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Unfälle mit Fußgängern: Düsseldorfer Polizei greift jetzt zu drastischen Mitteln

Die Stadt Düsseldorf hat ein Problem mit Verkehrsunfällen, an denen Fußgänger beteiligt sind. Die Unfälle, in denen Fußgänger verwickelt waren, sind bis jetzt gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent angestiegen.

Jetzt hat die Polizei zusammen mit der Stadt am Oberbilker Markt zu einem drastischen Mittel gegriffen, um die Fußgänger für dieses Problem zu sensibilisieren.

Sie malten die Umrisse eines verunglückten Kindes auf die Fahrbahn. Auch Kunstblut wurde dabei nicht vergessen. Eine Frau sagte: "Ich dachte erst, es ist etwas Schlimmes passiert. Aber es regt zum Nachdenken an. Ich lasse meine Kinder nie alleine auf die Straße."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Unfall, Düsseldorf, Verkehr, Fußgänger
Quelle: www.express.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2011 10:01 Uhr von BK
 
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13.08.2011 10:26 Uhr von DerN1cK
 
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Diese Aktion ist aber deutlich auffälliger. An der Autobahn fährt man mit 200 Sachen an den Schildern vorbei - die werden oft gar nicht realisiert.
Hier wurde aber mitten in die Fußgängerzone ein (ich nenne es mal) "Kundenstopper" aufgebaut.

Das Einzige was mich an der Aktion stört ist, dass dort Kunstblut verteilt wurde - da gehen viele Kinder lang. Es sollen doch vor allem die Eltern sensibilisiert werden
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13.08.2011 10:55 Uhr von Borey
 
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Die armen Leute, die wirklich an genau DIESER Stelle vllt. jemanden verloren haben. .__.
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13.08.2011 12:39 Uhr von maretz
 
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@dernick: ganz ehrlich: ob ich da nun dran vorbeifahre oder auf der AB an nem Plakat - das interessiert mich BEIDES nicht. Ich habe während der Fahrt mich damit zu beschäftigen das Auto auf der Straße zu halten...

All das sind einfach nur zusätzliche Ablenkungen im Verkehr die einfach nix bringen... Was passiert denn z.B. bei nem Unfall? Alle gaffen rum - gehen auf die Bremse und der nächste nagelt auch wieder rein... Was passiert hier denn wenn da jemand fährt, sich vor den Umrissen und dem Blut erschrickt und mal eben auf die Bremse geht?

Also wäre es doch sinnvoller das sich die Leute mal hinsetzen und überprüfen WARUM gibt es da soviele Unfälle? Z.B. Fussgängerzone und die Fussgänger laufen oft zwischen parkenden Autos einfach raus? Dann muss man halt ausserhalb der Einkaufsstraße nen paar Parkhäuser hinstellen und den Bereich zur richtigen Fussgängerzone deklarieren... Ist da z.B. eine Bus-/Bahnhaltestelle und die Leute rennen ständig rüber um die Bahn noch zu bekommen (ohne auf den Verkehr zu achten)? Ein paar Gatter aufgestellt so das die Fussgänger nicht mehr direkt auf die Straße rennen können, Tempolimit und ggf. die Verkehrsführung überdenken...

Es gibt also durchaus Möglichkeiten - da ist die Zeichnung m.e. einfach die dümmste Option... denn die bringt was für einen Tag. Fahre ich da morgen dann habe ich die vorher nicht gesehen und passe den Fahrstil also nich an...
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13.08.2011 18:20 Uhr von gdi1965
 
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Da frage ich: mich doch wo die Kohle herkommen soll. Umbauen, anbauen und ,und, und. Toller Gedanke, doch wer soll das bezahlen. Da ist so ein bisschen Kunstblut billiger, wenn auch nicht so effektiv.
Dabei können Zivilpolizisten eine Menge bewirken. Wer sich als Fußgänger nicht korrekt verhält zahlt 50€. Ich denke, das es so manchen Verkehrssünder nachdenklich stimmen würde.
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14.08.2011 08:00 Uhr von Miauta
 
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Tjoa! Ich dachte sie greifen jetzt härter durch bei Leuten die über Rot gehen etc.....aber naja...drastische Mittel sind für mich was anderes.

Warum gibts wohl so viele unfälle? Wenn ich selbst durch die Stadt fahre rennen diese dummen Menschen auch permanent auf die Straße ohne einen Blick nach links und rechts zu werfen...und das immer im letzten Moment!!!

Solche Leute verdienen es auch nicht anders. Aber immer wird der Autofahrer angschissen, nur weil irgendwelche Schwachmaten keine Augen im Kopf haben und im letzten Moment noch über die Straße rennen müssen...statt zu warten bis man vorbei ist.


@Zeus35

*zustimm*

@Xence

Lern die Farben der Ampel zu verstehen.

[ nachträglich editiert von Miauta ]
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14.08.2011 08:16 Uhr von maretz
 
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@gdi: Ja - nen paar Liter Kunstblut sind günstiger. Und für den Tag auch ggf. sogar Wirkungsvoll...

Was bringt das denn langfristig? Am nächsten Tag fährst du da (der ggf. nicht dort wohnt) - und da du von dem ganzen nix mehr siehst fährst du ganz normal. Und plötzlich hast du das Kind WIRKLICH vorm Auto...

Lass es uns mal mit Schulen vergleichen. Geh mal zur nächsten Polizeistation und bitte die vor der Grundschule X eine Kontrolle zu machen. Machst du es gut (z.B. indem die Kinder sich beteiligen und den Autofahrern dann eben rote Karten geben wenn die da mit 50 durch die 30er Zone nageln) ist die Chance gar nicht so schlecht das die mitmachen. Jetzt stellst du dich in 14 Tagen dahin und machst das ganze. Für den Tag zeigt es Wirkung - die "rote-karte-besitzer" werden dir sagen: Ja, ist natürlich richtig, hier muss man langsam fahren (mach dir mal den zusatzspaß und guck wieviele davon nen Kindersitz im Auto haben bzw. sogar noch das Kind!). Dann machst du das 14 Tage später nochmal (-> entspricht in dem aktuellen Fall ja den Tag wo die Umrisse und das Blut weggewischt/weggewaschen wurde). Normalerweise dürfte doch jetzt keiner mehr ne rote Karte bekommen... Und trotzdem bin ich mir sicher das du wieder erheblich verteilen darfst - teilweise sogar wieder denselben wie beim mal davor...

Von daher glaube ich nicht nicht das es was bringt wenn man solche Aktionen macht. Hier muss man mit Baumaßnahmen arbeiten um das sicher zu gestalten... Und wenn wirklich wissen willst wie man das bezahlen kann: Warum nicht ganz einfach: Nen paar Polizisten hinstellen die sowohl Fußgängern als auch Autofahrern nen Ticket schreiben. Egal ob der Fußgänger jetzt bei Rot läuft ODER der Autofahrer da mal eben mit 70 durchnagelt - Ticket und gut ist. An solchen Stellen hast du dann nach einigen Wochen bestimmt die Kohle zusammen um den Bau starten zu können...
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14.08.2011 19:04 Uhr von ptahotep
 
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@maretz: >Z.B. Fussgängerzone und die Fussgänger laufen oft zwischen parkenden Autos einfach raus?

Dann gehört der fahrzeuglenkenden Person sofort der Führerschein entnommen!
Eine Fußgängerzone (korrekt: Fußgängerbereich (Zeichen 242 in D, nach StVO)) ist, wie es vielleicht das erste Wort schon erklingen lässt, ausschlieslich für Fußgänger vorbehalten.
Es *kann* unter bestimmten Umständen Kraftverkehr geduldet werden, bspw. Linienbus, Taxi, Anlieferung von Waren, Abfallentsorgung.
Der Rest hat nichts, aber auch gar nichts in einer solchen Zone zu suchen.
Ich finde es beispielsweise auch in Ravensburg witzig, da ist Samstags der Wochenmarkt. Allerdings finden Samstags auch Trauungen statt.
Da hat es schon so manche haarige Situationen gegeben, weil Teilnehmer der Hochzeit an das Rathaus fuhren, welches in einer sehr belebten Fußgängerzone liegt, und sich nicht bewusst sind das in der Zone *Schrittgeschwindigkeit* gilt. Wobei zu beachten ist, das unter Umständen die langsamste Person zu Fuß die Geschwindigkeit für rollenden Verkehr vorgibt.
Genau das selbe mit der Unsitte in der "Verkehrsberuhigte Zone" das Fußgänger die sich in Bewegung befinden "gefälligst" einem PKW Platz zu machen haben oder den "Fußweg" zu benutzen haben...
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14.08.2011 19:09 Uhr von ptahotep
 
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@Zeus35: Ausser in besonders gekennzeichneten Bereichen haben Fußgänger in einer geschlossenen Ortschaft *grundsätzlich* Vorrang.
Ausnahmen sind: Ampelregelung und Abschnitte die für Fußgänger verboten sind (Zeichen 259, nach StVO Deutschland).

Wenn Du das nicht beachtest und einen "umnietest" und daraufhin Deinen Führerschein nur unter erheblichem Aufwand zurück bekommst, nennt man das auch "natürliche Selektion".
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14.08.2011 20:27 Uhr von maretz
 
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@ptahotep: Du bist ja nen ganz kluger... Klar - in reinen Fußgängerzonen sollten natürlich keine Autos fahren... Es gibt aber EINIGE Mischformen - bei denen eben auch Autos durchfahren können, belebte Einkaufsstraßen die eben neben ner Hauptstrasse liegen usw...

Aber ok - wenn es dich glücklich macht das die Kleinigkeit falsch ausgedrückt war und du dich jetzt wie der Held fühlst weil du sogar das StVO-Zeichen rausgesucht hast - herzlichen Glückwunsch...
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14.08.2011 20:41 Uhr von ptahotep
 
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@maretz: Ich habe den Eindruck als Ihnen etwas entgangen sein sollte:
Ein Fahrzeuglenker hat *grundsätzlich* mit Fußgängern zu rechnen. Insbesondere in besiedelten Gebieten, egal ob mit Beschilderung oder ohne. In geschlossenen Ortschaften hat eine fahrzeugführende grundsätzliche mindestens eine Teilschuld bei einem Unfall, außer die Situation ist durch Lichtzeichen oder Verkehrsschilder eindeutig geregelt.
Mischformen in Verbindung mit Fußgängerbereich ist mir nicht bekannt. Mir sind nur Fußgängerbereiche mit Ausnahmeregelungen zum be-/durchfahren bekannt. Und diese Ausnahmen unterliegen zu Recht sehr strenger Reglementierungen.
Zu dem Fall Fußgängerbereich neben einer Straße: In sehr vielen Ortschaften findet dort eine entsprechende *eindeutige* Kennzeichnung statt, unter Umständen findet man dann noch eine Abgrenzung durch Poller, Leitplanken oder ähnliches, nicht das jemand mit einem Kraftfahrzeug (natürlich nur "versehentlich") in den Fußgängerbereich einfahren kann.

Wenn Sie Probleme damit haben sollten können Sie ja legale Schritte dagegen unternehmen: Beispielsweise in Form einer Petition, oder (wahrscheinlich zum Segen alle) Ihre Fahrerlaubnis freiwillig abgeben.
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14.08.2011 20:59 Uhr von maretz
 
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@pta: Himmel - was für drogen gibts denn bei dir?

Ganz davon abgesehen das ich es mir mal spare die geschwollene Sprache anzunehmen - irgendwie gibts da glaub ich nen grundlegendes Verständigungsproblem:

a) Super - der Autofahrer ist mitschuld... Klasse - DAS hilft viel. Kleiner Tipp: Springe morgen mal zwischen zwei parkenden Kleintransportern vor einem Auto auf die Straße... Wenn der dich dann mit 50 erwischt - dann beeil dich aber damit die Schuldfrage zu klären. Denn vermutlich wird der Aufprall nämlich dein letzter sein. Gut - der Autofahrer ist schuld und hat ne Beule im Auto - und der Fußgänger hat mal eben ne schicke einzimmerwohnung in ruhiger Lage gewonnen (nur die Aussicht ist in 2m tiefe nich so prall...)

Das dir Fussgängerbereiche neben Straßen nicht bekannt sind - gut, da kann ich auch nichts für. Mag sein das die Zeit nicht reicht um StVO-Zeichen u.ä. auswendig zu lernen UND mal auf die Straße zu gehen. MIR sind einige Straßen bekannt bei denen auf beiden Seiten z.B. Geschäfte sind und bei denen man durchfahren kann... Mir sind noch viel mehr Straßen bekannt bei denen z.B. Geschäfte auf einer Seite liegen - und dann vorm Laden ne Bushaltestelle ist (und diese logischerweise auch auf der anderen Straßenseite...)

Aber nimms mir nicht übel - auf ne Diskussion mit nem oberschlaumeier hab ich einfach keine Lust... Du kannst versuchen es zu verstehen - oder es bleiben lassen... (lass es lieber - gibt für Leute wie dich nur Kopfschmerzen...)
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14.08.2011 21:23 Uhr von ptahotep
 
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@maretz: Ok, wenn es zu kompliziert ist:

Hat ein Fahrzeugführer eine Aufmerksamkeitspflicht?

Hat sich ein Fahrzeugführer so zu verhalten das keine schwächere Person einen Schaden erleidet?

Kann es sein das in besiedelten Gebieten Menschen vorhanden sein können?

Welche Geschwindigkeitsregelung gilt in:
- Fußgängerbereiche
- Verkehrsberuhigte Zone
- Zone 20

Was hat eine fahrzeugführende Person in solchen Bereichen zu beachten?

Hat eine fahrzeugführende Person grundsätzlich mit Betreten der Fahrbahn durch Fußgänger, die einen parallel verlaufenden Fußweg benutzen, zu rechnen?

Hat eine fahrzeuglenkende Person, insbesondere in besiedelten Gebieten, bremsbereit zu sein?

Ich bitte um Beantwortung.

[ nachträglich editiert von ptahotep ]
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15.08.2011 02:40 Uhr von gdi1965
 
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Maretz, ich wollte nur zum Ausdruck bringen das es nichts nützt Forderungen zu stellen, die nicht bezahlbar sind. Jede Kommune hat als erste Antwort parat. “Wir haben kein Geld.“ Leider ist es so. Und erzähl mir nichts von Polizei und aufschreiben, damit die Verkehrssünder zahlen müssen. Ich lebe in einer 30er Zone. Doch es gibt Vollpfosten die berechnen die 30km/h pro Kolben. Ich war schon öfters bei der Behörde und auch bei der Polizei. Nichts passiert, obwohl keine 300 Meter weiter eine Schule ist.
Durch mein Fenster habe ich unsere Kreuzung im Blick, rechts vor links. Ist aber gut einsehbar und es nageln alle einfach drauf los.
Meinen Wagen stelle ich manches mal so ab, das die Raser langsam an die Kreuzung ran müssen, da werde ich noch angepöbelt. Aber ich habe ein breites Kreutz und die können mich mal. Dann stehen auf beiden Seiten der Straße Autos und die trauen sich dann nicht mehr so zu rasen. LKWs kommen aber leicht durch.
Von diesen Hürden, wo man ganz langsam rüber fahren muss halte ich nichts. Da werden auch bei langsamer Fahrt die Stoßdämpfer und Federn ziemlich übel mitgenommen.
Ich denke wenn alle die Augen auf machen und Rücksicht nehmen kommen wir auch ohne Unfälle durch das Leben.

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