja nicht anschauen es zwingt sie ja keiner dann sollte lieber die CDU verboten werden wegen einbringung von Saublöden vorschlägen in die Politik und weil Sie den Staat immer mehr runterwirtschaften und sich dabei die eigenen Taschen vollstopfen....
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14.08.2011 02:15 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -3
 
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@ Leeson: du kleines, menschenverachtendes stück

"Es wurde niemand gezwungen, was zu Nazizeiten anders war!"

es wurde ja auch niemand gezwungen, aus einem kz arbeitslager auszubrechen. höhöhöhöhöhö
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18.08.2011 23:39 Uhr von von_Thronstahl
 
+0 | -0
 
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@ mcmoerphy: Nur mal so dazu das es keine Todesstrafe in der ehem DDR gab.....

Quelle.: Stern.de

Der Scharfrichter kam von hinten, nur Sekunden nachdem der zum Tode Verurteilte von zwei Gehilfen in den fensterlosen Hinrichtungsraum geführt worden war. Für den Sträfling lautlos und unerwartet trat er hinter der Tür hervor, zielte mit der Dienstpistole aus kurzer Entfernung auf den Hinterkopf und drückte ab. 164 Mal wurde in der DDR unter strengster Geheimhaltung die Todesstrafe vollstreckt, zuletzt in der zentralen Hinrichtungsstätte in Leipzig.

"" Erst vor 20 Jahren - am 17. Juli 1987 - gab Staats- und Parteichef Erich Honecker die Abschaffung der Todesstrafe bekannt.""

Von einem Verzicht aus humanitären Gründen kann nach Ansicht von Wissenschaftlern keine Rede sein. "Vor dem ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen mit Helmut Kohl im September wollte Honecker ein Zeichen des guten Willens setzen", sagt Yvonne Fiedler, 30, die sich gemeinsam mit dem Leiter der Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" in Leipzig, Tobias Hollitzer, 41, mit dem Thema beschäftigt. Aus der Bundesrepublik war immer wieder nachdrücklich der Verzicht auf die Todesstrafe angemahnt worden.
Großteil der Bürger erfuhr spät von Todesstrafe

Ein Großteil der DDR-Bürger erfuhr erst nach der Wende, dass diese Strafe angewendet wurde. Lediglich in den 50er und 60er Jahren wurden Schauprozesse gegen Mörder, geführt. "Teilweise fanden die Verhandlungen sogar auf Bühnen im Kulturhaus eines Ortes statt", sagt Historikerin Fiedler.

Später sollte die Öffentlichkeit nicht mehr erfahren, dass es Polizisten oder Armee-Angehörige gab, die gegen den Staat arbeiten.

Nach Recherchen des stellvertretenden Beauftragten für die Stasi- Unterlagen des Landes Berlin, Falco Werkentin, 62, wurden in der DDR 221 Todesurteile gesprochen, von denen 164 vollstreckt wurden.

Bis 1956 verrichteten die Scharfrichter vor allem in Dresden ihr blutiges Handwerk. Damals wurden die Verurteilten noch mit Guillotinen geköpft. Erst später wurde die ehemalige Wohnung des Heizers der Leipziger Justizvollzugsanstalt zentrale Hinrichtungsstätte. Ab 1968 gab es Hinrichtungen durch "unerwarteten" Nahschuss ins Hinterhaupt.
Todestrakt blieb streng geheim

Der Todestrakt in Leipzig blieb bis zum Ende der DDR streng geheim. Auch im Krematorium, wo die Leichen verbrannt wurden, war Stillschweigen oberstes Gebot.

Im Einäscherungsbuch wurden die Fälle unter den Stichwörtern "Abfall" oder "Anatomie" festgehalten. Auf den Totenscheinen waren Todesursache und -ort stets gefälscht.

Nachdem Historiker in den vergangenen Jahren vor allem Zahlen, politische Hintergründe und Informationen über den Ablauf der Hinrichtungen recherchiert haben, kümmern sie sich seit einiger Zeit um die Begutachtung der einzelnen Fälle. Schon jetzt ist klar, dass nahezu alle Prozesse unabhängig vom konkreten Tatvorwurf politisch gesteuert wurden, die Todesurteile von Walter Ulbricht oder Erich Honecker in ihrer Funktion als Generalsekretär des Zentralkomitees der SED genehmigt oder sogar angeordnet wurden. "Damit waren das rechtswidrige Mordaufträge", ist Werkentin überzeugt.
Stasi-Hauptmann letzter Hingerichteter

Als letzter in der DDR Hingerichteter gilt der Stasi-Hauptmann Werner Teske, der sich in die Bundesrepublik absetzen wollte. Er starb am 26. Juni 1981 durch Genickschuss, obwohl er selbst nach DDR- Recht nicht hätte zum Tode verurteilt werden dürfen. Im Juli 1998 verurteilte das Berliner Landgericht einen früheren DDR- Militärrichter und einen Militärstaatsanwalt wegen Totschlags und Rechtsbeugung beziehungsweise Beihilfe zu vier Jahren Haft. Sie hatten an Teskes Verurteilung mitgewirkt.

so nun aber back to Topic.....

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