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Fußball: Diese Stars waren mal Millionen wert - Jetzt sind sie arbeitslos

In Deutschland gibt es einige Profi-Fußballer, die vor einigen Jahren noch richtig gefragt waren. Viele sind mittlerweile jedoch vereinslos. Einer von ihnen ist David Odonkor. Bei der WM 2006 bereitete er gegen Polen das Siegtor vor. Daraufhin wechselte er zu Betis Sevilla, wo er Millionen verdiente.

Heute ist er arbeitslos. Torwart Timo Hildebrandt sollte ursprünglich der Nachfolger von Jens Lehmann in der deutschen Nationalelf werden. Jetzt ist er ohne Job. Thomas Hitzlsperger machte insgesamt 52 Spiele für die DFB-Elf. Am 10. August 2010 spielte er das letzte Mal gegen Dänemark.

Seinen Vertrag beim Verein West Ham United verlängerte er nicht. Einen neuen Verein hat er noch nicht gefunden. Somit ist auch er arbeitslos. Der arbeitslose Andreas Hinkel spielte ebenfalls für die deutsche Nationalmannschaft und das ganze 21 Mal. Momentan erhofft er sich Chancen beim VfB Stuttgart.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Absturz, Gerald Asamoah, Timo Hildebrand, Thomas Hitzlsperger, David Odonkor
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2011 07:27 Uhr von TrangleC
 
+30 | -5
 
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Als Profisportler muss man eben so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich aus der kurzen Karriere pressen. Man weiß nie wann sie vorbei ist, nur dass spätestens mit Mitte 30 Schluss sein wird ist ziemlich sicher.
Deshalb finde ich es auch naiv wenn Fans sich darüber aufregen dass Spieler ihre Vereine für lukrativere Angebote verlassen.

Wenn ich wüsste dass ich nur ein so enges Zeitfenster hätte um mit der Karriere an der ich seit früher Jugend gearbeitet habe (und für die ich vielleicht auch meine Schulbildung vernachlässigt hätte) Geld zu verdienen, würde ich auch zusehen in jedem Jahr so viel Geld wie möglich zu bekommen.

Die kurzfristige Dankbarkeit einiger Fans die einen so oder so auch schnell wieder vergessen haben und der Stolz nicht ein "geldgieriger Söldner" genannt worden zu sein wäre jedenfalls ein sehr geringer Trost wenn man nach dem frühen Ende der Karriere wüsste dass man so und so viele Millionen mehr hätte haben können wenn man immer das lukrativste Angebot angenommen hätte.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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12.08.2011 07:54 Uhr von Junginho
 
+27 | -0
 
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Falsch! Odonkor hat das Siegtor durch Neuville vorbereitet, wie es übrigens auch in der Quelle steht ;-)
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12.08.2011 09:26 Uhr von S0u1
 
+5 | -1
 
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Erschreckend das 3 ehemalige VfB Spieler bei der Aufzählung dabei sind *g* ... und alle 3 waren auch in der Meistermannschaft von damals ...
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12.08.2011 09:31 Uhr von Junginho
 
+4 | -0
 
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Alle drei? Nur Hitz und Hilde - Hinkel war 2007 schon in Spanien ;-)
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12.08.2011 10:27 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -11
 
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"Als Profisportler muss man eben so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich aus der kurzen Karriere pressen. "

Warum das? Die können doch nach dieser Karriere normal arbeiten gehen. Du tust so als wenn das Leben vorbei ist. Ich frage mich wie unsereins ohne Millionen nur klarkommt.

Geld ist nicht alles. Ich könnte auch mehr haben, aber es gibt Sachen die kann man nicht kaufen egal wieviel man verdient.

Deine Einstellung ist scheiße, aber typisch für heute. Diese gleiche Einstellung haben nämlich die Manager in den Firmen auch, Profit so schnell wie möglich damit man soviel wie möglich absahnt und nach mir die Sintflut.
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12.08.2011 11:03 Uhr von ForexTrader
 
+8 | -1
 
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ARME ARME FUSSBALLER! Die armen Fußballer werden nun hoffentlich kein HartzIV beantragen müssen, mit ihren Millionen auf dem Konto. Mein Mitleid hält sich irgendwie in Grenzen.
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12.08.2011 12:21 Uhr von huschi
 
+7 | -0
 
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Profisportler: Jedem Profisportler ist klar, dass seine Karriere ab einem gewissen Alter zu Ende ist. Die hier aufgezählten Fussballer haben noch Glückt gehabt. Denn der überteuerte Fussball-Sport hat denen Millionen beschert. Und wenn die nicht ganz doof waren, haben sie bereits für Lebzeiten ausgesorgt.

Schaut Euch doch mal Ex-Profis an aus andere Sportarten an, die ebenfalls eine kurze Karriere und weit weniger Verdienst bringen. (Was so ziemlich jede andere Sportart außer Fussball ist!)
PS: Golf und Schach lass ich mal außen vor... :)

Das große Problem der Fussball-Stars, ist nicht, dass sie keine Arbeit bekommen könnten. Im Gegenteil, als Trainer sind sie sehr beliebt. Sie wollen sich nur nicht "unter Wert" verkaufen. Nur das deren Wert abgelaufen ist, sehen sie nicht...
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12.08.2011 12:49 Uhr von TrangleC
 
+7 | -0
 
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@ CoffeMaker: "Deine Einstellung ist scheiße, aber typisch für heute."

Als ob "gestern" oder "vorgestern" die Leute nicht versucht hätten möglichst viel Geld zu verdienen. Diese "Buhu, heutzutage dreht sich alles nur noch um´s Geld!"-Heulerei ist doch mehr als nur naiv. Cortez und Konsorten haben noch für ein paar Tonnen Gold einen halben Kontinent ausgerottet. Das nur mal als eines von vielen, vielen Beispielen.

Menschen haben schon immer, schon vor der Erfindung des Geldes versucht Wohlstand und Macht anzuhäufen, weil Wohlstand und Macht Sicherheit bedeuten, für sich selbst, für die Nachkommen und für die die einem nahe stehen.

Was du propagierst ist was Nietzsche "Sklavenmoral" genannt hat. Man erklärt den Verzicht, die Unterwerfung und das Versagen zu Tugenden damit man sich wenigstens moralisch überlegen fühlen kann wenn man den anderen beim Erfolg haben zusieht. Nach dem Motto: Was ich nicht haben kann das will ich dann eben nicht und das macht mich besser.

Dass es Sachen gibt die man nicht kaufen kann ist absolut kein Argument gegen Vermögen. Den Namen wähle ich bewusst, weil "Vermögen" einem Dinge ermöglicht die man sonst nicht haben könnte, ergo Freiheit erzeugt. Jemand der Geld hat und sich keine Sorgen machen muss hat immernoch den Luxus sich frei für ein Leben in Askese entscheiden zu können und die Entscheidung rückgängig zu machen. Jemand der zu einem Leben in Armut gezwungen ist kann sich einreden frei zu sein, ist es aber nicht. Er weicht nur geistig in eine Niesche aus in die er gedrängt wurde.

In einer Welt in der die Politik und die Wirtschaft die Menschen behandelt wie Vieh ist man in vielerlei Hinsicht schon als Mittelschichtsangehöriger arm. Wer da eine Chance reich und unabhängiger zu werden auslässt begeht Verrat an sich selbst und an seinen Nachkommen.

Deine Kinder - wenn du dir welche leisten kannst - werden wahrscheinlich irgendwann wenig Verständnis für deine "ich hätte mehr haben können, wollte aber nicht" Philosophie haben, wenn es denn stimmt dass du mehr haben könntest.

Die Welt ist ein Jungel in dem das Recht des Stärkeren herrscht. Die Idee vom zufriedenen Leben im Mittelstand-Einfamilienhäuschen mit 2 Kindern, 2 Autos, 2 Badezimmern und 2 sicheren Lebensversicherungen in dem man von allem "genug" hat aber von nichts "zu viel" war eine kurzzeitig subventionierte Illusion aus dem kalten Krieg, als der Kapitalismus eine Weile "brav" spielen musste um zu beweisen dass er besser ist als der Kommunismus. Die Zeiten sind vorbei.
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12.08.2011 14:04 Uhr von 5zu7
 
+2 | -0
 
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Arbeitslose Fussball-Profis?!? OK, wir gründen einen Verein und mischen die Bundesliga auf.

Ihr spielt für die Ehre, nicht für Geld.
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12.08.2011 14:40 Uhr von savage70
 
+1 | -0
 
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Tja. Mal besser was richtiges gelernt.
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12.08.2011 16:31 Uhr von Anlex
 
+4 | -0
 
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Ohhh wie schlimm: Da haben die Millionen verdient und haben jetzt mangels Arbeit ganz viel Zeit, um irgendwas anderes mit dem vielen Geld zu machen...

Wirklich tragisch.
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12.08.2011 17:02 Uhr von Guddy83
 
+0 | -1
 
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Hinkel: heißt mit Vornamen Andreas
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12.08.2011 18:36 Uhr von Scare4t2
 
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...ich frage mich ständig, warum immer wieder dieser Odonkor mit in die Liste kommt???!!! Der Typ, und das mal rein objektiv und ohne Wertung, konnte rein garnichts, ausser die linie rauf und runter laufen wie ein 100m Läufer!!! Dass er GARNICHTS konnte will ich ja nicht sagen...schließlich ist er ja mal Profi geworden! Aber er wurde einfach überbewertet! Und dann noch den Fehler zu begehen ins Ausland zu wechseln...da gehört der Berater verklagt!!! 1 kluger Pass gegen Polen...man man man!!!
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13.08.2011 10:19 Uhr von Hady
 
+0 | -0
 
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Eine gute Ausbildung abseits des grünen Rasens lässt sich eben durch nichts ersetzten. Wer nichts kann, außer gegen den Fußball treten, der stößt eben schnell an seine Grenzen, wenn es mit dem Sport mal nicht mehr klappt. Und damit muss jeder rechnen.
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13.08.2011 12:41 Uhr von neminem
 
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@TrangleC: "Wer da eine Chance reich und unabhängiger zu werden auslässt begeht Verrat an sich selbst und an seinen Nachkommen."

Gilt das auch für Lottospieler? Cooool......


Dein Post liest sich so als dürfte man nie mit dem zufrieden sein was man hat und das einzig richtige was man machen kann, wäre immer mehr und immer mehr Kohle zu scheffeln, egal auf wessen Kosten. Und nur weil es früher auch schon Beispiele für so ein Verhalten gab machts das nicht besser. Das kann nämlich auch mal nach hinten los gehen, aber dann für alle. Siehe Osterinsel.

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