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Sehschwäche: Laser-OP ist nicht bei jedem Auge zu empfehlen

Prof. Thomas Kohnen von der Klinik für Augenheilkunde der Goethe-Universität Frankfurt hat jetzt darauf hingewiesen, dass eine Laser-OP nicht für jedes Auge die richtige Lösung ist, um eine Kurz- oder Weitsichtigkeit zu beheben.

Patienten sollten sich vor so einem Eingriff von einem Augenarzt genau beraten lassen. In manchen Fällen ist eine künstliche Linse besser. Aber auch ein genereller Verzicht auf einen Eingriff am Auge ist manchmal ratsam.

Eine Laser-OP kommt nur bei Kurzsichtigen mit einer Dioptrien-Zahl zwischen minus acht und minus zehn sowie bei Weitsichtigen mit einer Dioptrien-Zahl zwischen plus drei und plus vier infrage. Hornhautverkrümmungen können bis fünf Dioptrien mit einem Laser behandelt werden.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Auge, OP, Laser, Sehschwäche
Quelle: www.onmeda.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2011 13:38 Uhr von Kalle87
 
+8 | -0
 
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Beratung: Mal ernsthaft, wer lässt sich denn direkt lasern ohne sich vorher beraten zu lassen?

Da kann der jeweilige Arzt, der die Laser-OP durchführt, auch nicht ganz geheuer sein.

Ich hab -2 und -2,25, trage generell eine Brille und Kontaktlinsen beim Sport. Sofern die finanzielle Lage mir es ermöglicht, würde ich auch eine Laser-OP in Betracht ziehen, aber ohne vorige Beratung? Niemals.
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12.08.2011 13:41 Uhr von Doloro
 
+3 | -9
 
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aha Wer lässt sich denn bitte vorher nicht beraten?

Ich finde übrigens nicht, dass dies hier eine News ist...

@Author: Nächstes Mal kannst du die Zahlen ruhig als Zahlen schreiben, ist wesentlich angenehmer.
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12.08.2011 14:13 Uhr von leerpe
 
+5 | -2
 
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..gibt Leute, die sich echt nicht beraten lassen, jedenfalls nicht von einem Augenarzt.

@Doloro

Du kannst es nicht wissen, weil du keine News schreibst. Aber Zahlen unter 12 müssen bei ShortNews als Wort geschrieben werden.
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12.08.2011 15:48 Uhr von 338LM
 
+1 | -0
 
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bei uns an der Uniklinik werden die Laser-OPs nur von Augenärzten durchgeführt, die vorher auch Untersuchung und Aufklärung machen...zumindest in Deutschland darf ein solcher operativer Eingriff nur von einem (Augen)arzt durchgeführt werden und der hat die Pflicht zur Aufklärung und zur Untersuchung (da er sonst nicht operieren könnte, da wird bspw. die Hornhautdicke, die Zusammensetzung und Menge der Tränenflüssigkeit und der Augeninnendruck gemessen).
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12.08.2011 17:02 Uhr von Mav_erick
 
+2 | -0
 
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so ein Quatsch: Die News ist ehrlich gesagt reichlich sinnfrei.
Wie hier schon richtig bemerkt wurde: OP ohne Beratung gibts generell nicht.
Wenn ich allerdings dann noch lesen muß, ab welchen Dioptrien eine OP in Frage kommt, kann ich eigentlich nur den Kopf schütteln! Generell gilt nämlich, je größer die Fehlsichtigkeit, desto geringer die Trefferquote- das heißt die Wahrscheinlichkeit nach der OP keine Sehhilfe mehr zu brauchen nimmt ab..
Ich hatte zum Beispiel -9 und dazu eine sehr dünne Hornhaut (auch ein wichtiges Kriterium ob und welche OP möglich ist). Da gab es so gesehen keine Garantie, ob ich nicht noch eine Brille hinterher brauche. Glücklicherweise brauchte ich eben keine mehr, was wohl auch dem sehr guten Operateur zu verdanken war.
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12.08.2011 18:12 Uhr von Peter323
 
+3 | -1
 
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Beratung hin oder her: Ich habe meine Augen damals an dem Universitätsklinikum der Goethe Uni vom oben besagten Prof. lasern lassen.
Hatte nur -1,2 Dioptrien, war aber zuviel für ne Pilotenkarriere, deshalb hab ich das korrigieren lassen.

Das Beratungsgespräch war nen lockeres kurzes Gespräch, danach folgte ne medizinische Augenuntersuchung und dann auch schon die OP, danach wieder ne medizinische Augen-Nachuntersuchung und fertig, danach iss man raus. Bei den medizinischen Untersuchungen wird nicht gesprochen, nur halt beim kurzen Beratungsgespräch, was aber eher ein kennenlernen ist.

Ich hatte das Gefühl, das war Fließbandarbeit --- Direkt vor mir und nach mir, waren weitere Leute, die der Reihe nach in den OP geschoben worden sind, die zwar nur 30 Min gedauert hat, aber trotzdem unangenehm war.

Das war so unangenehm, dass ich einmal kurz nicht absolut still gehalten hatte und dem Arzt das nicht schnell genug ging... Die haben schließlich ihre 20 min Zeitspannen pro Kunde...
Er drohte, entweder du hälst jetzt still oder wir brechen hier ab!

Es riecht übrigens übelst nach verfaulten Eier, wenn die mit ihrem Laser anfangen zu brutzeln.


Ach ja, ihr wollt sicherlich ein Feedback haben:

Nach ein paar Tagen konnte ich perfekt und absolut klar sehen, weitaus klarer als es jemals eine Brille bisher konnte. Ein völlig anderes schöneres Lebensgefühl :)

Nach ca. 1,5-2 Jahren fingen meine Augen wieder an schlechter zu werden und nach 3-5 Jahren, hatte ich wieder meine 1,25 Dioptrien.

Leider hat meine Sehschärfe stark abgenommen, vermutlich durch den Eingriff, aber kanns nicht mit Sicherheit sagen.


Man unterschreibt dort ein über 8seitiges Dokument, dass der Arzt für nix aber auch für gar nix haftbar gemacht werden kann und vertraut drauf, dass die dort kein Mist bauen.


Meine Empfehlung:
Warten, bis die das via Gentechnik hinkriegen. Maschinell einfach das Auge anpassen, wird der Körper dauerhaft nicht in jedemfall hinnehmen und es zurückkorrigieren.
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12.08.2011 21:59 Uhr von Ich_denke_erst
 
+3 | -0
 
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Der sollte seine Professur zurückgeben: Ich war kurzsichtig mit 6,0 und 6,5 Dioptren. Da das sehr lästig war mit Brille oder Kontaktlinsen habe ich mich für eine Lasik entschieden. Da die Türkei hier führend in der Technik ist habe ich es dort machen lassen. Jetzt habe ich 120 % Sehkraft. Die können dort deutlich größere Dioptrenspannen lasern als der Professor angibt. Ich bin hingeflogen, wurde einen halben Tag lang sehr gründlich untersucht, am Nachmittag gelasert. Am nächsten Tag eine Nachuntersuchung, danach eine Stadtrundfahrt. Seitdem keine Probleme mehr mit dem Sehen.
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13.08.2011 13:07 Uhr von Cuddly
 
+0 | -0
 
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Respekt: habe auch einige Dioptrien würde mich aber niiiiiiiemals trauen mir meine Augen lasern zu lassen. Hätte da einfach zuviel schiß dat was schiefgeht. Trotzdem war es interessant hier zwei Erfahrungsberichte zu lesen.

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