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Mauerbau: Heftige Kritik an Linken-Chefin Gesine Lötzsch

Linkspartei-Chefin Lötzsch sieht sich nach ihren Aussagen zum Mauerbau heftiger Kritik aus der Parteilandschaft, aber auch aus ihren eigenen Reihen, ausgesetzt. Anlässlich des 50. Jahrestages am 13. August diesen Jahres bezeichnete sie diesen als logische Folge des zweiten Weltkrieges.

Laut FDP-Generalsekretär Lindner verhöhne die Linkspartei die Maueropfer und rechtfertigte demnach die Überwachung durch den Verfassungsschutz. Ferner wirke Lötzsch wie "die letzte Regierungssprecherin der DDR". CDU-Generalsekretär Höhe bezeichnete die Linke als "SED-Erben" und "Ewiggestrige".

Kritische Äußerung gab es auch den Reihen der CSU sowie durch den Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen Jahn, der die Partei zu einer besseren Aufarbeitung ihrer Vergangenheit anmahnte. Linken-Fraktionsvize Bartsch rief seine Partei zu mehr Sensibilität und einer einheitlichen Position auf.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Kritik, Linkspartei, Berliner Mauer, Gesine Lötzsch
Quelle: www.welt.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2011 17:48 Uhr von sicness66
 
+9 | -2
 
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Wo stünde die Linke bloß, wenn sie eine kompetentere Führung besäße ? Die Kernthemen Schulden- und Finanzkrise, Arbeitslosigkeit, Armut und Fremdenhass liegen wie auf dem Präsentierteller vor ihnen. Aber man stapft lieber von einem Fettnapf in den nächsten mit dümmlichen Aussagen. Da ist es nur logisch, dass die angeschlagen Parteien sich über solche Themen genüsslich das Maul zerreißen. So sieht keine politische Alternative aus.
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12.08.2011 18:17 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -6
 
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Wie heißt es doch so schön Erst Hirn einschalten dann Reden und nicht umgekehrt !

Die Mauer ist keine Folge des zweiten Weltkrieges sondern villt. eine Folge des "Kalten Krieges"

Wer weiß schon, wie es gelaufen wäre, wenn Adenauer kompromißbereiter gewesen wäre, außer "Lieber ein halbes Deutschland ganz", als ein ganzes Deutschland halb"...immerhin haben ihm die Russen nach der Gründung der DDR noch Gespräche über die Wiedervereinigung angeboten..hat er abgelehnt.

Wieso, wenn es die "Innerdeutsche Grenze" denn schon gab, aber kein geregelter Grenzverkehr ( Beiderseitig ) eingerichtet wurde verstehe ich bis heute nicht...
Nicht´s gegen die Sicherung einer Staatsgrenze, aber die der ehem.DDR war absurd.
Ulbricht und Mielke waren Sadisten, so wie sie mit der eigenen Bevölkerung umgingen...kein Wunder, sie hatten ja von Stalin gelernt..


Am lustigsten aber fand ich, das ausgerechnet die Funktionäre nach der Grenzöffnung als erste im Westen waren, die bis dahin nicht müde wurden, den Menschen die letzten Nerven zu rauben, wenn sie wieder erzählten, wie bitterböse doch der "Westen" ist...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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12.08.2011 21:31 Uhr von XFlipX
 
+3 | -4
 
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Mich wundert, dass man es in Dtl. nicht den ehem. Ostblockländern, die sich ebenfalls vom Kommunismus befreit haben, gleichtgetan hat. Zumindest in Polen hat man den kommunistischen Schwachsinn komplett verboten. In Tschechien steht man wohl kurz davor...

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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12.08.2011 23:06 Uhr von zoc
 
+5 | -3
 
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Autor Du hast sowas von Recht ...
Gabs aber auch schon vor Lötzsch ....
Nur wenige gute Redner und Leute die man ernst nehmen muss und kann. Lafontaine war einer ...
Auch Katja Kipping ist gut.
Klaus Ernst ist an dieser Stelle auch der Falsche .... leider.

Die Partei, versaut es sich nur selber ... und das schon seit Monaten, deshalb hab ich auch aufgegeben zu hoffen, das sich in Deutschland was ändert.
Vom meist oberflächlich dummen Wahlvolk, bzw. Nichtwählern mal abgesehen ... sorry - ist so.
Hauptsache Bier und Fußball, dann ist die Welt in Ordnung.
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13.08.2011 09:55 Uhr von Pittjes
 
+5 | -2
 
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Hab mir mal die Mühe gemacht: bei der Webseite der Partei nachzulesen.
Da sieht es doch etwas ander aus. Dort steht:

„Kein Ideal und kein höherer Zweck kann das mit der Mauer verbundene Unrecht, die systematische Einschränkung der Freizügigkeit und die Gefahr für Freiheit sowie Leib und Leben beim Versuch, das Land dennoch verlassen zu wollen, politisch rechtfertigen.“

und

Die Teilung Deutschlands war ein Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. Der Mauerbau war zugleich ein Produkt des Kalten Krieges und der nach dem Zweiten Weltkrieg neu entstandenen bipolaren Weltordnung von Ost und West. Europa war zwischen den Siegermächten aufgeteilt.

Eine Verhöhnung der Opfer kann ich an keiner Stelle der Rede finden.

Ich bin nicht unbedingt ein Fan der Linken, aber ich denke, da wollen sich wieder ein paar Politiker auf Kosten der Wahrheit in den Mittelpunkt rücken.
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13.08.2011 15:24 Uhr von XFlipX
 
+1 | -4
 
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Eine Verhöhnung der Opfer kann....LOL: Dann solltest du nochmal richtig lesen....

"Die Teilung Deutschlands war ein Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. Der Mauerbau war zugleich ein Produkt des Kalten Krieges und ...."

Die Mauer war ein Konstrukt, dass maßgeblich auf Ulbricht zurückgeht. Mit einer Lüge sowohl vor den Abstimmenden innerhalb der Kammer, als auch vor der Weltpresse "...niemand hat vor eine Mauer zu bauen" umgesetzt...Es ist einfach nur Ekelhaft, wie diese Partei -die Linke- veruscht per Geschichtsglitterung dieses Menschenverbrechen als "nur" Folge des 2WK. bzw. den Siegermächten in die Schuhe zu schieben. Damit versucht man sich - die eigene Ideologie- 40 Jahre SED Diktatur - 40 Jahre DDR Unrechtsstaat und den Kommunismus, als menschenverachtendes, kulturfeindliches und religionsfeindliches System,was allein im 20 Jahrh. über 100 Mill. Menschen das Leben gekostet hat - reinzuwaschen bzw. ein Ablenkungsmanöver zu fahren.

Ich bin kein Mensch von Parolen aber konsequent wäre es, dass diese Leute, die sich in der Linken tummeln, nie wieder Verantwortung bekommen - nach all den Erfahrungen.....

XFlipX

[ nachträglich editiert von XFlipX ]
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13.08.2011 22:13 Uhr von Querdenker01
 
+4 | -2
 
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Vielen Dank! Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke

für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa
für 28 Jahre ohne Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegseinsätzen
für 28 Jahre ohne Hartz IV und Erwerbslosigkeit
für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und »Tafeln«
für 28 Jahre Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen
für 28 Jahre ohne Neonaziplakate »GAS geben« in der deutschen Hauptstadt
für 28 Jahre Geschichtswissenschaft statt Guidoknoppgeschichtchen
für 28 Jahre Club Cola und FKK
für 28 Jahre ohne Hedgefonds und Private-Equity-Heuschrecken
für 28 Jahre ohne Praxisgebühr und Zwei-Klassen-Medizin
für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe
für 28 Jahre munteren Sex ohne »Feuchtgebiete« und Bild-Fachwissen
für 28 Jahre Bildung für alle
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14.08.2011 10:18 Uhr von marcofan
 
+2 | -1
 
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@Klassenfeind: Der Kalte Krieg war eine Folge des 2.Weltkriegs und damit war auch die deutsche Teilung eine Folge des 2.WK. Die Grenzsicherung wurde in Moskau beschlossen, lediglich die Ausführung als Mauer und nicht als Metallgrenzzaun wird der DDR zugerechnet, kam gestern im Radio (Stimme Moskau) Allerdings beschwert sich der gleiche Sender darüber, dass immer noch viele Dokumente zu dem Thema unter Verschluss liegen. Zu dem Thema muss man ausländische Medien heranziehen, hier bekommt man eh nur Einseitiges vorgekaut.
Auch sollte, wie oben schon angeklungen, mal überlegt werden, wer sich abgespaltet hat, ich sage nur mal 1948 DM Einführung in den Westzonen...
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15.08.2011 00:42 Uhr von cheetah181
 
+0 | -2
 
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Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Fuck you! Für Mauertote, Bautzen, Bildung und Vorzüge für alle Parteimitglieder, Spitzel, das tolle TV-Programm, Dialyse nur bis in ein bestimmtes Alter, Cola auf Zitronensäure-Basis...

Eva Herman´s Autobahnen lassen grüßen.

[ nachträglich editiert von cheetah181 ]

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