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Cholera im Hunger gebeutelten Somalia ausgebrochen

Laut der Weltgesundheitsorgansiation (WHO) ist im Hunger gebeutelten Somalia nun auch noch die Cholera ausgebrochen. In diesem Jahr mussten allein in der Hauptstadt bereits 4.300 Fälle ärztlich versorgt werden. Die Versorgung der Kranken und Hungernden wird durch kämpfende Milizgruppen erschwert.

Die meisten Erkrankten sind Kinder, die noch nicht einmal das sechste Lebensjahr erreicht haben. Cholera mach sich durch Durchfall und Erbrechen bemerkbar. An Durchfallerkrankungen verstarben bereits 181 Menschen, meist an Austrocknung. Die WHO spricht bereits von einer Epidemie.

Die Cholera hat sich wohl über verseuchtes Trinkwasser ausgebreitet. Wahrscheinlich kam es durch die Flüchtlingsströme zu der raschen Vermehrung der Fälle. In Somalia herrscht eine Hungersnot und jahrelange Dürre, die 12,4 Millionen Menschen betrifft. Darunter sind zwei Millionen Kinder.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Hunger, Somalia, Cholera
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2011 17:16 Uhr von Post_Oma
 
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Und: diese Milizen haben nix besseres zu tun als sich gegenseitig umzunieten,das kanns doch irgendwie nicht sein...
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13.08.2011 18:39 Uhr von KiLl3r
 
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und die: milliarden werden in andere länder verschickt, die dafür noch nicht einmal dankbar sind
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13.08.2011 19:08 Uhr von Cataclysm
 
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Wie traurig wir haben so viel,was wir abgeben könnten.Wir können die ganze Scheisse, die wir produzieren , garnicht auffressen und verbrauchen.
Medikamente werden für Centbeträge hergestellt, mit ein paar Tausend Euro könnte Bayer oder einer der anderen Pharmariesen Medikamente produzieren,die diese Menschen von ihrem Elend befreit.
Schicken wir noch unsere "Reste"(Lebensmittel usw) hinterher..wie würde Afrika dann aussehn?

[ nachträglich editiert von Cataclysm ]
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13.08.2011 19:45 Uhr von Tinnu
 
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@cataclysm: wenn wir wirklich alle überflüssigen lebensmittel nach afrika schicken würden, gäbe es 2 möglichkeiten.
1. die milizen bunkern die lebensmittel für ihre soldaten, die menschen hungern weiter.
2. die lebensmittel werden tatsächlich kostenlos verteilt. schön für die menschen, aber was ist mit dem bauern, die ihre sachen nicht mehr verkauft bekommen? die stellen sich natürlich selbst mit an. was sollen sie auch machen. aber nächstes jahr liegen die felder brach... hilft auf dauer nicht wirklich, verschlimmert nur.
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13.08.2011 21:09 Uhr von Cataclysm
 
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@Tinnu: Das es mit Carepaketen nicht getan ist,ist mir auch klar.
Aber anstatt unsere Rest wegzuwerfen und zu vernichten,was ich als Frevel ansehe, kann man sie auch den Menschen geben,die sonst ELENDIGST verhungern.
Man könnte auch die Bauern vor Ort mit versorgen,die müssten garnicht mehr auf die Felder,die eh kaum was abwerfen.
Europa,Amerika und Asien produzieren so viel, daß man LOCKER davon den schwarzen Kontinent ernähren könnte.
Wir haben ihn schliesslich auch kaputt gemacht, nun liegt es unserer Verantwortung den Menschen dort zu helfen.

Stoppt parallel die Subventioniererei + Schuldenerlass + konsequent durchgehaltener Umweltschutz = deutliche Verbesserung in allen Bereichen.
Korruption verschwindet,wenn die Bedürftigkeit nicht mehr so gigantisch ist, die Menschen keine Angst mehr haben müssen,wie sie ihre Familien durchbringen.
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14.08.2011 11:48 Uhr von Tinnu
 
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@cataclysm: mir tun die menschen unendlich leid und fast gebe ich dir recht. wir haben zuviel, die zuwenig.
trotzdem....
du schreibst selber, wir könnten die bauern ja mitversorgen. lieb von dir. doch dann sind diese menschen auf immer und ewig von den "reichen" ländern abhängig. wenn helfen, dann nur so, das wir denen helfen auf eigenen füße zu stehen.
dazu gehört, keine geschenkten lebensmittel, sondern bewässerungssysteme. keine waffen, sondern verhütungsmittel.

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