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Polizei: Ehemalige Zeitsoldaten gegen Piraterie auf hoher See einsetzen

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) hat sich dafür ausgesprochen, ehemalige Zeitsoldaten der Bundeswehr für den Schutz deutscher Schiffe gegen Piraten einzusetzen. Diesen Vorschlag hatte am Tag zuvor die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gemacht.

Den Reedern missfallen die schon seit Monaten andauernden Diskussionen zwischen Politik und Wirtschaft darüber, ob das Gewaltmonopol für die Piratenbekämpfung beim Staat bleiben soll oder nicht. Das Leben der Seeleute sei durch die Piraten täglich bedroht, betonte VDR-Geschäftsführer Ralf Nagel.

Der Vorschlag der Polizeigewerkschaft sei "pragmatisch und realistisch", sagte Nagel. Hintergrund: Die Bundeswehr baut Personal in großem Umfang ab. 500 Zeitsoldaten könnten kurzfristig bei der Bundespolizei für den Kampf gegen Seepiraterie trainiert und dann auf deutschen Schiffen tätig werden.


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WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Polizei, Soldat, Zeit, See, Piraterie, Reederei
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2011 12:17 Uhr von RaphaelChristani
 
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Guter Vorschlag, aber dann sollen die Reeder diese auch bezahlen.

Warum sollte der Steuerzahler für die Sicherheit von Schiffen bezahlen, auf denen es kaum noch deutsche Seeleute gibt?
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11.08.2011 18:53 Uhr von Strassenmeister
 
+2 | -0
 
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Vobei die meisten Schiffe in Billiglohnländer angemeldet sind.Also sollen die Reeder das auch selbst bezahlen!

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