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US-Finanzexperte George Soros: Angela Merkel ist Schuld an Euro-Krise

Der renommierte amerikanische Finanzexperte George Soros hat Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung hart für ihren Umgang mit der Euro-Krise kritisiert.

Das Finanzgenie gibt Merkel die Schuld an der Eskalation: "Es war das deutsche Zögern, das die Griechenland-Krise verstärkte und zu der Ansteckung führte, die sie in eine Existenzkrise für Europa verwandelte."

Merkel mache keine Politik, die in die Zukunft schaue, sie entscheide nur in Häpppchenform: Dies sei auf lange Zeit einfach "unhaltbar".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Krise, Angela Merkel, Schuld, Investor, Eskalation, Finanzexperte, George Soros
Quelle: www.spiegel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2011 10:59 Uhr von max_inator
 
+62 | -4
 
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Ja sicherlich ist Ferkel nicht die beste, keiner würde es jemals sein egal wer dort oben ist! Aber erst mal an die eigene Nase fassen, Deutschland hilft der EU mit Gelder aus und geht mit ihr unter -.-

USA hilft keinen aus, plündert den Irak noch aus und sind schon Pleite.

Deutschland geht pleite und zieht das Ganze EU-Konzept mit, USA geht pleite und zieht die ganze Weltwirtschaft mit!!
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12.08.2011 11:18 Uhr von SN_Spitfire
 
+20 | -1
 
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Und dieser: Herr Soros denkt allen Ernstes, dass es die "Anderen" (wer auch immer Diejenigen sein sollen) besser machen?

Was ein Witzbold...

Im Umkehrschluss könnt man genauso sagen, dass Obama daran schuld ist, dass Amerika nichtmal mehr 1 Schritt vor dem Abgrund steht.
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12.08.2011 11:22 Uhr von sicness66
 
+26 | -2
 
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Unhaltbar: Er ist Finanzexperte und macht eine einzige Politikerin für die Krise verantwortlich ? Für mich ist dieser "Experte" unhaltbar. Ich will hier Merkel überhaupt nicht verteidigen. Dafür ist viel zu viel falsch gelaufen. Das wissen wir ja alle.

Wer sich Finanzexperte schimpft, sollte einen größeren Überblick über die Zusammenhänge von Finanzen, Wirtschaft und Politik besitzen. Aber es wird wohl wie immer jemand hinter ihm sitzen, um so etwas zu sagen...
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12.08.2011 11:27 Uhr von WachtEndlichAuf
 
+8 | -2
 
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Oh man @sicness66: Da stimm ich dir zu !! + dafür

@Helldriver: Hör auf dir Hass auf irgendwelche Leute (oder eher gesagt ganze Völker) zu schieben!! Denkste echt die können da was für??? Richtet euren Hass (wenn überhaupt!) gegen die Finanzeliten und ach so tollen Politiker die die ganze Welt zerstören!!!!!!!!!

Lasst euch nicht gegeneinander aufhetzen!!!

Komisch, komisch... Frau Merkel wird derart stark kritisiert kurz bevor am Dienstag über die Euro-Bonds gelabbert wird..... ooooh man -.-
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12.08.2011 11:32 Uhr von Götterspötter
 
+8 | -1
 
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?? Ach so geht das also ??? Na dann machen wir das doch in Deutschland auch .....

zuerstmal werden die Steuern um 2/3 gesenkt .....

danach nehmen wir noch 2-3 Billiönchen Staatschulden auf .... und das Geld verteilen wir dann an die Industrie als Subbentionen und locken damit ausländische Heuschrecken an ....

und dann frisieren wir noch ein bischen an unseren Bilanzen, damit die EU nicht rummäckert ....

Warum hat man "uns" das nicht gleich gesagt ..... dann wäre doch alles heute suuuuuuuper !

Sowas nennt sich Finanz-Experte und gerade aus den USA die den Niedergang der Welt zu verantworten haben werden !

Was ein Schmok !!!

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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12.08.2011 11:34 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+14 | -1
 
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Blödsinn es war auch nicht das Zögern mit dem Checkheft, sondern ganz einfach die Fehlkonstruktion einer Währungsunion mit Athen und der hiesigen Finanz(ab)wirtschaft unter einem Dach.

Die Krise hat schon vor über 10 Jahren begonnen.


[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.08.2011 11:38 Uhr von kingoftf
 
+12 | -0
 
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Zumindest: mit seiner Aussage Merkel entscheidet nur in Häppchenform, hat er Recht, das hat Angie doch schon immer gemacht.
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12.08.2011 11:40 Uhr von usambara
 
+5 | -1
 
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vielleicht war das Verzögern ja kalkulierte Machtpolitik Merkels.
De Facto bestimmt Deutschland längst den Wirtschaftskurs
für ganz Europa.
Deutschland hat praktisch ein Veto-Recht in der Geldverteilungspolitik, die kleinen Länder sind in
die Bedeutungslosigkeit verdrängt worden.
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12.08.2011 11:44 Uhr von :raven:
 
+12 | -0
 
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Soros ist ein abgeurteilter Schwerverbrecher! Er wird immer noch in einigen Länder per Haftbefehl gesucht. Und so ein Nutzniesser finanzieller Turbulenzen schlägt solche Töne an.

Was für eine Ratte!
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12.08.2011 11:58 Uhr von Slevin-Kelevra
 
+2 | -0
 
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@morkelkind: Mit 22 Wörtern exakt und perfekt kommentiert! :D
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12.08.2011 12:05 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+6 | -0
 
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Zum Thema: USA:

Wenn die Ente nicht schwimmen kann, ist immer das Wasser schuld:D
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12.08.2011 12:28 Uhr von Lawelyan
 
+1 | -0
 
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hmm: Vielleicht bin ich ja ein bischen Naiv, aber wenn ich mir Europa so anschaue geht es allen doch recht gut.

Jeder hat genug zu Essen, jedes Land hat die eine oder andere große Firma und in jedem Land liegen Millarden in irgendwelchen Projekten herum.

Also ich sehe da nur ein Problem in der Verteilung der Besitzrechte, wohl entstanden durch ein miserables System.

Schuldzuweisungen, Flicken und Löcher stopfen ist alles was unsere Herren und Damen der Herrscherkaste machen.

Wie lange dauert es noch, bis diese Disskussion endlich auf der richtigen Ebene geführt wird?

Unser Wirtschaftssystem muss soweit angepasst werden, das es zuerst und zu aller erst für die Bevölkerung da ist. Und alles was dadrüber erwirtschaftet wird, darf und soll in die Finanzmärkte fliessen.

Nicht so wie es heute ist, wo zuerst die Finanzmärkte bedient werden und der Rest geht an die Bevölkerung.
Und wenn die Bevölkerung soweit geschröpft wurde, das die Gefahr besteht das es zu Aufständen kommt, dann erst werden die Zinsen gesenkt um die Folgen des Systems abzuschwächen.
Nur leider ist es nicht möglich, mit den heutigen normalen Mitteln, den Finanzmarkt zu schrumpfen, darum kann sich die SItuation gar nicht verbessern.
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12.08.2011 12:30 Uhr von lina-i
 
+2 | -1
 
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Das ist nichts neues. Auch Kohl wetterte bereits, dass die dumme Merkel ihm sein Europa zerstöre.

Das waren die einzigen Worte Kohls, denen ich uneingeschränkt zustimmen kann, seit ich Kohl 1984 in ein Cafe geschubst hab....
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12.08.2011 12:42 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+3 | -1
 
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Hier erklärt es Heiner Flassbeck nochmal und zwar ein Jahr vor "offiziellem" Bekanntgeben der Krise:

Für die, die es nicht wissen: Flassbeck ist Chef-Volkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf. Er war zu Zeiten von Lafontaine als Bundesfinanzminister rechte Hand in Finanz- und Wirtschaftsfragen. Der Rücktritt Lafontaines vom Amt des Finanzministers 1999 hat unmittelbar auch mit der Voraussehbarkeit dieser Krise zu tun - welche wiederrum untrennbar mit Lohn-, Sozial- und Rentendumping sowie HartzIV in Deutschland verbunden ist.

Von Beginn an sagten beide das herrschende Szenarium voraus - sogar der Zeitrahmen stimmte. Hier etwa die Aussagen Flassbecks im März 2009 - exakt 1 Jahr vor Bekanntgeben des Finanzdisasters in Griechenland:

Siehe: http://is.gd/...

Hier erklärt Flassbeck das Disaster in wenigen Minuten in einem Vortrag für die Nachdenkseiten:
- Video Teil-1: http://youtu.be/...
- Video Teil-2: http://youtu.be/...

Lafontaine: - Arbeitnehmer werden doppelt bestraft.
Siehe: http://is.gd/...

Es finden sich etliche Ansagen der beiden - schon lange vor der Aufdeckung des Finanzbetrug von allen Seiten. Heute ist unbestritten, wer den ökonomischen Kompetenzstreit gewonnen hat: Es war das Duo Oscar Lafontaine/Heiner Flassbeck.

Lafontaine sagt aus:
A) Ohne Fiskal, Sozial und Wirtschaftsunion macht eine Währungsunion keinen Sinn, die Deutschen werden die Verlierer sein - so kam es auch.

B) Betreibt die EU eine gemeinsame Wirtschaft- Sozial- und Rentenpolitik, machen Eurobonds Sinn.

Lafontaine in einem Interview vor ca. 4 Wochen:
Ohne A) macht B) keinen Sinn. Außerdem wurde die Chance verspielt - Eurobonds kommen dem deutschen Staat heute sündhaft teuer. Sie wären früher für 3 Milliarden pro Jahr machbar gewesen - laut ifo-Institut ist der Preis heute mind. 25 Milliarden Euro jährlich - wahrscheinlich sogar weit teurer - doch eine Fiskal-, Sozial- und Rentenunion besteht dennoch nicht, wodurch ein Kollaps letztlich nur durch das Aufzehren deutscher Ersparnisse und Löhne zeitlich aufschiebbar ist.

Theo Waigel - Vater dieses Euro-Disasters - meinte kürzlich in einem ZEIT-Interview, dass er frühestens in 20 Jahren eine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik sehe.

Na - dann macht Euch mal auf was gefasst...

Heute warnt Lafontaine:

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.08.2011 12:46 Uhr von Kati_Lysator
 
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klar ist die schuld und auch am schlechten wetter, an haarausfall, an stinkefüssen...
ach wir deutschen sind aber auch ein völkchen.
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12.08.2011 14:22 Uhr von Floxxor
 
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ja, die Finanzexperten des Schulden-Musterstaats USA haben es ja auch leichter, die können sich einfach im weißen Haus alles abschauen *ironieAus
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12.08.2011 15:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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George Soros Wikipedia:

"Trotz der jüdischen Herkunft seiner Familie überlebte Soros die deutsche Besetzung Ungarns und die Schlacht um Budapest".

Das erklärt natürlich manches...
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12.08.2011 15:32 Uhr von Schweinezwerg
 
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Wir Deutsche: sind doch eh an allem Schuld. Selbst der Sack Reis, der in China umfällt, Deutsche Schuld.
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12.08.2011 15:42 Uhr von tiefschneetaucher
 
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Soros Ist das nicht der Typ der mit Leerverkäufen eine halbe Mrd an einem Tag verdiente weil er auf eine Abwertung des englischen Pfunds gewettet hat ? Sehr "sympathischer" Mann *würg*
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12.08.2011 16:54 Uhr von Dexter05
 
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oh man Ohne Deutschland wäre doch schon längst alles verloren...
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12.08.2011 17:11 Uhr von leCauchemar
 
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Wer soll sonst schuld sein, wenn nicht die Nazis.
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12.08.2011 21:05 Uhr von uttune
 
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Us Trottel!! Jahrzehnte leben diese US Affen dort auf Pump,feiern überall Kriege und spielen Weltpolizist und Deutschland soll schuld sein??
Was die mittlerweile an Schulden haben,geht auf keine Kuhhaut mehr!
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13.08.2011 10:18 Uhr von limasierra
 
+0 | -0
 
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Scheiß aufs Geld Geld ist nur die Währung der Idiotengesellschaft. Manche Idioten fühlen sich zwar glücklich und haben ihren Spaß am Leben, die meisten sind jedoch immer unzufriedener, obwohl es ihnen an nichts existentiell bedeutsamem fehlt.

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