12.08.11 08:10 Uhr
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Krisentreffen in Paris: "Opfert" Angela Merkel Deutschland demnächst für Eurobonds?

Werden am Dienstag auf einem Notgipfel zur europäischen Schuldenkrise neue Weichen gestellt? Wie es offiziell heißt, wollen sich Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Angela Merkel in Paris über Wege zu einer gemeinsamen Finanz- und Wirtschaftspolitik verständigen.

Die erfolglose Euro-Rettungsschirmpolitik scheint nun auch an ihre finanziellen Grenzen zu stoßen. Insbesondere Frankreich sei am Ende der Fahnenstange angelangt, jede weitere Aufstocken des EFSF-Rettungsschirmes berge die Gefahr einer Herabstufung der französischen Kreditwürdigkeit.

Daher stehe nun die Grundsatzentscheidung im Raum, ob die Eurostaaten in Zukunft finanzpolitisch wieder verstärkt eigenverantwortliche Wege gehen oder Berlin künftig seine günstigen Refinanzierungskosten solidarisch für verschuldete Staaten opfert, indem es "Ja" zu Eurobonds und somit der Transferunion sagt.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Angela Merkel, Paris, Nicolas Sarkozy, Krisentreffen
Quelle: www.welt.de

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12.08.2011 08:24 Uhr von Allmightyrandom
 
+62 | -5
 
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Das: wäre für mich das Endgültige Ende der EU - ich bin ja FÜR eine wirtschaftliche Zusammenarbeit und eine stärker werdende Union - aber hier gehts ja nur darum sich auf den Schultern anderer günstiger Kredite zu pumpen.

Ist in etwa so als wenn ich Pleite und verschuldet bin und daher meine Eltern einen Kredit aufnehmen und mir die Kohle geben. Und dann kommt mein Bruder angekrochen, danach meine Onkels und Tanten und zu guter letzt die Enkel...

Und wer steht dann am Ende für die Schulden gerade, wenn Sie nicht zurück gezahlt werden können?!

Euro -> Nein Danke! Die Politik hat auf ganzer Linie versagt, man hätte den Euro langsam aufbauen müssen mit wirtschaftlich vergleichbar starken Ländern und dann erstmal in diesen Ländern die wirtschaft stärker verflechten müssen.

Aber ist halt schwer langfristig erfolgreich zu sein, wenn man immer nur bis zu nächsten Wahl denkt, weil bei der Abwahl sowieso wieder alle Pläne verworfen werden...
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12.08.2011 08:36 Uhr von NilsGH
 
+80 | -4
 
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Wenn Angi das wirklich durchzieht, wie befürchtet sollte man diese Frau wegen Landesverrats anklagen und verurteilen.

Mehr ist dem wohl nicht hinzuzufügen.
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12.08.2011 08:50 Uhr von NilsGH
 
+20 | -2
 
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@Allmightyrandom: Du hast recht. Das EIGENTLICHE Problem ist aber heute vielmehr - in meinen Augen zumindest - dass keines der Länder bzw. die entsprechenden Politiker Kompetenzen abtreten wollen.

Eine Finanzunion müsste über die gemeinsame Währung und das dauernde Beratschlagen hinausgehen: Für die gesamte EU ein einziges Finanz- und Wirtschaftsrecht und EIN europäisches Ministerium für Finanzen und EINES für Wirtschaft. Nicht dieses "wir machen dies und ihr macht das" gefrickel.

Genauso müsste dies beim Arbeitsrecht und bei der Entlohnung der Fall sein.

Sicher kommen jetzt wieder welche und meinen "Aber das geht doch garnicht! Du kannst doch nicht in Ost- und Südeuropa die gleichen Löhne haben wie in Deutschland." - Sicher geht das. Nur wir hätten einige Länder von anfang an nicht aufnehmen dürfen! (wie Allmightyrandom bereits schrieb) Aber selbst jetzt könnte man mit einer echten gemeinsamen Regierung einen Ausgleich und eine Stabilisierung erreichen. So müssten nicht einzelen Länder für die Schulden der anderen bürgen. Die Wirtschaft der Länder würde als Einheit gesehen werden. Und durch die wirtschaftliche und finanzielel Einheit wäre in allen Ländern der Euro gleich viel wert. Dies wäre zwar - erst mal - auch mit finanziellen Problemen behaftet (man müsste Schulden machen, um die Länder auf ein halbwegs gleiches Niveau zu bringen), aber wir pumpen ja eh Milliarden in andere Länder, was auf das gleiche hinausläuft - nur teurer!

Die Alternative wäre eben die Auflösung der EU und jeder kocht wieder sein eigenes Süppchen. Aber bitte nicht weiterhin diese halbherzige Politik und keiner dieser Politaristokraten will seine Machtposition verlieren.
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12.08.2011 09:10 Uhr von :raven:
 
+39 | -3
 
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Im Hintergrund ist Schäuble längst dabei diese Eurobonds zu legalisieren!

Unser Politikverräter sägen beidhändig an dem Ast, auf dem Deutschland gerade sitzt.

@NilsGH
Merkel wurde inzwischen schon des Öfteren aus diesem und anderen Gründen angezeigt! Und jedesmal hat man diese Anzeigen im Sande verlaufen lassen. Recht haben und Recht bekommen sind in Deutschland leider nicht mehr das gleiche.
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12.08.2011 09:16 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+5 | -9
 
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Europa-Quiz: Haben Sie 3 Sekunden Zeit?

Hier geht es zum Shortnews-Europa-Quiz:

Siehe ---> http://images.devs-on.net/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.08.2011 09:17 Uhr von trinito
 
+23 | -2
 
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Es wird langsam aber sicher Zeit: Merkel und ihre Truppe zu "opfern".

Wer so weit inhaltlich entfernt von der Bevölkerung agiert, gibt sich nicht mal mehr Mühe es zu vertuschen.


@BM
Dein Link geht nicht...oder doch mein Browser?

[ nachträglich editiert von trinito ]
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12.08.2011 09:18 Uhr von spatenkind
 
+16 | -2
 
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NilsGH: vielleicht könnte man die Finanzkrise als Finanzkrieg erklären und Frau Merkel als Deserteurin anklagen.
Soweit ich weiss steht darauf im Kriegsfall immernoch die Todesstrafe =)
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12.08.2011 09:22 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+2 | -3
 
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@trinito: Ggfs. öffnet sich nur ein Tab - dann klicke mal drauf.

Übersieht man schnell - ist auch bei mir so.
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12.08.2011 09:30 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+14 | -6
 
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@bertl058: Du schreibst: "Der EURO ist tot".

Das musst Du ein wenig konkretisieren. Es muss heißen:

"Der deutsche EURO ist tot" - denn der griechische, portugisische, italienische und irländische Euro lebt nach Einführung der Eurobondes wie nie zuvor"

Jetzt tut aber mal nicht so, als hätte Euch ein gewisser Oscar Lafontaine und Heiner Flassbeck das Szenarium nicht auf Punkt und Komma Jahr für Jahr vorausgesagt.

Es war doch voraussagbar, dass ihr mit Lohn-, Sozial- und Rentendumping als "wettbewerbsfähigste" Pferde vorm Karren endet, in dem die Wirtschaft Euch zu den "neuen Märkten" treibt, weil Euch keiner mehr freiwillig entgegenkommt.

Ihr wolltet es ja nicht hören und habt mit den faulen Tomaten nach ihm geschmissen, die Springer & Co. Euch im Auftrag der 5%-Elite in Deutschland dafür in die Hände gereicht haben....

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.08.2011 11:13 Uhr von SN_Spitfire
 
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12.08.2011 11:19 Uhr von Alice_undergrounD
 
+13 | -0
 
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irgendwer muss sie bremsen: bitte!!!
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12.08.2011 12:15 Uhr von lou-heiner
 
+13 | -2
 
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Baron-Muenchhausen: "Jetzt tut aber mal nicht so, als hätte Euch ein gewisser Oscar Lafontaine und Heiner Flassbeck das Szenarium nicht auf Punkt und Komma Jahr für Jahr vorausgesagt."

das will blos keiner hören das der gute oscar recht hatte.
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12.08.2011 12:41 Uhr von lou-heiner
 
+1 | -1
 
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ephemunch: ich lese die nachdenkseiten.de täglich.
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12.08.2011 13:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -2
 
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Ursachen der Eurokrise: Hier erklärt es Heiner Flassbeck nochmal - und zwar 1 Jahr Jahr vor dem "offiziellem" Bekanntgeben" des Finanzdisasters in Griechenland und der Eurokrise im Allgemeinen:

http://is.gd/...

Siehe: http://www.focus.de/...

Für die, die es nicht wissen: Flassbeck ist Chef-Volkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf. Er war zu Zeiten von Lafontaine als Bundesfinanzminister rechte Hand in Finanz- und Wirtschaftsfragen. Der Rücktritt Lafontaines vom Amt des Finanzministers 1999 hat unmittelbar auch mit der Voraussehbarkeit dieser Krise zu tun - welche wiederrum untrennbar mit Lohn-, Sozial- und Rentendumping sowie HartzIV in Deutschland verbunden ist. Von Beginn an sagten beide das herrschende Szenarium voraus - sogar der Zeitrahmen stimmte.

Hier erklärt Flassbeck das Disaster in wenigen Minuten in einem Vortrag für die Nachdenkseiten:
- Video Teil-1: http://youtu.be/...
- Video Teil-2: http://youtu.be/...

Deutschland lebt unter seinen Verhältnissen:
http://is.gd/...

Es finden sich etliche Ansagen der beiden - schon lange vor der Aufdeckung des Finanzbetrug von allen Seiten. Heute ist unbestritten, wer den ökonomischen Kompetenzstreit gewonnen hat: Es war das Duo Oscar Lafontaine/Heiner Flassbeck.

Lafontaine sagt aus:
A) Ohne Fiskal, Sozial und Wirtschaftsunion macht eine Währungsunion keinen Sinn, die Deutschen werden die Verlierer sein - so kam es auch.

B) Betreibt die EU eine gemeinsame Wirtschaft- Sozial- und Rentenpolitik, machen Eurobonds Sinn.

Lafontaine in einem Interview vor ca. 4 Wochen:
Ohne A) macht B) keinen Sinn. Außerdem wurde die Chance verspielt - Eurobonds kommen dem deutschen Staat heute sündhaft teuer. Sie wären früher für 3 Milliarden pro Jahr machbar gewesen - laut ifo-Institut ist der Preis heute mind. 25 Milliarden Euro jährlich - wahrscheinlich sogar weit teurer - doch eine Fiskal-, Sozial- und Rentenunion besteht dennoch nicht, wodurch ein Kollaps letztlich nur durch das Aufzehren deutscher Ersparnisse und Löhne zeitlich aufschiebbar ist.

Theo Waigel - Vater dieses Euro-Disasters - meinte kürzlich in einem ZEIT-Interview, dass er frühestens in 20 Jahren eine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik sehe.

Na - dann macht Euch mal auf was gefasst...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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12.08.2011 13:24 Uhr von dexion
 
+6 | -0
 
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Ich will wieder die Währung abschaffen und wieder tauschen :D
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12.08.2011 22:58 Uhr von Kukipuf
 
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Dauert nichtmehr lang: und die Leute stehen in Scharen auf den Strassen. Krawalle und Unruhen vorprogrammiert.
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13.08.2011 07:16 Uhr von maretz
 
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was wird schon passieren? Merkel wird wieder losziehen, nen paar Millionen oder Milliarden verschenken und sich nen sch... darum kümmern wie es im eigenen Land aussieht...

Das wäre ja nicht mal so schlimm - wenn die Franzosen denn die alte auch gleich da behalten würden... Können die von mir aus in den Knast stecken, in den nächsten Bach werfen oder sonstwas mit machen... aber das wir denen Millionen für Sondermüllentsorgung geben und die den dann trotzdem zurückschicken, das finde ich zimlich unfair....
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13.08.2011 08:57 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@maretz: Dann lies Dir doch bitte noch einmal den Beitrag von "BrillenPutzTuch" vom 12. August 2011 durch:

Das EFSF ist eine Privatbank und der Ministerrat, indem alle Staaten der EU mit ihren Fachministern in den jeweiligen Fachgebieten vertreten sind, ist dem EFSF nicht weisungsberechtigt. Es findet also ein weiterer Schritt der Machtkonzentration statt, nachdem bereits die nationalen Parlamenten zugunsten des EU-Ministerrats entmachtet worden sind, wie selbst die Süddeutsche Zeitung kürzlich festgestellt hat. Das EFSF hat zwölf Mitglieder, was somit eine Verlagerung sowohl der faktischen als auch der fachbezogenen Macht auf der ökonomischen Argumentationsschiene von den 27 Mitgliedsstaaten auf 12 nicht weisungsgebundene Gremien"richter" bedeutet. Die "Öffentlichkeit" ist nur noch ein Theaterschauspiel für die Bevölkerung.
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13.08.2011 09:34 Uhr von limasierra
 
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Merkel die ehemalige Stasi-Mitarbeiterin spielt mit uns Monopoly und vergisst die Regeln einzuhalten. Sie soll sofort zurücktreten.

Macht mal Druck, sodass Deutschland endlich frei wird. Frei im Sinne davon, dass Wert darauf gelegt wird, dass jeder individuelle Bürger zufrieden ist, nicht Frei im Käfig des Sozialismus!
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13.08.2011 10:48 Uhr von Marie52
 
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EUDSSR lässt grüßen: Die europäische Union IST verbrecherischerweise längst eine Transferunion.

Falls Merkel diese Verbrechen stützt, gehört sie in den Knast!

Fäkale Beleidigungen gegenüber dieser Frau lasse ich hier in aller Öffentlichkeit lieber sein.
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13.08.2011 12:01 Uhr von limasierra
 
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@BrillenPutzTuch: Na das ist ja toll, dass du darüber berichtest, dass europäische Regierungen von privaten elitären Organisationen abhängig sind.

Jetzt müsstest du nur noch dein Brillenputztuch verwenden :) und erkennen, dass es somit keine Demokratie gibt. Das Volk herrscht nicht! Das Geld herrscht über das Volk und über das Geld herrschen nur wenige Menschen auf dieser Welt. Diese Elite hat die Macht, nicht das Volk... Das ist eine eher heimliche Gruppendiktatur.
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13.08.2011 12:09 Uhr von Peter323
 
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unglaublich: Führt das Ferkel endlich zur Schlachtbank!
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13.08.2011 13:49 Uhr von Tropan01
 
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Ich dachte: Zuhälterrei ist in Deutschland verboten !!!

Diese Merkel verkauft uns
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14.08.2011 13:46 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Trotzdem Machtkonzentration: Auch wenn es nun 16 (immerhin) Mitglieder sind, wobei nicht geklärt ist, ob alle aus unterschiedlichen Ländern kommen müssen, findet zum einen eine Machtkonzentration von 27 auf 16 Staaten statt, zum anderen erfolgt die Machtkonzentration über die Abschaffung der Weisungsgebundenheit, was die EFSF zu einer Neben-EZB macht, die eventuell sogar noch einflussreicher ist als EZB selbst: Sie kann selbständig die Maßnahmen entwickeln, die sie selbst für erforderlich hält. Welcher Art die Maßnahmen sein können, darüber wurde nicht berichtet. Maßnahmen können auch nichtwirtschaftlicher Natur sein.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]

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