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Eon: Die Ersten Köpfe rollen - Standort München wird komplett geschlossen

Eon schließt den Standort München. Eon-Vorstandsmitglied Bernhard Reutersberg verkündete der Belegschaft in München, dass die Münchner Eon-Energie AG mit der Düsseldorfer Konzernmutter zusammengelegt wird. "Eon Deutschland" wird die Firmenfusion heißen.

Der stellvertretende Chef des Konzern-Betriebsrats, Martin Cegla, teilte mit: "Der Standort München wird definitiv aufgelöst."

Die Beschäftigten müssen mit betriebsbedingten Kündigungen rechnen. 400 Mitarbeiter sind betroffen.


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WebReporter: joecool_RX
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, Konzern, Fusion, Standort, Auflösung
Quelle: www.br-online.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2011 10:19 Uhr von Really.Me
 
+16 | -26
 
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11.08.2011 10:21 Uhr von Serverhorst32
 
+30 | -7
 
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ist auch nachvollziehbar bei den Milliardenrekordgewinnen ist noch viel Sparpotential vorhanden um weitere Rekorde in Angriff zu nehmen.

Da die Energiekosten zur Not auch vom Amt getragen werden kann es EON auch egal sein wenn die Mitarbeiter bald ALG2 bekommen oder Hartz4.
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11.08.2011 10:37 Uhr von Really.Me
 
+19 | -18
 
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@Serverhorst32: Genau das mein ich...stellst du dir auch 5 Toaster in die Küche obwohl du nur einen brauchst und eigentlich auch genug Geld für 5 da wäre?

Warum soll ein Unternehmen - egal wie hoch der Gewinn ist - Leute beschäftigen die es nicht mehr braucht?
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11.08.2011 10:38 Uhr von SeRo1
 
+23 | -1
 
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Dem Wunsch von Really.Me entsprechend: böses Eon, warum beschäftigt ihr die Leute nicht weiter obwohl ihr sie nicht mehr braucht...kürzt doch einfach die Gehälter der Manager damit die Leute dann fürs rumsitzen weiter bezahlt werden können...

[ nachträglich editiert von SeRo1 ]
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11.08.2011 11:02 Uhr von KingPiKe
 
+11 | -1
 
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Really.Me: Die Frage ist ja, ob diese wirklich ncihtmehr gebraucht werden.
Ich weiß ja nicht wie genau das abläuft bei dieser Fusion. Aber wenn 2 Unternehmen fusionieren, müsste ja auch mehr Arbeit entstehen. Zwar nicht 1+1 aber doch ein bisschen.
Nun müssten ja auch Leute für diese Arbeit übernommen werden, wenn man den vorhanden nciht die Mehrlast aufdrücken will.
Das nicht alle übernommen werden können, ist ja verständlich. Aber ein Teil müsste es imho schon sein.

Aber wie gesagt, ich kenne die genauen Umstände nicht.
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11.08.2011 11:15 Uhr von CurseD
 
+8 | -1
 
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@Really.Me: Ich will ja nichts sagen, aber von diversen Mitarbeitern Eon´s heisst es, sie wären jetzt schon hoffnungslos überlastet...
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11.08.2011 11:18 Uhr von Really.Me
 
+3 | -4
 
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@KingPiKe: In der Quelle steht "Zudem schließe der Vorstand betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus."

Es geht also nicht klar hervor ob alle 400 Stellen gestrichen werden oder ob sie mit übernommen werden.

Und man fusioniert ja nicht um im Nachhinein mehr Kosten zu haben sondern um die Ausgaben zu senken, sprich weniger Verwaltungskosten etc.

Ob die Schließung mit dem Atomausstieg zusammenhängt, sprich die Stellen vllt. wirklich nicht mehr benötigt werden ist leider nirgends zu finden.
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11.08.2011 11:51 Uhr von KingPiKe
 
+0 | -0
 
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@Really.Me: Ah ok...
ich hatte das so verstanden, dass alle gekündigt werden.
frag mich nicht wieso...
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11.08.2011 12:06 Uhr von SeRo1
 
+3 | -0
 
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Viele: werden es doch eigentlich aus ihrem eigenen Arbeitsumfeld kennen.
Die Belastung steigt einfach immer weiter. Im Bereich der Energieversorung kommen ständig Änderungen und Neuregelungen der BNA dazu. Es wird immer bürokratischer.

Die Trennung von Vertrieb und Betrieb und die Entstehung von weiteren Schnittstellen sind ja auch aus deren Feder.

Letztendlich leider immer die normalen Arbeitnehmer, egal ob nun aktuell bei E.ON oder vielen anderen.
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11.08.2011 12:17 Uhr von affenfreund
 
+5 | -1
 
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Verschuldung Ausschnitte zur Telefonkonferenz zu Veröffentlichung:

Dr. Johannes Teyssen Vorsitzender des Vorstandes der E.ON AG
und Dr. Marcus Schenck (Finanzvorstand der E.ON AG)

"Die wirtschaftliche Nettoverschuldung des EON-Konzerns betrug zum Stichtag 30.06.2011 insgesamt rund 33,6 Milliarden Euro. Insbesondere durch die erfolgreiche Umsetzung unseres Desinvestitionsprogramms konnten wir unsere Verschuldung in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erneut um rund 4 Milliarden Euro reduzieren. Ich möchte an dieser Stelle einmal auf unsere wirtschaftliche Netto-verschuldung vor einem Jahr, also Ende des zweiten Quartals 2010 hinweisen. Diese betrug damals 47,4 Milliarden Euro. Es ist uns also gelungen, innerhalb von nur zwölf Monaten einen Rückgang um knapp 14 Milliarden Euro zu erzielen. Unsere reine Finanzverschuldung haben wir dabei fast halbiert."

"Meine Damen und Herren, das historisch schlechte Ergebnis des zweiten Quartals hat selbstverständlich Auswirkungen auf unseren Ausblick. Trotz aller strategischen und operativen Anstrengungen wird es uns nicht gelingen, die Verluste der vergangenen Monate auszugleichen. Wir sehen uns daher gezwungen, die Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr 2011 signifikant zu reduzieren. Wir gehen auf Basis der momentanen Geschäftslage für das E.ON-Konzernergebnis zum Jahresende nun von einem Adjusted EBITDA zwischen 9,1 und 9,8 Milliarden Euro und von einem bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,1 und 2,6 Milliarden Euro aus."

"Ich sage all dies nicht leichtfertig, denn natürlich ist mir bewusst, dass wir über das Schicksal von Menschen und ihren Familien sprechen. Menschen, die diesem Unternehmen verbunden sind und für die wir natürlich Verantwortung tragen. Stellenabbau kann niemals das Ziel von Veränderungen sein. Unser Ziel ist, die Zukunftsfähigkeit und die Manövrierfähigkeit von E.ON als Unternehmen zu sichern. Und den weitaus überwiegenden Teil der Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern. Nur ein erfolgreicher Konzern, der auch seine Zukunft noch aktiv gestalten kann, wird mittel- und langfristig für viele Zehntausend Beschäftigte attraktive und sichere Arbeitsplätze anbieten können. Wenn wir jetzt nicht den Mut zu den tiefen gebotenen Schnitten aufbringen, werden wir mittelfristig noch viel mehr gefährden."
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11.08.2011 12:23 Uhr von SpEeDy235
 
+2 | -1
 
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vielleicht: sollte E.ON lieber nachhaltig in die Energiegewinnung für erneuerbare Energien investieren und diese Leute wieder einstellen. Man macht doch x Milliarden Gewinn im Jahr und dann kann man das Geld nutzen um es zu investieren.
Die Beschäftigten können am wenigsten dafür.
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11.08.2011 12:33 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -2
 
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positive meldung: und von dem abgesehen auch durchaus nachvollziehbar.

die stadtwerke münchen kann die versorgung bestens selber sicherstellen und ist nicht auf kalauer-konzerne angewiesen, die sich die letzten jahre auf kurzfristige gewinne konzentriert haben.

in dem falls hat es sich gelohnt die öffentlichen netze und was dazugehört nicht an konzerne zu verscherbeln, was man in münchen auch am preis erkennen kann...bezüglich strom, trotz dem rasanten ausbau regenerativer energien und des unabhängigen wirtschaftens von den konzernen.

die dezentrale energieversorgung von städten und gemeinden wird allein schon wegen der gier der konzerne, der geldknappheit, bald wieder auf der tagesordnung stehen.
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11.08.2011 12:40 Uhr von Serverhorst32
 
+7 | -1
 
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Really.Me: "Warum soll ein Unternehmen - egal wie hoch der Gewinn ist - Leute beschäftigen die es nicht mehr braucht?"

Ich muss dich enttäuschen, mein Kommentar war zu 100% ironisch gemeint. Wer trotz Milliardengewinne massenhaft Leute rauswirft der hat nicht verstanden was soziale Verantwortung bedeutet.

Stellenabbau kann man auch "sozial" betreiben und zwar in dem man Stellen bei denen Mitarbeiter aus altersgründen bsp. ausscheiden nicht neu besetzt! Wer aber trotz Milliardengewinnen Leute rauswirft weil das Unternehmensberatung XY sagt der handelt absolut unverantwortlich.

Und wer sagt, dass die Leute nicht gebraucht werden? Heute ist es doch viel mehr so, dass man einfach sagt, der einzelne soll mehr leisten, und wo früher zwei Leute saßen muss das einer irgendwie schaffen, zur Not eben mit unbezahlten Überstunden etc.

Nirgends sind die Energiepreise so hoch und die Energielobby so stark wie in Deutschland und dann kann man trotz Milliardengewinnen nichtmal die Arbeitsplätze halten ... lächerlich!
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11.08.2011 12:51 Uhr von affenfreund
 
+3 | -0
 
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Was regenerative Energie angeht E.ON investiert massiv in regenerative Energien. In den USA z.B.
Wird gerade die 2.000MW Marke gebrochen mit dem 14 Windpark von E.ON und der Ausbau von Offshore Windanlagen in Nord und Ostsee soll auch stark voran getrieben werden kann ich aus dem Zwischenbericht entnehmen. Ich weiß. Das macht es nicht angenehmer. Standort Schließung sind nie gut. Vorallem für die Belegschaft. München,Essen,Hannover,...
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11.08.2011 12:52 Uhr von Floxxor
 
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lol: ich dachte immer für den Atomausstieg müsste man mehr Anstrengungen unternehmen, um immernoch genug Strom zu erzeugen... aber die drehen sich das ja eh wie die wollen
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11.08.2011 13:11 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -2
 
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Was habt ihr erwartet: meint ihr ernsthaft wenn ich jemanden sage deine AKW kannst erstmal ein bissl früher dicht machen, sagt das Unternehmen prima dann stell ich erstmal noch ein paar en?

Diese Einsparungen kommen nicht von ungefähr

In Jahr Y muss man X Milliarden eingespart haben
Also wird in Jahr X angefangen zu sparen und da kommt eine Fusion gerade recht, da man da Verwaltungen zusammenlegen kann und so ein Teil der Leute nicht mehr benötigt werden.

Bedankt euch bei den Grünen

Wenn das so weiter geht musst du demnähcst für nen Service-Anruf bei deinem Stromanbieter ne osteuropäische Fremdpsrache lernen!!
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11.08.2011 13:14 Uhr von xyr0x
 
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Mehrarbeit muss es nicht geben. Wenn z.B. 400 Düsseldorfer EON Leute nur 50% ausgelastet sind bei 100% Arbeitserbringung dann können Sie die 400 Münchner entlassen und die Arbeit den Düsseldorfer aufdrücken dann sind 100% Auslastung bei 100% Arbeitserbringung da. :)

Aber die Rechnung ist egal, denn die brauchen auch mehr Geld für die Manager mit 0% Arbeitserbringung :D
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11.08.2011 13:42 Uhr von affenfreund
 
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@xyr0x und Peterlustig2009: Eure Zusagen schildern eigentlich schon das ganze Problem. Das sehe ich fast genau so. Will nur noch hinzufügen das in den Standorten auch oft die gleich Arbeit Parallel verichtet wird. Das wird auch eine Grosse rolle gespielt haben. dann kommen noch die Brennstäbesteuer, Kernkraftwerke die vom netz müssen(Ertrag ca. 1 Milliarde € im Jahr) dazu, eine fehlgeschlagende Übernahme vom spanischen energiekonzern Endesa und hohe fehl investitionen in Russland. Dazu muß man noch sagen. man kann sich schnell ausrechnen was ein Tag stillstand eines AKW´s kostet. Alles im allem bin ich also überhaupt nicht überraschte.
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11.08.2011 13:58 Uhr von fallobst
 
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@ floxxor: @ floxxor:
deshalb wird ja auch bekanntlich mehr französischer atomstrom und russisches gas importiert. mehr kohlkraftwerke wieder in betrieb genommen und ausgelastet. und zudem wollen von grün bis links-rechts-mitte-oben-unten-im-arsch, dass die großen stromkonzerne nicht weiterhin so viel marktmacht haben. also heul nicht, diese entwicklung ist doch von allen seiten der bevölkerung gewollt... nicht dass hier in deutschland noch ein tsunami und rekorderdbeben die reaktoren zerstören.


nur einem kleinkind kann nicht klar sein, dass nur ein gut aufgestelltes und erfolgreiches unternehmen dauerhaft der mehrheit der mitarbeiter eine jobsicherheit geben kann. ein kaputtes unternehmen wird am ende weder den wegfallenden mitarbeitern als auch den jetzt sicheren mitarbeitern helfen, sondern stattdessen werden dann alle arbeitslos.
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11.08.2011 14:11 Uhr von affenfreund
 
+2 | -0
 
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@fallobst: Das trifft denn Nagel genau auf den kopf. Ein Plus vo
n mir. "+"
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11.08.2011 14:13 Uhr von bwsen
 
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Für mich nicht nachvollziehbar: Wie kann ein Unternehmen mal eben so 10000 Arbeitsplätze zu viel haben?
Kaum vorstellbar um wie viel Mann/Stunden das Unternehmen schrumpft. Was haben die Mitarbeiter vorher geleistet wo hat man diese versteckt.
Bei Rund 80000 Mitarbeiter sind das über 12% und das nur weil Deutschland aus der Kernenergie aussteigt?
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11.08.2011 14:42 Uhr von affenfreund
 
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11.000 Mitarbeiter: Von 11.000 sollen ca. die Hälfte in Deutschland wegfallen. Also ca. 5000-6000. Wenn man bedenkt das die Standorte München, Essen und Hannover schon zusammen ca. 1200 Mitarbeiter haben. Dann noch die AKW´s je ca. 1000 Mitarbeiter. Da sind 5000-6000 schnell zusammen. Bei einem RuntergefahrenReaktor braucht man dann auch nur noch ca. 1/3 der Belegschaft. Es hieß ja auch nicht das die Jobs über wären. Lediglich soll der ganze Verwaltungsapperat schlanker und effizienter gemacht werden. Da brauchte man halt nicht mehr so viel Mitarbeiter. Trotz alle dem. 11.000 Mitarbeiter sind eine Menge.
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12.08.2011 02:43 Uhr von StanSmith
 
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hmm: die typen die im kraftwerk arbeiten haben bestimmt genug verdient.
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13.08.2011 12:30 Uhr von ITler84
 
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das eon so handelt war doch klar: das ist leider so ein typisches Unternehmen die absolut keine Gewissensbisse haben. Ich weiss noch die Werbung wo sie jeden unterboten haben mit ihrem billigen subventioniertem Atomstrom.

Würde mich nicht stören wenn EON komplett dicht macht und dafür 2-3 normale Firmen entstehen die sich auch um Umwelt und Menschen sorgen.
Und ich gehe davon aus das gerade die 400 Menschen in München höchst qualifiziert waren. Vielleicht ist das ja schon die kommende Konkurrenz für EON.

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